Multimedia-Smartphone mit Vier-Zoll-Touchscreen und Internetzugriff
Netbook-Ersatz: Sony Ericsson Xperia X10 im Kurztest
Großer Touchscreen, soziale Netzwerke, Musik und Filme: Sony Ericssons erstes Android-Smartphone Xperia X10 stellt das neue Multimedia-Flaggschiff des schwedisch-japanischen Herstellers dar. Das Edelhandy ist noch nicht erhältlich, anlässlich der CeBIT-Preview in Hamburg konnte netzwelt aber ein Vorführgerät ausprobieren.
Inhaltsverzeichnis
- 1Bedienung über vier Zoll großen Touchscreen
- 2Zügige Navigation, schneller Programmstart
- 3Fazit: Teurer als Netbooks
Sony Ericsson versieht sein erstes Smartphone mit dem Android-Betriebssystem, auf dem eine eigene Bedienoberfläche läuft. Die so genannte "User Experience-Plattform" (UX) bietet unter anderem Zugriff auf die beiden Bereiche "Timescape" und "Mediascape". Unter "Mediascape" findet der Nutzer Multimediaanwendungen und -dokumente wie Musik, Videos und Fotos. "Timescape" bündelt dagegen die Kommunikation: SMS, E-Mails, Nachrichten aus sozialen Netzwerken und mehr kann der Anwender hier lesen und schreiben.
Bedienung über vier Zoll großen Touchscreen
Die Bedienung des Sony Ericsson Xperia X10 erfolgt größtenteils über den vier Zoll großen Touchscreen auf der Vorderseite des Geräts. Unterhalb des Bildschirms befinden sich nur drei Tasten - mit ihnen ruft der Nutzer unter anderem das Menü mit den Grundeinstellungen auf oder kehrt zum vorherigen Bildschirm oder Menüpunkt zurück.
Jede Anwendung erscheint mit einem eigenen Symbol im Menü.(Klick vergrößert)
Die Bedienung des Xperia X10 gestaltet sich angenehm. Nutzer mit durchschnittlich großen Händen erreichen mit dem Daumen problemlos den gesamten Bildschirm und die drei Tasten, während sie das Smartphone in der Hand halten. Der kapazitive Touchscreen reagiert präzise auf Berührungen, gibt allerdings bei akzeptierten Eingaben keine spürbare Rückmeldungen, zum Beispiel durch kurze Vibration.
Zügige Navigation, schneller Programmstart
Der mit einem Gigahertz getaktete Snapdragon-Prozessor von Qualcomm leistet ganze Arbeit: Bei der Navigation entstehen für den Anwender keine Wartezeiten, und die Programme auf dem Smartphone starten sehr schnell. Die Telefonfunktion stellt nur einen von vielen Anwendungszwecken des Xperia X10 dar. Das wird für den Nutzer spätestens dann spürbar, wenn er einen Anruf tätigen will. Hierfür gibt es weder eine eigene Taste, noch kann der Anwender sofort eine Telefonnummer eingeben. Erst nach einem Druck auf die Telefon-Schaltfläche in der Programmübersicht erscheint das Zahlenfeld zur Eingabe von Rufnummern.
Das Sony Ericsson Xperia X10 bietet direkten Zugriff auf soziale Netzwerke.(Klick vergrößert)
Das Sony Ericsson Xperia X10 bietet auch eine Digitalkamera mit einer Auflösung von acht Megapixeln inklusive Komfortfunktionen wie Gesichtserkennung und Lächelautomatik. Auf das Internet greift das Smartphone per WLAN oder über die schnelle UMTS-Variante HSPA zu. Das integrierte GPS-Modul verwandelt das X10 zusammen mit der passenden Software bei Bedarf in ein Navigationsgerät. Den ein Gigabyte großen internen Speicher kann der Anwender mit MicroSD-Karten um bis zu 16 Gigabyte erweitern.
Fazit: Teurer als Netbooks
Der erste Eindruck des Sony Ericsson Xperia X10 fällt positiv aus. Die Bedienung gestaltet sich angenehm und geht dank der hohen Rechenleistung auch flüssig von der Hand. Der Nutzer kann mit dem Smartphone nicht nur telefonieren, sondern erhält eine mobile Multimediazentrale mit Internetzugriff. Der große Funktionsumfang spiegelt sich allerdings auch im Preis wieder.
Das Sony Ericsson Xperia X10 soll ohne Vertrag 699 Euro kosten und noch im ersten Quartal 2010 erhältlich sein. Online-Händler nehmen bereits Vorbestellungen entgegen - und senken den Preis bereits vor der Veröffentlichung auf rund 530 Euro. Damit bewegt sich das Gerät in einer ähnlichen Preisbereich wie vergleichbare Smartphones, zum Beispiel das HTC HD2.
Sony Ericsson Xperia X10
- 3.5mm Kopfhörer Buchse
- Leistungsstarker 1 GHz Qualcomm SnapDragon-Prozessor der neuesten Generation
- Snapdragon-Prozessor der neusten Generation
- Fehlen von Multitouch-Funktionen wie Zoom oder Drehen
- viele Tastatur-Eingabefehler
- willkürliche Neustarts




Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 3 Beiträge
gaht schnell kaputt sonst gut mit neuer softwaere
Zitat: Was nciht erwähnt wird, ist, dass es eine alte Android-Version benutzt und im vergleich zum Klassenprimus Milestone/Droid auch in puncto Hardware ein paar Dinge fehlen. ...
Was nciht erwähnt wird, ist, dass es eine alte Android-Version benutzt und im vergleich zum Klassenprimus Milestone/Droid auch in puncto Hardware ein paar Dinge fehlen.