Browser-Test: Google Chrome 4

HTML5 erweitert

Mit der finalen Version von Chrome 4 hat Google auch weiter an der Unterstützung von HTML5 und CSS3 gearbeitet. Der Browser unterstützt nun einige neue Schnittstellen für Benachrichtigungen, Internetdatenbanken, das lokale Speichern und die Arbeitsumgebung "Ruby on Rails" über HTML5.

Bereits im Kurztest stellt sich heraus, dass Chrome 4 die meisten HTML5-Techniken gut umsetzt. Einige Funktionen wie Internetdatenbanken, Geodaten oder Offline-Anwendungen stellt der neue Browser allerdings noch nicht dar. Auch die neuen HTML5-Formulare "Web Forms 2.0" werden noch nicht vollständig unterstützt. Die neuen Selektoren, die in der Formatierungssprache CSS3 verwendet werden, zeigt Chrome 4 komplett richtig an.

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Kaum schneller

Im Vergleich zur Vorgängerversion Chrome 3 kündigte Google für den neuen Browser eine Leistungssteigerung von etwa 40 Prozent an. Die Geschwindigkeit sollte vor allen Dingen durch die Weiterentwicklung der V8 Javascript Engine steigen.

Chrome 4 Benchmark
Chrome 4 zeigt sich nur geringfügig schneller als die Vorgängerversion des Google-Browsers. Safari gewinnt das Rennen auf dem Testrechner um etwa 300 Millisekunden.(Klick vergrößert)

Im Benchmark-Tests kann die neue Version 4.0 das Versprechen allerdings nicht halten. Sowohl der Sunspider JavaScript Benchmark, als auch der Futuremark Peacekeeper und die google-eigene V8 Benchmark-Suite zeigten nur geringfügige Verbesserungen im Vergleich zum Vorgänger. So erhöht sich die Geschwindigkeit der neuen Version 4 im Vergleich mit Chrome 3 im Sunspider-Test um nur 3,6 Prozent.

Damit bleibt der Browser-Konkurrent Safari aus dem Hause Apple mit wesentlich schnelleren Werten weiter auf Platz Eins der Browser-Charts. Getestet wurde auf einem Asus EeeTop ET2002T unter dem Betriebssystem Windows 7. Zum Einsatz kamen dabei Chrome 3.0.195.38, das nach dem Test auf die aktuelle Version 4.0.249.78 aktualisiert wurde. Als Referenz wählte Netzwelt Safari 4.0.4.

Fazit: Endlich Erweiterungen

Viele Nutzer zögerten bisher mit dem Umstieg auf Chrome, insbesondere weil der Browser im Gegensatz zu etwa Mozilla Firefox keine Erweiterungen unterstützte. Das hat sich mit der neuen Version 4 von Google Chrome geändert - und das Angebot an bereits verfügbaren Erweiterungen kann sich durchaus sehen lassen.

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Chrome bleibt weiterhin ein schlanker und schneller Browser mit sehr guter Unterstützung neuer Technologien wie HTML5 und CSS3. Auch wenn der versprochene Geschwindigkeitszuwachs eher mager ausfällt, macht allein die Einbindung der neuen Erweiterungen den Browser deutlich attraktiver.

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