Fotokorrekturen für soziale Netzwerke

Bildbearbeitung im Browser: Splashup

Wer seine Urlaubsschnappschüsse in Flickr, Facebook, Picasa oder PhotoBucket verwaltet und merkt, dass das eine oder andere Bild doch noch einmal eine kleine Korrektur vertragen könnte, ist bei Splashup gut aufgehoben. Die Browser-Bildbearbeitungssoftware kann aus zahlreichen sozialen Netzwerken und Foto-Communitys Dateien öffnen, bearbeiten und gleich wieder an der richtigen Stelle abspeichern.

Splashup
Splashup: Die komfortable Online-Anwendung bietet zahlreiche Werkzeuge, verzichtet aber auf einen Kopierstempel.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Bilder direkt von der Webcam öffnen
  2. 2Kein Kopierstempel an Bord
  3. 3Fazit: Schnelles Nachjustieren ja, aufwändige Retusche nein

Dabei lässt sich das kostenlose Programm besonders bequem bedienen, wenn man sich beim Aufruf der Splashup-Webseite einen Account erstellt. Das ist nicht unbedingt notwendig - wer beispielsweise nur Bilder von der eigenen Festplatte bearbeiten möchte, benötigt dafür kein Nutzerkonto. Spätestens für das Bearbeiten von Bildern aus Foto-Communitys und sozialen Netzwerken wird die Anmeldung aber zur Pflicht. Nach der Registrierung können die auf den entsprechenden Webseiten gespeicherten Bilder mit wenigen Mausklicks in Splashup geöffnet werden.

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Bilder direkt von der Webcam öffnen

Komfortabel: Mit nur wenigen Klicks kann auch die eigene Webcam als Bildquelle verwendet werden. Im Handumdrehen kann diese über Splashup angesteuert und wie eine Kamera zum Schießen von Schnappschüssen verwendet werden. Die Bilder öffnen sich dann sofort in Splashup und können online bearbeitet werden.

Obwohl Splashup nur in englischer Sprache verfügbar ist und nicht mit Funktionen und Werkzeugen geizt, findet man sich auf der Oberfläche schnell zurecht. Das Anpassen der Bildgröße, die Einstellung von Helligkeit, Kontrast oder Sättigung sowie das Hinzufügen von Text oder Grafikelementen gehen schnell von der Hand. Auch auf das Arbeiten mit Ebenen muss der Anwender in der Bildbearbeitungssoftware nicht verzichten. Auf angelegte Ebenen können dabei Effekte wie Unschärfe, Schlagschatten, Glow oder auch eine Kombination aus mehreren Effekten angewandt werden. Alle Effekte lassen sich dabei auch nachträglich korrigieren und können jederzeit wieder gelöscht werden.

Neben Effekten bietet Splashup auch eine Reihe von Filtern, die ebenfalls auf einzelne Ebenen angewendet werden können. Anders als die Effekte können die einmal angewendeten Filter jedoch nicht wieder entfernt oder bearbeitet werden, was jedoch bei anderen Grafikprogrammen nicht anders ist. Lediglich durch eine Undo-Funktion kann auch ein Filter wieder rückgängig gemacht werden.

Kein Kopierstempel an Bord

Etwas verwunderlich ist, dass Splashup zwar insgesamt viele Funktionen mitbringt, ein Kopierstempel - zumindest bei Retusche-Arbeiten ein unverzichtbares Werkzeug - jedoch nicht zur Verfügung steht. Wer beispielsweise Bildfehler aus Fotos retuschieren möchte, muss sich anders behelfen und ist bei Splashup möglicherweise weniger gut aufgehoben. Auch eine Rote-Augen-Korrektur steht nicht zur Verfügung.

Für das Speichern der bearbeiteten Bilder bietet Splashup dagegen zahlreiche Optionen: Sowohl auf der Festplatte als auch in mehreren sozialen Netzwerken und Foto-Communitys kann man seine Bilder speichern. Als Formate werden JPG, PNG sowie das hauseigene FXO-Format angeboten. Im FXO-Format bleiben alle erstellten Ebenen - einschließlich der enthaltenen Effekte - erhalten und können später noch nachbearbeitet werden. Jedoch kann das FXO-Format nur in Splashup angezeigt werden. Ein Speichern bei Flickr oder Facebook ist also nicht sinnvoll.

Fazit: Schnelles Nachjustieren ja, aufwändige Retusche nein

Um mal eben den Kontrast der bei Facebook gespeicherten Bilder einzustellen oder Textelemente hinzuzufügen, ist Splashup als Online-Bildbearbeitung bestens geeignet. Die unkomplizierte Handhabung beim Öffnen und Speichern von Bildern in verschiedenen sozialen Netzwerken und Foto-Communitys ist dabei sehr komfortabel. Zahlreiche Effekte und Filter laden zum Experimentieren ein. Schade nur, dass ein Kopierstempel fehlt - wer seine Bilder retuschieren will, wird diesen schmerzlich vermissen.

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