Gutes Office-Notebook, magere 3D-Leistung
Acer Aspire 5738DG: 3D-Notebook im Test
Noch vor wenigen Jahren wäre ein günstiges 3D-Notebook undenkbar gewesen. Jetzt hält die 3D-Technik nach und nach Einzug in den Notebookmarkt. Einer der ersten verfügbaren 3D-Laptops ist der Acer Aspire 5738DG - ein günstiges Allroundnotebook für 670 Euro.
Acer Aspire 5738DG: Der Acer Aspire 5738DG ist einer der ersten verfügbaren 3D-Laptops. Trotz der neuen Technik ist es ein günstiges und leistungsfähiges Allroundnotebook für 670 Euro. Zum Video: Acer Aspire 5738DG
Inhaltsverzeichnis
- 13D-Effekt: Neue Dimension für Notebooks
- 2Hardware: Zu langsam für Spieler
- 3Akkuleistung: Im Bürobetrieb gut
- 4Bedienung: Gelungene Tastatur
- 5Anschlüsse: Viermal USB
- 6Fazit: Büro-Gerät ohne "Aha!"-Erlebnis
3D-Effekt: Neue Dimension für Notebooks
Das 15,6-Zoll-Display des 3D-fähigen Notebooks Aspire 5738DG bietet eine HD-Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln. Die Helligkeit des Bildschirms liegt im für Notebooks durchschnittlichem Bereich. Der Kontrast fällt jedoch deutlich zu niedrig aus, dadurch wirken die Farben etwas blass.
Für die Darstellung von 3D-Effekten trägt Acer eine Folie auf das Panel auf. Die Software "Tridef 3D" wandelt zweidimensionale Filme, Fotos und Spiele für die spezielle Anzeige um und berechnet die 3D-Effekte. Der Anwender muss für den Genuss der 3D-Bilder eine Brille mit Polfilter-Gläsern aufsetzen. Acer legt dem Aspire 5738DG sowohl die passende Brille als auch einen Clip für Brillenträger bei. Die Brille eignet sich jedoch nur für kleinere Köpfe und drückt im Bereich der Ohren deutlich.
Leider schafft es die 3D-Software "Tridef 3D" nur selten, Fotos oder Filme mit überzeugender räumlicher Tiefe darzustellen. Teilweise verschlechtert sich beim Wechsel in den 3D-Betrieb die Qualität der Bilder und es kommt zu Unschärfe. Lediglich Bilder, die ohnehin über eine gute Tiefenwirkung verfügen, profitieren von der Tridef-Technik. Bei Filmen beeinträchtigt außerdem die niedrige Auflösung den 3D-Genuss. Neben der fehlenden Full-HD-Auflösung dürfte Filmfans zudem sauer aufstoßen, dass als optisches Laufwerk lediglich ein DVD-Brenner zur Verfügung steht.
Für viele populäre Spieletitel stehen vorgefertigte Tridef-Profile zur Verfügung, auf Wunsch kann der Anwender auch neue Profile anlegen. Dem Spieler einen Strich durch die Rechnung macht dabei jedoch die langsame Hardware und der sehr hohe Ressourcenverbrauch von Tridef-3D, sodass auch in die Jahre gekommene Titel im 3D-Betrieb merklich ruckeln.







Beiträge
insgesamt 5 BeiträgeDie Kritik bzgl. der Auflösung kam deshalb zu Stande weil 3D-Material nur bei Filmen und Spielen Sinn macht. Bei beiden wäre eine höhere Auflösung wünschenswert.
Dake für den Testbericht aber die mehrfache Kritik an der Auflösung erschließt sich einem eigentlich nicht. 1366x768 sind in der Klasse 15,6" absoluter Standard, also Trivialkritik. Dass die Grafik derart...
Teilweise finde ich die Kritik etwas übertrieben. Bei einem 15zoll Bildschirm braucht man meiner Meinung nach einfach kein FullHD, da wirkt schon eine niedrigere Auflösung gestochen scharf. Und da im...
Das Video entsteht meist vor dem eigentlichen Test, weshalb wir damals noch nicht ganz das Potential des 3D-Effekts abschätzen konnten. Wenn du mit deiner Frage darauf jedoch abzielst, weshalb wir den...
Im Video kein Wort über 3D ... was soll das denn ?