Open-Source statt Kaufsoftware

Anleitung: Tabellenkalkulation mit Gnumeric

Gnumeric bietet sich als Open-Source-Alternative zu kostenpflichtigen Tabellenkalkulationsprogrammen wie Microsoft Excel an. Die einfache Oberfläche sorgt für zügige Bedienung ohne große Umgewöhnung. Das Programm bietet die wichtigsten Funktionen zum Arbeiten mit Tabellen und Diagrammen, außerdem liest und bearbeitet Gnumeric auch Excel-Dokumente.

Gnumeric Oberfläche
Die Gnumeric-Oberfläche erspart langes Umgewöhnen durch ein vertrautes Design.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Installation
  2. 2Gewohnte Arbeitsoberfläche
  3. 3Dateneingabe
  4. 4Zeilen, Zellen und Spalten ändern
  5. 5Symbolschaltflächen für Währungen, Summen und Sortieren
  6. 6Tabellen erstellen
  7. 7Diagramme einfügen
  8. 8Öffnen, Bearbeiten und Speichern von Excel-Dateien
  9. 9Fazit: Kein vollwertiger Excel-Ersatz

Bei vielen Nutzern kommt das Freeware-Büropaket OpenOffice als Ersatz für die kostenpflichtigen Microsoft Office-Suite zum Einsatz. Wer statt einer kompletten Office-Lösung lediglich ein Tabellenkalkulationsprogramm benötigt, findet mit Gnumeric eine kostenlose Excel-Alternative. Das Programm des Gnome-Projekts arbeitet unter den Betriebssystemen Microsoft XP, Vista und Windows 7 sowie unter Linux.

Installation

Die Gnumeric-Installationsdatei beansprucht 23,4 Megabyte Festplattenspeicher. Das Programm richtet sich nach einem Doppelklick auf die heruntergeladene Datei auf dem System ein. Nach der Installation benötigt die Tabellenkalkulation 156 Megabyte Speicher. Das Anlegen eines Desktopsymbols bietet die Installationsroutine nicht an.

Gewohnte Arbeitsoberfläche

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Der Anwender startet das Programm nach einem Klick auf den Start-Knopf über die Einträge "Alle Programme" > "Gnumeric" > "Gnumeric Spreadsheet". Unter Windows Vista und Windows 7 genügt nach dem Start-Knopf-Klick das Eintippen des Wortes "Gnumeric", mit anschließendem Klick auf den Programmeintrag.

Gnumeric erinnert beim ersten Programmstart an ältere Ausgaben von Microsoft Excel. Der Anwender bedient das Programm über die Menüleiste und die beiden Symbolleisten am oberen Programmrand. Die Eingabe von Zahlen und Daten erfolgt wie gewohnt in den Zellen der einzelnen Zeilen und Spalten.

Dateneingabe

Über die Tastatur eingegebene Zahlen und Daten übernimmt das Programm nach dem Anklicken der gewünschten Zelle. Zum nachträglichen Ändern einer Eingabe genügt ein Doppelklick auf die Zelle. Mit Hilfe der Pfeiltasten gelangt der Nutzer an die zu korrigierende Stelle.

Das Eintippen mehrerer identischer Daten erspart die Kopier- und Einfügefunktion. Nach Auswahl einer oder mehrerer Zellen kopiert Gnumeric die Inhalte in die Zwischenauswahl, indem der Anwender auf die Symbolschaltfläche "Markierung kopieren" in der oberen Symbolleiste klickt. Anschließend wählt der Nutzer die Zielzelle und fügt den Inhalt durch Klick auf die Schaltfläche "Inhalt der Zwischenablage einfügen" ein.

Gnumeric bietet die auch in anderen Office-Programmen üblichen Schaltflächen für Fett- oder Kursivschrift, seitenbündiges oder zentriertes Ausrichten des Textes oder Ändern von Schrift- und Zellenfarbe. Die zugehörigen Schaltflächen findet der Anwender in der unteren der beiden Symbolleisten.

Zeilen, Zellen und Spalten ändern

Für die vollständige Darstellung langer Worte und Zahlen verändert der Anwender die Maße von Spalten und Zeilen. Das geschieht am einfachsten durch Ziehen einer Zeilen- oder Spaltengrenze mit der Maus. Während des Ziehens gibt Gnumeric das aktuelle Zellenmaß in Punkten und Pixeln an. Zum Ändern mehrerer Zeilen oder Spalten markiert der Nutzer diese durch Bewegen des Mauszeigers bei gedrückter linker Maustaste. Anschließend gestatten die Klicks auf den Menüleisteneintrag "Format" unter "Spalte" und "Zeile" das Ändern der Maße.

Gnumeric Raster anpassen
Das Anpassen der Zeilen und Spalten geht in Gnumeric leicht von der Hand.

Zum Einfügen von Zellen, Spalten und Zeilen klickt der Anwender an den gewünschten Bearbeitungsbereich des Datenblatts. Der Symbolleisteneintrag "Einfügen" zeigt die Einträge "Zelle", "Spalte" und "Zeile". Ebenso einfach verschwinden Zeilen und Spalten aus dem Datenblatt: Ein Rechtsklick auf einen Zeilenbuchstaben oder eine Spaltenzahl öffnet ein Kontextmenü, das unter anderem den Eintrag "Zeile(n) löschen" beziehungsweise "Spalte(n) löschen" anzeigt.

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Beiträgeinsgesamt 2 Beiträge

gnumeric nutze ich bereits einige Zeit. Da Openoffice für kleine Anwendungen mir zu groß ist. Seit 2009 nutze ich Linux und habe es gegen Windows Mitte 2009 eingetauscht. Bisher habe ich es nicht bereut. Mit...

ich muss sagen, dass ich gnumeric sehr gut finde. 1.es ist kostenlos 2.es ist für normalverbraucher 100% aussreichend. 3.man kann es schneller runterladen fazit von mir:...

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