Internet für unterwegs: 12 UMTS-Tarife im Vergleich
UMTS-Stick kostet zusätzlich
E-Plus bietet demgegenüber eine bessere Versorgung mit der GPRS-Erweiterung EDGE, damit lassen sich Geschwindigkeiten bis zu 240 Kilobit pro Sekunde erreichen. Jedoch ist der UMTS-Ausbau schlecher als bei O2. Wer sich sicher ist, an welchen Orten er die Datenflatrates überwiegend einsetzen möchte, sollte einen Blick auf die Seiten der Anbieter werfen: Breitband-Karten geben dort häufig einen Überblick, welche Übertragungstechnik wo zur Verfügung steht.
Tipp: Die aufgeführten Tarife sind für die Nutzung am Smartphone oder per Notebook gedacht. Wer die Datenflatrates aber am Notebook einsetzen möchte, benötigt in der Regel einen Surfstick - es sei denn, er ist im Besitz eines UMTS-Modems. Für den UMTS-Stick werden zusätzliche Gebühren fällig, günstig ist hier aktuell das Angebot von O2: Für einen Euro erhält der Kunde die entsprechende Hardware zum Surfen bei gleichzeitiger Buchung des entsprechenden Datentarifs des Anbieters.
Daten-Drosselung trotz Flatrate
Wer am Rechner per UMTS-Stick mobil im Internet surfen will, sollte sich in jedem Fall beim Kundenservice des Providers informieren, ob die Hardware für andere Netze gesperrt ist. Denn mit einer Sperre kann das Gerät häufig erst nach 24 Monaten mit einer anderen SIM-Karte genutzt werden - schlecht für flexible Kunden.
Die Provider bieten ihre Angebote in der Regel als Flatrate an, in Wahrheit wird die verfügbare Geschwindigkeit aber nach Abruf eines Datenvolumes in Höhe von fünf Gigabyte innerhalb eines Abrechnungsmonats gedrosselt. Dann ist nur noch ISDN-Geschwindigkeit möglich. Wer also den mobilen Datentarif als DSL-Ersatz einsetzt, jedoch ein reger Multimedia-Nutzer ist, sollte sich nicht wundern, wenn das Tempo gekappt wird - und die vermeintliche Flatrate als DSL-Ersatz vorübergehend nichts mehr taugt.
Links zum Thema
- ALDI Talk
- E-Plus
- O2
- Blau
- Tchibo
- Klarmobil
- maXXim
- McSIM
- FlexiShop surf.green
- FlexiShop surf.blue
- simply
- Discosurf
