Microsoft-Gründer wagt zweiten Anlauf bei sozialen Netzwerken

Link-Wink: Bill Gates auf Twitter und Facebook folgen

Link-Wink: Bill Gates auf Twitter und Facebook folgen Microsoft-Gründer Bill Gates hat es sich anders überlegt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten bei ersten Gehversuchen in sozialen Netzwerken kehrt der Software-Pionier zu Twitter und Facebook zurück. Der Grund für Gates neuerliches Engagement auf den beiden Internet-Seiten: Spenden sammeln für Haiti.

Die erste Botschaft von Bill Gates beim Mikroblogging-Dienst Twitter lautet: "Hallo Welt". Die Anspielung bezieht sich auf die erste Aufgabe beim Erlernen vieler Programmiersprachen. Dabei bringen angehende Programmierer dem Rechner bei, den Satz "Hallo Welt" auf dem Bildschirm auszugeben. In den folgenden Tweets wirbt Gates um Spenden für die Erdbebenopfer in Haiti. Außerdem veröffentlicht der Microsoft-Gründer einen Link zu einer Twitter-Übersichtsseite von Haitianern, die aus dem Erdbebengebiet berichten. Schließlich verweist er auf seiner Profilseite auf seine gemeinnützige Stiftung "Bill & Melinda Gates Foundation". Interessierte Twitter-Nutzer können Bill Gates unter "www.twitter.com/BillGates" folgen. Das Konto wurde von den Twitter-Betreibern verifiziert.

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"Ich muss noch eine Menge über Twitter lernen"

Die Anzahl der Follower, die Gates innerhalb des ersten Tages nach dem Start seines Twitter-Kanals gewinnen konnte, ist beachtlich: Über 170.000 Twitter-User verfolgen bereits seinen Kanal. Stündlich werden es mehr. Der Milliardär verfolgt via Twitter auch 40 andere Nutzer, unter anderem die Nachrichten von Microsoft, Unicef und US-Präsident Barack Obama, den amerikanischen Blog Techcrunch.com, die Mitteilungen des europäischen Atomforschungsinstitut CERN sowie die Tweets von US-Schauspieler Ashton Kutcher. Kutcher begrüßte Gates - und der reagierte umgehend: "Danke an dich und alle anderen, die mich willkommen geheißen haben. Ich muss noch eine Menge über Twitter lernen, aber freue mich darauf, mehr zu schreiben."

Fanseite auf Facebook gestartet

Der ehemalige Microsoft-Chef reaktivierte zugleich auch sein Facebook-Konto, das er nach Angaben des Blogs Techcrunch.com vor wenigen Monaten aufgegeben hatte. Als Begründung gab Gates dem Blog gegenüber damals an: "Das war zu viel Aufwand, also habe ich es aufgegeben." Angeblich wurde er mit Freundschaftsanfragen bombardiert. Nun wandelte Gates seine Profil- in eine Fanseite um: Mehr als 55.000 Anhänger hat er bereits. Auch auf Facebook verweist Gates auf seine Stiftung und gemeinnützige Projekte, postet aber auch Fotos von einer Indienreise. Interessenten können auf "www.facebook.com/BillGates" seiner Fan-Gruppe beitreten.

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