Handy-Navigation im Test: Ö-Navi für Symbian

Routenbestimmung und Kartenmaterial

Die Berechnung der Route erfolgt im Stadtgebiet Hamburg sehr schnell und zuverlässig. Dabei berücksichtigt die Anwendung dank TMC-Stauwarnsystem auch die Verkehrslage der Umgebung. Verfährt sich der Nutzer, versucht die Software allerdings zuerst, eine Umkehr zu erzwingen. Für die Berechnung alternativer Routen benötigt die Navigationssoftware bis zu eine Minute.

Das Ö-Navi-Kartenmaterial stammt vom Anbieter Navteq, der unter anderem auch die Karten für Navigon-Geräten liefert. In Deutschland, Österreich und der Schweiz garantiert Navteq eine volle Straßenabdeckung mit knapp 1,4 Millionen Straßenkilometern. Auch viele weitere europäische Länderkarten können über das Ö-Navi genutzt werden.

Ö-Navi - Die wichtigsten Funktionen

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Schritt-für-Schritt Navigation - Ohne Kartenmaterial präsentiert sich die Darstellung des Ö-Navis zur Schritt-für-Schritt Navigation, zeigt aber zielgenau wo es lang geht. Leider wird der Dienst nun eingestellt.
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Ohne Kartenmaterial präsentiert sich die Darstellung des Ö-Navis zur Schritt-für-Schritt Navigation, zeigt aber zielgenau wo es lang geht. Leider wird der Dienst nun eingestellt.

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Kartendarstellung - Für die normale Kartendarstellung lädt das Ö-Navi Kartenmaterial von Navteq auf das Mobiltelefon.
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Für die normale Kartendarstellung lädt das Ö-Navi Kartenmaterial von Navteq auf das Mobiltelefon.

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Routenplaner - Der Routenplaner zeigt nur den Verlauf der Straßenführung an. Dafür kann der Nutzer in dieser Ansicht auch freie Startadressen wählen.
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Der Routenplaner zeigt nur den Verlauf der Straßenführung an. Dafür kann der Nutzer in dieser Ansicht auch freie Startadressen wählen.

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Kostenlos telefonieren - Viele Firmen bieten durch eine Kooperation mit DasÖrtliche kostenloses Telefonieren über das Ö-Navi.
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Viele Firmen bieten durch eine Kooperation mit DasÖrtliche kostenloses Telefonieren über das Ö-Navi.


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Allerdings legt Ö-Navi das Kartenmaterial nicht auf dem Handy ab, die Routen werden online abgerufen. Durch den Abruf der Kartendaten über GPRS-, EDGE- oder UMTS-Verbindung des Handys entstehen daher zusätzliche Kosten. Da die Kartendarstellung sehr klein ist, werden bei der Routenberechnung meist nur wenige Kilobyte an Daten übertragen. Bei den meisten Handyverträgen sollten daher nur wenige Cent an Gebühren anfallen. Anwender mit Flatrate oder Datentarif müssen sich aufgrund der niedrigen Datenmengen ohnehin keine Sogen bezüglich der Kosten machen.

Navigation und Sprachausgabe

Die klassische Darstellung der Route auf dem Ö-Navi ist die Schritt-für-Schritt Navigation, die anstelle einer Karte nur Richtungspfeile darstellt. Über ein Optionsmenü kann der Anwender die Ansicht auf eine schlichte Kartenansicht umstellen. Auch eine 3D-Vogelperspektive ist einstellbar, die der Ansicht herkömmlicher Navigationslösungen entspricht. Zusatzinformationen wie Geschwindigkeit oder Entfernung werden aber nur in der Schritt-für-Schritt-Anzeige dargestellt.

Auch eine Sprachausgabe stellt die Navigationssoftware zur Verfügung. In deutscher Sprache sagen die Stimmen "Katrin" oder "Stefan" die wichtigsten Fahrtanweisungen deutlich hörbar an. Die Qualität der Stimmen ist gut, sollte aber im Auto nur über eine Freisprecheinrichtung betrieben werden, da die Lautstärke des Mobiltelefons oft nicht ausreicht. Auf Wunsch gibt das Ö-Navi auch Orts- und Straßennamen gesprochen aus.

Benzinpreise vergleichen

Als kleine Besonderheit bietet das Ö-Navi über den Menüpunkt "CleverTanken" die nächsten Tankstellen aus der Umgebung oder in der Nähe einer bestimmten Adresse an. Dabei kann der Fahrer nach einem bestimmten Treibstoff suchen und sich die Preise der Tankstellen anzeigen lassen. Nach einem Preisvergleich kann der Nutzer die entsprechende Route zur Tankstelle planen.

Hinter dem Dienst verbirgt sich ein Service der Internetseite clever-tanken.de, die allerdings nicht für die Korrektheit der Preise garantiert. Viele Tankstellen zeichnen außerdem bei Treibstoffen wie Biodiesel, Erdgas oder Autogas die Preise nicht aus. Bei Treibstoffen wie Normal, Super, SuperPlus oder Diesel profitiert der Nutzer hingegen in der Regel von den Angaben des Online-Dienstes.

Kostenlos telefonieren

Zahlreiche Firmen aus dem DasÖrtliche-Verzeichnis bieten Ö-Navi-Nutzern außerdem an, sie kostenlos anzurufen. Dafür wählt der Anwender er über den Menüpunkt "Gratis anrufen" die entsprechende Firma aus, anschließend stellt die Ö-Navi-Anwendung auf Wunsch die Verbindung her. DasÖrtliche übernimmt dann die Gesprächskosten für eine maximale Dauer von 15 Minuten pro Anruf. Im Ausland können zusätzliche Kosten anfallen.

Auch das Telefonverzeichnis von DasÖrtliche stellt die Ö-Navi-Anwendung bereit. Der Anwender kann dabei zwischen Standardsuche und Rückwärtssuche wählen, einen Suchbegriff oder Namen sowie eine Adresse eingeben. In den meisten Fällen genügt die Eingabe eines Orts, einer Postleitzahl oder eines KFZ-Kennzeichens. Auch die Suche in der Nähe des aktuellen Standorts ist möglich.

Fazit

Das Ö-Navi bietet neben den wichtigsten Navigationsfunktionen auch zahlreiche Extras wie POI-Suche oder Benzinpreisvergleich. Insbesondere bei der Kartendarstellung und der Bedienung der Navigationsansicht muss der Nutzer aber im Vergleich zu kostenpflichtigen Programmen einige Abstriche in Kauf nehmen.

Aufgrund der zumeist kleinen Displays der unterstützen Mobiltelefone stellt die Navigationslösung keine vollwertige Alternative zu handelsüblichen Navigationssystemen dar. Als kostenlose Alternative für den gelegentlichen Einsatz oder als Navigationshilfe für Fußgänger eignet sich das Ö-Navi hingegen auf alle Fälle.

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