Welche Linsen sich für Spiegelreflex-Einsteiger eignen

Ratgeber: Das richtige Objektiv für die erste DSLR

Ratgeber: Das richtige Objektiv für die erste DSLR Bei Preisen von 400 bis 700 Euro für günstige Spiegelreflexkameras gibt ein Fotograf schnell mehr Geld für ein Objektiv als für die Kamera aus. Damit sich das erste Objektiv nicht als Fehlinvestition herausstellt, sollten Einsteiger in die Fotografie einige Grundregeln beachten.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Ein Objektiv reicht für den Einstieg
  2. 2Günstiger Standardzoom als Grundlage
  3. 3Erfahrungen sammeln und zweites Objektiv auswählen
  4. 4Hersteller-Kits: Erste Wahl zum fairen Preis.
  5. 5Günstige Alternativen von Drittanbietern

Ein Objektiv reicht für den Einstieg

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Nur ein kleiner Teil der Einsteiger in die Fotografie legt sich von Anfang an auf bestimmte Bilder oder Motive fest und geht sofort auf die Suche nach Objektiven für Makro-, Landschafts- oder Sportaufnahmen. Die überwiegende Mehrheit der Nutzer, die Fotos aller Art aufnehmen und sich nicht einschränken wollen, steht dagegen vor einem großen Angebot an Objektiven.

Angesichts der großen Auswahl und der hohen Kosten sollten Einsteiger sich von der Vorstellung verabschieden, in kurzer Zeit mehrere Objektive anzuschaffen. Um Enttäuschungen und Fehlinvestitionen vorzubeugen, sollten sie sich Zeit lassen und mit dem ersten Objektiv Erfahrungen sammeln, die dann als Entscheidungshilfe für die Anschaffung des zweiten Objektiv dienen können.

Günstiger Standardzoom als Grundlage

Als erstes Objektiv für Einsteiger in die Fotografie bietet sich ein günstiges Standardzoom-Modell an. Entsprechende Linsen sind bereits für 100 bis 200 Euro erhältlich und bieten einen Brennweitenbereich von etwa 14 und 70 Millimetern, der für die ersten Aufnahmen völlig ausreicht. Die Objektive mögen nicht so perfekt verarbeitet sein wie Modelle für den zehnfachen Preis, aber dank der niedrigen Kosten bleibt auch mehr Geld für das zweite Objektiv übrig.

Nach drei bis sechs Monaten sollte jeder Fotograf merken, was ihm an seinem aktuellen Objektiv für die Bilder fehlt, die er gerne aufnehmen würde und kann sich entsprechend seine zweite Linse aussuchen. Zu großer Anfangswinkel, zu wenig Zoom oder zu lange Belichtungszeiten - für nahezu alle Anforderungen gibt es das passende Objektiv.

Erfahrungen sammeln und zweites Objektiv auswählen

Weitwinkelobjektive mit kleineren Brennweiten liefern einen größeren Blickwinkel als Standard-Linsen und bieten sich beispielsweise für Architektur-Aufnahmen an. Liegen die Motive hingegen immer zu weit weg, sollte die Wahl des Fotografen auf ein Teleobjektiv fallen. Damit der Anwender nicht ständig die Linse wechseln muss, empfiehlt sich in den meisten Fällen die Anschaffung eines Zoom-Objektivs, das den bisherigen Brennweitenbereich mit einschließt und ihn nicht nur ergänzt.

Reicht hingegen die Lichtstärke für die gewünschten Aufnahmen nicht aus - typische Anzeichen sind zu dunkle Bilder oder lange Belichtungszeiten, die zu verwackelten Aufnahmen führen - sollte ein Objektiv mit Festbrennweite in Betracht gezogen werden, da diese in der Regel mehr Licht aufnehmen.

Nach den ersten fotografischen Erfahrungen und einer eventuellen Konzentration auf bestimmte Motive kann sich auch die Investition einer größeren Summe in besser verarbeitete Objektive mit Metall- statt Kunststoffgehäuse und besonders hochwertig Glaslinsen lohnen. Je sorgfältiger die einzelnen Linsen verarbeitet und aufeinander abgestimmt sind, desto weniger Fehler sollte das Bild aufweisen. Neben leisen und schwingungsarmen Ultraschallmotoren sollten Besitzer von Canon- und Nikon-Kameras auch auf einen optischen Bildstabilisator im Objektiv achten - die anderen Hersteller bauen die Technik zum Ausgleich von Kamerabewegungen direkt in das Gehäuse ein.

Hersteller-Kits: Erste Wahl zum fairen Preis.

Alle Hersteller bieten ihre Spiegelreflexkameras nicht nur einzeln, sondern auch in so genannten Kits zusammen mit einem oder zwei Objektiven an. Den Einsteigermodellen legen sie in der Regel ein 18-bis-55-Millimeter-Objektiv bei. Olympus stellt mit einer Brennweite von 14 bis 42 Millimetern eine Ausnahme dar. Durch die unterschiedlichen Verlängerungsfaktoren liegen die realen Brennweiten aller genannten Objektive in einem Bereich von 27 bis 88 Millimetern dicht beisammen.

Aber nicht nur wegen des etwa dreifachen Zooms lohnen sich die Kit-Objektive, sondern auch wegen des günstigen Set-Preise. Während die Linsen einzeln bei Online-Händlern zwischen 70 und 230 Euro kosten, beträgt der Aufschlag auf ein Kameragehäuse, dem das gleiche Objektiv beiliegt, meist nur 40 bis 60 Euro. Zu diesen günstigen Konditionen erhalten Einsteiger kein anderes Objektivmodell.

Günstige Alternativen von Drittanbietern

Nutzer, die gleich mit einem größeren Brennweitenbereich beginnen wollen, sollten trotzdem einen Blick auf das "Sigma 18-200mm F3.5-6.3 DC" oder das "Tamron AF 18-200mm F/3,5-6,3 XR Di II LD Aspherical [IF] MACRO" werfen, die für rund 160 Euro erhältlich sind. Beide Hersteller bieten ihre Linse mit passenden Bajonetten für alle Kameras der fünf großen DSLR-Hersteller an. Die Objektive sind allerdings dafür bekannt, nicht ganz so lichtstark zu sein wie die Modelle der Originalhersteller.

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Mit eine Festbrennweite soll man anfangen. Erst damit lernt man die Schärfentiefe und den Ausschnitt kennen. Auch die Qualtität und die Kompaktheit bringen den den ersten Eindruck für die Entscheidung welches...

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