Von Displaygröße über Akkulaufzeit bis hin zu Schnittstellen
Ratgeber Notebook-Kauf: Darauf sollten Käufer achten
Notebooks sind mittlerweile bei den Anwendern beliebter als klassische Desktop-Rechner. Dementsprechend viele Laptopmodelle stellen den Käufer vor die Qual der Wahl. Neben Preis und Rechenleistung unterscheiden sich die Notebooks auch in Größe, Bedienung und Akkulaufzeit.
Inhaltsverzeichnis
- 1Bildschirmgröße: Wichtigstes Kaufkriterium
- 2Rechenleistung: Eine Frage des Budgets
- 3Akku: Die Kriterien für lange Laufzeiten
- 4Bedienung: Genügend Platz
- 5Anschlüsse: Wichtige Schnittstellen
Bildschirmgröße: Wichtigstes Kaufkriterium
Die Bildschirmgröße - und damit Größe und Gewicht des gesamten Geräts - gehört zu den wichtigsten Auswahlkriterien auf der Suche nach dem richtigen Notebook. Je kleiner das Display, umso leichter und transportabler sind die Geräte - und umso besser die Akkulaufzeiten. Dafür gestattet ein größerer Bildschirm entspannteres Arbeiten, auch für Tastatur und Touchpad steht dank des größeren Gehäuses mehr Platz zur Verfügung.
Der Markt bietet mittlerweile Notebooks von elf bis 18,4 Zoll - damit liegt die Bildschirmdiagonale der Geräte zwischen knapp 28 und gut 46 Zentimetern. Bei den Auflösungen setzen sich seit geraumer Zeit Breitbildformate durch. Bei den kleineren Displays sind das meist 1.366 x 768 Pixel. Ab 15,4 Zoll und aufwärts beträgt die Auflösung in der Regel 1.600 x 900 Bildpunkte oder bereits Full-HD mit 1.920 x 1.080 Pixeln, teils sogar 1.920 x 1.200 Pixeln. Helligkeit, Kontrast und Reaktionsgeschwindigkeit sollte der Käufer im Geschäft prüfen, auch der Blick auf Tests und Erfahrungsberichte lohnt sich.
Rechenleistung: Eine Frage des Budgets
Die Hardwareausstattung schlägt sich am stärksten im Preis der mobilen Rechner nieder. Ein Notebook für 500 Euro bietet in der Regel vergleichsweise wenig Rechenleistung - für Office-Anwendungen und zum Internet surfen allemal ausreichend, aber nicht zum Spielen. Ein Großteil der Laptops verfügt über einen Intel-Prozessor mit zwei Kernen. Diese unterscheiden sich wiederum in Stromsparmodelle, Einsteiger-, Mittelklasse- und High-End-Prozessoren. Geräte mit AMD-Prozessoren stehen derzeit nur selten in den Regalen, empfehlenswert sind derzeit nur Modelle mit der AMD-Neo-Plattform. Beim Arbeitsspeicher bieten die meisten Notebooks zwischen zwei und vier Gigabyte - ausreichend für beinahe alle Anwendungen.
Asus UL30A: Mit bis zu zwölf Stunden Akkulaufzeit.
Als Grafiklösung verbauen die Notebookhersteller vor allem Onboard-GPUs oder Einsteigergrafikkarten. Erst in der Preisklasse ab etwa 800 Euro kommen auch für Spieler geeignete Grafikkarten zum Einsatz. Gaming-Notebooks findet man zudem meist erst ab einer Größe von 15 Zoll. Die Festplattengröße beträgt meist zwischen 250 und 640 Gigabyte, bei einzelnen Modellen bis zu einem Terabyte. Allzu langsame Festplatten mit nur 4.200 Umdrehungen in der Minute gilt es zu vermeiden. Besonders schnelle Festplatten mit 7.200 Umdrehungen in der Minute kosten ebenso wie SSDs einen hohen Aufpreis - Standard sind 5.400 Umdrehungen in der Minute. Besonders die schnellen Solid-State-Drives verhelfen einem Notebook jedoch zu einem gehörigen Leistungsschub.

Der Asus EeePC hat es vorgemacht: Netbooks sind klein, trendy, mobil und günstig. Aber die Computer im Kleinformat haben auch Schwächen - die Geräte bieten wenig Leistung und Tippkomfort. Für viele Netbook-Käufer lohnt sich daher der Blick auf ein größeres Notebook. Netzwelt vergleicht in der 400-Euro-Preisklasse 15,4-Zoll-Notebooks mit den neuen, ultramobilen Netbooks.
Lenovo überarbeitet seine Business-Notebook-Reihe. Die beiden neuen Modelle heißen X200s und X200t, sollen besonders leicht sein und über eine lange Akkulaufzeit verfügen. Das X200t wird erstmalig mit einem berührungsempfindlichen Widescreen-Display ausgestattet.
Dell bietet jetzt das Inspiron 17 für private Anwender an. Das 17-Zoll-Notebook lässt sich ganz unterschiedlich konfigurieren. Vom preiswerten Basismodell für Office-Anwendungen bis zur Multimedia-Maschine mit acht Gigabyte Arbeitsspeicher stehen zahlreiche Hardware-Zuammenstellungen zur Wahl.
Samsung bietet mit den Modellen X420 und X520 zwei leichte Notebooks mit hohen Akkulaufzeiten an. Die Displaygröße liegt je nach Modell bei 14 beziehungsweise 15 Zoll. Damit reiht sich der Hersteller in die lange Liste der Unternehmen ein, die in diesem Jahr besonders leichte Notebooks mit Strom sparendem Intel-CULV-Prozessor vorstellen.
Asus präsentiert mit der UL-Serie sieben neue Notebooks mit Akkulaufzeiten von bis zu zwölf Stunden. Die Geräte decken mit Bildschirmgrößen von 12,1 bis 15,6 Zoll einen Großteil der gängigen Notebookgrößen ab - bei einer Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln.
MSI zählt zu den wenigen Herstellern, die in regelmäßigen Abständen Notebooks mit AMD-Prozessoren ausstatten. Im schlanken MSI X-Slim X430 arbeitet die neue Generation der Athlon Neo X2-Prozessoren, das 14-Zoll-Gerät bietet zudem einen leistungsfähigen Grafikchip.
Acer bringt neue Notebooks in die Händler-Regale. Die 17-Zoll-Modelle des Aspire 7740 sind vor allem als Ersatz für herkömmliche Desktop-Rechner gedacht. Je nach Konfiguration arbeiten Intel-Prozessoren vom Core-i3 bis hin zum Core i7 auf der Platine, die Geräte stehen zu Preisen ab 650 Euro zum Verkauf. 




