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Ratgeber Notebook-Kauf: Darauf sollten Käufer achten Von Displaygröße über Akkulaufzeit bis hin zu Schnittstellen

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Notebooks sind mittlerweile bei den Anwendern beliebter als klassische Desktop-Rechner. Dementsprechend viele Laptopmodelle stellen den Käufer vor die Qual der Wahl. Neben Preis und Rechenleistung unterscheiden sich die Notebooks auch in Größe, Bedienung und Akkulaufzeit.

Notebooks sind mittlerweile bei den Anwendern beliebter als klassische Desktop-Rechner. Dementsprechend viele Laptopmodelle stellen den Käufer vor die Qual der Wahl. Neben Preis und Rechenleistung unterscheiden sich die Notebooks auch in Größe, Bedienung und Akkulaufzeit.

Bildschirmgröße: Wichtigstes Kaufkriterium

Die Bildschirmgröße - und damit Größe und Gewicht des gesamten Geräts - gehört zu den wichtigsten Auswahlkriterien auf der Suche nach dem richtigen Notebook. Je kleiner das Display, umso leichter und transportabler sind die Geräte - und umso besser die Akkulaufzeiten. Dafür gestattet ein größerer Bildschirm entspannteres Arbeiten, auch für Tastatur und Touchpad steht dank des größeren Gehäuses mehr Platz zur Verfügung.

Der Markt bietet mittlerweile Notebooks von elf bis 18,4 Zoll - damit liegt die Bildschirmdiagonale der Geräte zwischen knapp 28 und gut 46 Zentimetern. Bei den Auflösungen setzen sich seit geraumer Zeit Breitbildformate durch. Bei den kleineren Displays sind das meist 1.366 x 768 Pixel. Ab 15,4 Zoll und aufwärts beträgt die Auflösung in der Regel 1.600 x 900 Bildpunkte oder bereits Full-HD mit 1.920 x 1.080 Pixeln, teils sogar 1.920 x 1.200 Pixeln. Helligkeit, Kontrast und Reaktionsgeschwindigkeit sollte der Käufer im Geschäft prüfen, auch der Blick auf Tests und Erfahrungsberichte lohnt sich.

Rechenleistung: Eine Frage des Budgets

Die Hardwareausstattung schlägt sich am stärksten im Preis der mobilen Rechner nieder. Ein Notebook für 500 Euro bietet in der Regel vergleichsweise wenig Rechenleistung - für Office-Anwendungen und zum Internet surfen allemal ausreichend, aber nicht zum Spielen. Ein Großteil der Laptops verfügt über einen Intel-Prozessor mit zwei Kernen. Diese unterscheiden sich wiederum in Stromsparmodelle, Einsteiger-, Mittelklasse- und High-End-Prozessoren. Geräte mit AMD-Prozessoren stehen derzeit nur selten in den Regalen, empfehlenswert sind derzeit nur Modelle mit der AMD-Neo-Plattform. Beim Arbeitsspeicher bieten die meisten Notebooks zwischen zwei und vier Gigabyte - ausreichend für beinahe alle Anwendungen.

Asus UL30A: Mit bis zu zwölf Stunden Akkulaufzeit.

Als Grafiklösung verbauen die Notebookhersteller vor allem Onboard-GPUs oder Einsteigergrafikkarten. Erst in der Preisklasse ab etwa 800 Euro kommen auch für Spieler geeignete Grafikkarten zum Einsatz. Gaming-Notebooks findet man zudem meist erst ab einer Größe von 15 Zoll. Die Festplattengröße beträgt meist zwischen 250 und 640 Gigabyte, bei einzelnen Modellen bis zu einem Terabyte. Allzu langsame Festplatten mit nur 4.200 Umdrehungen in der Minute gilt es zu vermeiden. Besonders schnelle Festplatten mit 7.200 Umdrehungen in der Minute kosten ebenso wie SSDs einen hohen Aufpreis - Standard sind 5.400 Umdrehungen in der Minute. Besonders die schnellen Solid-State-Drives verhelfen einem Notebook jedoch zu einem gehörigen Leistungsschub.

Im Trend liegen derzeit leichte Notebooks ohne optisches Laufwerk. Wer seine Daten auf USB-Sticks speichert und nur Programme aus dem Netz installiert, freut sich über die Gewichtsersparnis. Anwender, die gelegentlich Filme von DVD oder Blu-ray-Disc schauen wollen, regelmäßig Daten auf DVD sichern oder ein umfangreiches Software-Archiv auf Silberscheiben ihr eigen nennen, sollten hingegen darauf achten, dass das Notebook ein entsprechendes Laufwerk mitbringt.

Derzeit erfolgt bei den Herstellern ein Wechsel des Betriebssystems von Windows Vista auf Windows 7. Viele Notebooks, die Mitte 2009 erschienen sind, werden noch mit Windows Vista ausgeliefert, allerdings bieten einige Hersteller auch kostenlose Upgrades auf Windows 7 an. Im Idealfall sollte Windows 7 Home Premium in der 64-Bit-Version auf dem Gerät laufen, damit Anwender mehr als drei Gigabyte Arbeitsspeicher nutzen können.

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Roland Haberer
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