ICQ verbindet mit Twitter, Facebook, Flickr und YouTube

ICQ 7: Messenger-Urgestein integriert soziale Netzwerke

Der Traditions-Messenger ICQ steht seit heute in der Version 7 zum Download bereit. Die neue Ausgabe erweitert das Programm um Live-Meldungen aus Facebook und Twitter. Auch eine Verbindung zum Hochladen von Bildern und Videos auf Dienste wie YouTube und Flickr stellt die Software nun bereit.

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Mehr als 13 Jahre im Geschäft

Den Instant Messenger ICQ gibt es bereits seit über 13 Jahren. Mit der neu erschienen Version 7 reagieren die Entwickler des altehrwürdigen Kommunikationsprogramms auf Networking-Trends - und integrieren Dienste wie Facebook und Twitter direkt in die ICQ-Software. Damit folgt die Anwendung dem Beispiel konkurrierender Programme wie Pidgin und Trillian, die entsprechende Services bereits seit einiger Zeit anbieten.

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Neben der klassischen Chat-Funktion zeigt ICQ nun auf Wunsch auch Nachrichten aus dem sozialen Netzwerk Facebook und dem Mikro-Bloggingdienst Twitter in Echtzeit an. Damit entfällt für den Anwender das separate Öffnen der Internetseite, um Statusupdates von Freunden und Verwandten zu erhalten. Umgekehrt können Nachrichten aus ICQ heraus unkompliziert in den angebundenen Online-Netzwerken verbreitet werden.

Zusätzlich bietet ICQ 7 eine direkte Verbindung zu Bild- und Video-Portalen wie YouTube oder Flickr. Nach wie vor arbeitet das Programm allerdings nur mit Windows-Betriebssystemen zusammen. Mac-Nutzer müssen daher auf Alternativen wie Adium zurückgreifen.

Überarbeitete Oberfläche und bessere Leistung

Die aktuelle ICQ-Version bietet außerdem eine leicht überarbeitete Benutzeroberfläche, mit der Funktion "Farbwelten" lässt sich die ICQ-Oberfläche jetzt beliebig farbig gestalten. Daneben arbeitet das Kommunikationsprogramm nun auch mit Microsofts neuem Betriebssystem Windows 7 zusammen. Die Leistung von ICQ 7 wurde hingegen erheblich verbessert. Nach Angaben der Entwicklern sinkt die Installationszeit für ICQ um fast 50 Prozent, während gleichzeitig der Speicherbedarf der Anwendung um ein knappes Drittel abnimmt.

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Nach Unternehmensangaben verzeichnet das AOL-Tochterunternehmen ICQ derzeit rund 42 Millionen Nutzer weltweit. Nach Medienberichten soll AOL in letzter Zeit immer wieder versucht haben, den Messenger-Dienst zu verkaufen, und diesbezüglich Gespräche mit Google, Facebook und anderen Unternehmen geführt haben.

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