Sensorfläche wie eine Spiegelreflexkamera

Sigma DP1s im Test: Kompakte Kamera mit Festbrennweite

Die Brennweite des Weitwinkel-Objektivs der Sigma DP1s liegt fest bei 16,6 Millimetern. Aber auch in anderen Punkten hebt sich das Gerät von anderen Kompaktkameras ab. So arbeitet der neueste Fotoapparat des japanischen Unternehmens mit einem Bildsensor, der ähnlich groß ausfällt wie die Chips aktueller Spiegelreflexkameras.

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Sigma DP1s: Nicht nur durch die festeingebaute Brennweite des Weitwinkel-Objektivs von 16,6 Millimetern hebt sich die Sigma DP1s von anderen Kompaktkameras ab. Der neueste Fotoapparat des japanischen Unternehmens arbeitet mit einem Bildsensor, der ähnlich groß ausfällt wie die Chips aktueller Spiegelreflexkameras. Zum Video: Sigma DP1s

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Festbrennweite und großer Bildsensor
  2. 2Angenehme und übersichtliche Bedienung
  3. 3Artefakte stören sonst gute Aufnahmen
  4. 4Zahlreiches optionales Zubehör
  5. 5Fazit: Hohe Erwartungen nicht erfüllt

Festbrennweite und großer Bildsensor

Umgerechnet ins Kleinbildformat beträgt die feste Brennweite des Weitwinkelobjektivs der Sigma DP1s 28 Millimeter. Der Hersteller erhofft sich von der Linse ein hohes Auflösungsvermögen sowie einen höheren Kontrast als bei Zoom-Objektiven üblich.

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Sigma baut in die DP1s den hauseigenen CMOS-Sensor Foveon X3 ein. Dessen Fläche fällt mit 20,7 x 13,8 Millimetern bis zu sieben Mal größer aus als die der Chips anderer Kompaktkameras. Aktuelle Bildsensoren etwa in Spiegelreflexkameras von Canon und Nikon weisen nur eine geringfügig größere Fläche auf. Der Foveon X3 unterscheidet sich von anderen Bildsensoren vor allem dadurch, dass drei Sensorelemente übereinander liegen, sodass jeder Pixel alle drei Grundfarben aufzeichnet. Bei anderen Chips hingegen verteilen sich die Grün-, Rot- und Blaufilter ungleichmäßig.

Die maximale Auflösung des Sensors gibt Sigma mit 14 Megapixeln an. Hierbei handelt es sich allerdings nur um einen rechnerischen Wert, denn die reale Auflösung der Aufnahmen liegt bei etwa 4,6 Megapixeln. Der Hersteller addiert für einen möglichst hohen und werbewirksamen Wert die jeweils 2.652 x 1.768 Bildpunkte der drei Sensorschichten zu einer Summe.

Der 2,5 Zoll große Bildschirm auf der Rückseite der DP1s dient zur Bildkontrolle und als Sucher. Mit 230.000 Pixeln fällt die Auflösung der Anzeige nicht besonders hoch aus. Optional bietet Sigma auch einen optischen Sucher an, den der Nutzer auf den Zubehörschuh der Kamera aufsteckt.

Sigma DP1s im Test

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Die DP1s eignet sich nur bedingt für spontane Schnappschüsse. Während die Auslöseverzögerung nicht zu spüren ist, arbeitet der Autofokus träge. Auf Hilfsmittel wie einen Bildstabilisator, eine Gesichtserkennung oder Szenenprogramme mit festen Belichtungswerten muss der Nutzer bei der DP1s verzichten. Die Kamera bietet dem Anwender lediglich fünf Belichtungsfunktionen von der Voll-, über Programm-, Zeit- und Blendenautomatik bis zum manuellen Belichtungsabgleich.


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