13,65 Euro Sonderabgabe pro Computer
Urheberrecht: Branche einigt sich auf PC-Abgabe
Die Computerhersteller haben sich mit den Verwertungsgesellschaften auf eine Urheberrechtsabgabe für Rechner geeinigt. Für PCs mit Brenner werden 13,65 Euro fällig, die Regelung gilt rückwirkend ab dem Jahresbeginn 2008. Die Branche plant nach Angaben des Bitkom, die Kosten an den Verbraucher weiterzugeben.
Inhaltsverzeichnis
- 1Geteiltes Echo auf Einigung
- 2Computer werden teurer
- 3Kleine PC-Hersteller unzufrieden
Wie erst jetzt bekannt wurde, haben sich die Zentralstelle für private Überspielrechte (ZPÜ) und der Bundesverband der Computerhersteller (BCH) bereits im Dezember auf eine Abgabe für kopierfähige Rechner geeinigt. Demnach müssen Computerhersteller rückwirkend zum 1. Januar 2008 bis zum Ende des Jahres 2010 pro PC mit eingebautem Brenner 13,65 Euro an die Verwertungsgesellschaft abführen. Für Computer ohne Brenner wird eine Gebühr in Höhe von 12,15 Euro fällig. Zur Abgabe kommt jeweils noch die Umsatzsteuer hinzu.
Der ausgehandelte Kompromiss sieht auch nachträglich Abgaben für Computer vor, die in den Jahren 2002 bis 2007 verkauft wurden. Die Überspiel-Gebühr beträgt für die Jahre 2002 und 2003 zusätzlich pro PC 3,15 Euro, und für die Jahre 2004 bis 2007 entrichten die Hersteller pro verkauftem Gerät 6,30 Euro. Während die Umsatzsteuer noch hinzu gerechnet wird, entfällt die Zahlung der Brennerabgabe in Höhe von 9,21 Euro für diesen Zeitraum, da diese schon entrichtet wurde.
Geteiltes Echo auf Einigung
Mit dem erzielten Vergleich endet ein jahrelanger Streit zwischen der ZPÜ und dem BCH, zu dem unter anderem die Hersteller IBM, Acer und Sony gehören. Der BCH betont, die Hersteller würden mit dem Kompromiss "endlich die dringend benötigte Rechts- und Planungssicherheit erhalten." Gleichwohl sieht der Verband die Vereinbarung lediglich als Kompromiss an.
Die Verwertungsgesellschaften, die im ZPÜ organisiert sind, feierten die Übereinkunft hingegen als Erfolg. "Diese Einigung ist ein Durchbruch bei der Regelung der Vergütungen nach neuem Recht", heißt es in einer Pressemitteilung der ZPÜ, zu dem unter anderem die Gema, VG Wort und VG Bild-Kunst gehören. Die Verwertungsgesellschaften kassieren die Abgaben im Namen von Autoren, Künstlern und Produzenten und schütten diese nach Abzug der internen Kosten an ihre Mitglieder aus. Die Pauschale dient als Ausgleich für die Erstellung von Privatkopien.

HDTV ist im deutschen Fernsehen noch rar gesät, einzig die ProSiebenSat1 Media AG zeigt hochauflösende Inhalte. Bislang plant man bei ARD und ZDF, erst 2010 mit den Olympischen Winterspielen HDTV anzubieten. Zu spät, kritisiert BITKOM: Die Öffentlich-Rechtlichen sollten versuchen, bereits zur Fußball-EM in diesem Jahr in HD zu senden, die Zuschauer seien bereit.
Die Anbieter von Online-Singlebörsen konnten ihren Umsatz im vergangenen Jahr um 29 Prozent steigern. Das teilte der Verband BITKOM mit. Demnach gaben die Deutschen 2007 insgesamt 85 Millionen Euro für die Online-Partnersuche aus.
Das Verkaufen privater Waren entwickelt sich in Deutschland zum Volkssport. Schon jeder Fünfte (21 Prozent) verkauft seine Waren im Web. Knapp 13 Millionen Deutsche zwischen 16 und 74 Jahren haben 2007 private Verkäufe getätigt. Damit liegen die Deutschen auf Platz zwei im EU-Ranking.
Wenn im Kindergarten der Kuchen gerecht verteilt werden soll, dann übernimmt das am besten die Kindergärtnerin. In Politik und Wirtschaft ist das anders. Da sorgen erwachsene Menschen für die gerechte Aufteilung, wenn die Politik nur die Rahmenbedingungen festlegt. So hat wohl auch Bundesjustizministerin Brigitte Zypries im Zusammenhang mit den Urheberrechtsabgaben für PCs gedacht.
Schnell mal das Wetter oder die E-Mails online prüfen: Bereits jeder zehnte Nutzer in der Bundesrepublik erledigt dies via Handy. Eine Umfrage des Branchenverbandes Bitkom ergab zudem, dass das Nutzerverhalten bei Frauen und Männern sowie zwischen den Altergruppen grundlegend verschieden ist.
Nachdem Apple in einer Pressemitteilung am Freitag, dem 7. Mai 2010, erhöhte Preise ab 514 Euro für das iPad bekannt gab, zog das Unternehmen den als Urheberrechtsabgabe "PC ohne Brenner" betitelten Aufschlag von 15 Euro kurz nach der Freischaltung im deutschen Apple Store wieder ab.
BITKOM und GEMA haben eine Einigung über die Vergütung von Musik in Streaming-Diensten getroffen. Der Branchenverband BITKOM rechnet nun mit neuen Streaming-Diensten in Deutschland.





Beiträge
insgesamt 4 BeiträgeBlödsinn, die GEZ ist die Gebühreneinzugszentrale für die Medien des deutschen Staates. Das heisst, damit werden die öffentlich-rechtlichen Radio- und Fernsehsender sowie deren Webseiten finanziert. Über dieses...
Ja was hat denn Urheberrechtsabgabe wohl mit GEZ zu tun ?? Warum bezahlen wir denn unter anderem GEZ ?? Damit z.B. Musik im Radio gespielt werden kann... an wen geht das Geld... die Künstler = Urheber. Und die im...
Bub, was hat'n das mit GEZ zu tun? Lies erstmal ein bißchen, bevor Du Dich hier blamierst. Oder druckst Du wirlich nie was aus'm Internet aus? Sicher nicht...
Da fragt man sich doch, ob die alle nen Schaden haben???? Der Verbraucher soll für sein Handy, den PC, den Fernseher, das Radio und jetzt auch noch beim Kauf solcher Geräte an die Künstler und GEZ usw....