Günstige Rechner für Internet- und Büroeinsatz
Kaufberatung: Netbook oder Nettop?
Als günstige Internet- und Bürorechner bietet sich sowohl die kleinen, mobilen Netbooks als auch ihre Desktop-Pendants, die Nettops, an. Beide Rechnerklassen bieten Basisausstattung zum niedrigen Preis und glänzen mit geringem Verbrauch und Lautstärke-Pegel.
Inhaltsverzeichnis
- 1Leistung: Leichte Vorteile für Nettops
- 2Bildschirm: Kosten kontra Ergonomie
- 3Maus und Tastatur: Wenig Komfort
- 4Betriebssystem: Windows 7 oder XP
- 5Stromverbrauch: Grüne Rechner
- 6Mobilität: Netbooks immer und überall
- 7Preis: Günstig gegen günstiger
- 8Fazit: Vorteil je nach Einsatzzweck
Leistung: Leichte Vorteile für Nettops
In den meisten Netbooks arbeitet die Einkernvariante eines Intel Atom-Prozessors, die Geräte bieten nicht mehr als 250 Gigabyte Speicherplatz und maximal ein Gigabyte RAM. Nettops bieten eine etwas bessere Ausstattung: Als Prozessor verwenden die meisten Geräte einen Dualcore-Intel Atom. Beim Arbeitsspeicher beträgt die Ausstattung je nach Gerät zwischen einem und zwei Gigabyte. Die Festplattengröße liegt in der Regel zwischen 160 und 500 Gigabyte.
Außerdem arbeiten die meisten Nettops anstelle des Intel-Grafikchips ihrer mobilen Pendants mit einem Nvidia Ion-Chip. Damit eignen sich die Rechner auch als Mediacenter und werden gerne an den Fernseher angeschlossen. Viele - wenn auch längst nicht alle Nettops - verfügen außerdem über ein DVD-Laufwerk, auf das Netbook-Käufer in der Regel verzichten müssen.
Bildschirm: Kosten kontra Ergonomie
Netbookbildschirme sind zwischen 8,9 und 12,1 Zoll groß - das entspricht etwa 22 bis 30 Zentimetern. Die Auflösung beträgt meist 1.024 x 600 oder 1.366 x 768 Pixel. Nettops hingegen bringen keinen eigenen Bildschirm mit - der Käufer muss also noch in einen Monitor investieren. Dafür erleichtert ein externer Monitor dank höherer Auflösung, größerer Bildschirmdiagonale und vielfach höherer Bildqualität die Bildschirmarbeit.


Der Asus EeePC hat es vorgemacht: Netbooks sind klein, trendy, mobil und günstig. Aber die Computer im Kleinformat haben auch Schwächen - die Geräte bieten wenig Leistung und Tippkomfort. Für viele Netbook-Käufer lohnt sich daher der Blick auf ein größeres Notebook. Netzwelt vergleicht in der 400-Euro-Preisklasse 15,4-Zoll-Notebooks mit den neuen, ultramobilen Netbooks.
Medion steigt in den Nettop-Markt ein: Der Hersteller präsentiert auf der IFA-Preview in Hamburg zwei äußerst platzsparende Rechner mit einem Gewicht von nur etwa 800 Gramm. Die Ausstattung des Medion Akoya Mini E2076 D erinnert stark an den Acer Revo, während der Medion Akoya Mini E2066 D Ähnlichkeiten zur Eee Box von Asus aufweist.
Gestern veröffentlichte Lenovo über den Microblogging-Dienst Twitter erste Bilder von zwei neuen Nettops und einem Heimserver. Weitere Informationen zu den Nettops lieferte Lenovo wenige Stunden später nach: Während der Q100 stark an die Asus EeeBox erinnert, weist der Q110 starke Ähnlichkeiten zum Acer Aspire Revo auf.
Eine neue EeeBox kommt. Asus plant eine Neuauflage des kleinen Nettops, die wesentlich mehr Leistung als das Vorgängermodell bieten soll. Das Gehäuse bleibt zwar gleich, für die restliche Hardware kündigt der Hersteller aber eine Generalüberholung an. Herzstück des neuen Gerätes: Der ION-Chipsatz und die mobile Variante des Atom Dualcore-Prozessors.
Zum Start von Windows 7 veröffentlicht Asus ein neues Modell seiner Eee Box. Erstmals verfügt der Nettop über einen DVD-Brenner und einen Nvidia Ion Chipsatz. Der Kostenpunkt für die Asus Eee Box EB1501: 400 Euro.
Der Internetshop "Lambda-Tek" gibt einen ersten Ausblick auf die nächste Netbook-Generation: Der Händler führt mit den beiden Asus EeePCs 1005P und 1005PE die ersten Netbooks in der Angebotsliste, die mit dem neuen Intel-Atom-Prozessor arbeiten. Offiziell vorgestellt wird Intels neue Atom-Plattform "Pine Trail" erst Anfang des nächsten Jahres auf der CES in Las Vegas.
Auf der am 7. Januar beginnenden CES stellen zahlreiche Unternehmen ihre ersten Netbooks mit dem neuen Intel-Pine-Trail-Prozessor vor. Insgesamt kündigen die Hersteller mehrere Dutzend Modelle an, die mit den neuen Atom-Prozessoren arbeiten.




