Genial unkompliziert: Videostreams speichern

Streams speichern mit dem Safari-Browser

Bei Safari funktioniert das Speichern von Videodatei wesentlich einfacher. Im Browserfenster ruft der Anwender nach einem Rechtsklick über das Kontextmenü die Einträge "Optionen" > "Aktivität" auf. Anschließend zeigt der Apple-Browser sämtliche Objekte der Internetseite an. In den meisten Fällen liegt in der größten Datei der Videostream. Sobald die Datei vollständig heruntergeladen wurde, kann der Anwender den Film per Drag-and-Drop auf dem Desktop speichern.

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Firefox: Add-on für Videostreams

Als Alternative zum Weg über den Cache-Ordner steht Firefox-Anwendern ein kostenloses Add-on zum Speichern von Streams zur Verfügung. Das Mini-Programm heißt "Video Downloadhelper" und kann über das Kontextmenü im Browserfenster unter dem Menüeintrag "Extras" > "Add-ons" > "Add-ons herunterladen" installiert werden. Die Anwendung speichert allerdings nur Videostreams einiger Webseiten - zum Beispiel YouTube - deren Quelltext frei auf die Videodateien verweisen. Dies ist zum Beispiel bei den Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Sender nicht der Fall. Hier hilft aber auch die Cache-Lösung nicht weiter.

DownloadVideoHelper: Mit einem Rechtsklick auf die Videoseite wird das Kontextmenü des Add-ons aufgerufen

DownloadVideoHelper: Mit einem Rechtsklick auf die Videoseite wird das Kontextmenü des Add-ons aufgerufen

Nach der Installation zeigt der Browser das Download-Werkzeug als Symbol neben der "Home"-Schaltfläche an. Mit einem Klick ruft der Nutzer die Liste der unterstützen Webseiten auf. Außerdem aktiviert sich die Schaltfläche automatisch, sobald das Add-on einen Videostream auf einer Webseite entdeckt, der sich zum Speichern eignet. Ein Rechtsklick auf das Videofenster öffnet das Kontextmenü. Unter dem Eintrag "DownloadHelper" > "Medien" zeigt die Anwendung den Namen der Videodatei angezeigt, falls sich der Clip mit DownloadVideoHelper speichern lässt.

Videostreams über Software speichern

Als Alternative zum Durchsuchen des Cache-Ordners bietet sich die Installation von Freeware-Lösungen an, die Internet-Videos automatisch herunterladen. Unter den kostenlosen Anwendungen empfehlen sich unter anderem die drei Lösungen Real Player SP, Orbit downloader und Web Video Cap - die Links zu den Herstellerseiten finden Sie am Ende des Beitrags im Kasten Links zum Artikel. Allerdings speichert nicht jedes Programm auch jeden Stream.

Freeware-Prgramme zum Speichern von Internet-Streams
ProgrammFormate
Real Player SPDie Software spielt Videostreams im RM Format ab. Zudem unterstützt die Anwendung auch andere Dateiformate wie AVI, MPG, MOV, WAV, MP3 und QT.
Orbit DownloaderDass Programm spielt zwar keine Filme ab, speichert auf Wunsch aber auch Rich Media-Formate. Orbeit Download unterstützt auch den Download von Streams aus MMS- oder RTMP-Protokollen.
Web Video CapDer Download Manager unterstützt vor allem FLV Streams, das Programm speicher aber auch RTSP-Streams ab.

Die Bedienung der drei Programme ähnelt sich weitgehend: Der Nutzer "füttert" die Software mit der URL der Webseite, auf der sich das Video befindet. Anschließend durchsucht das Programm die Seite auf Videodateien und speichert gefundene Internet-Clips auf der Festplatte des heimischen Rechners.

Verschlüsselte Videostreams

Immer häufiger finden sich auch verschlüsselte Videostreams im Internet - etwa auf den Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Sender. Dabei werden die Videostreams nicht direkt von der Webseite ausgeliefert. Stattdessen gibt die Seite eine ASX-Datei an den Browser aus, die wiederum die Adresse des eigentlichen Films auf einem anderen Server enthält. Als Folge können weder Rekorderprogramme die Inhalte speichern noch tauchen die Streams im Cache auf.

Kleine Fehler an den Videodateien sind nicht ausgeschlossen. Auch liegen Videodateien nicht immer im gewünschten Dateiformat vor. In solchen Fällen helfen praktische Freeware-Programme. Sollten Filmdateien nicht Wiedergegeben werden können, fehlen unter Umständen die notwendigen Video-Codecs.

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Internetfernsehen hier.

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