CES 2010: SSD-Line Up von OCZ und Toshiba

Toshiba: Zwei neue SSD-Serien mit bis zu 512 Gigabyte

Als zweiter Hersteller neben OCZ präsentiert auch Toshiba auf der CES sein neues SSD-Produktportfolio. In allen neuen Solid-State-Drives von Toshiba kommen 32 Nanometer MLC-NAND-Speicher zum Einsatz. Testmuster der neuen Solid-State-Drives sollen noch im ersten Quartal 2010 erhältlich sein, die Massenproduktion beginnt jedoch erst im zweiten Quartal des Jahres.

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Die neuen SSDs erscheinen in den beiden Serien SG und HG. Die SG-Reihe steht für sehr kompakte Solid-State-Drives. Toshiba plant, je ein Modell im Half-Slim-Formfaktor und in mSata-Bauform zu veröffentlichen, die Speichergröße soll bei 128 Gigabyte liegen. Die Bauhöhe der Laufwerke beträgt vier beziehungsweise 4,75 Millimeter. Einsatzort für die flachen Solid-State-Drives sind vornehmlich schlanke Notebooks und besser ausgestattete Netbooks. Darüber hinaus verbrauchen diese SSDs wesentlich weniger Strom als herkömmliche Modelle. Toshiba gibt für die Flash-Speicher eine Leserate von 180 Megabyte in der Sekunde an, Schreibvorgänge sollen mit 70 Megabyte in der Sekunde erfolgen.

Toshiba
Toshiba: Alle Modelle auf einen Blick

Einen deutlich höheren Marktanteil verspricht sich Toshiba von der Veröffentlichung der Modelle der HG-Serie. Die Reihe teilt sich in die Formfaktoren auf 1,8- und 2,5-Zoll auf. Konkurrent Seagate kündigte bereits Ende 2009 eine extra schlanke, sieben Millimeter dünne 2,5-Zoll-Festplatte an. Dieses neue Format für zukünftige Notebook-Generationen bietet nun auch Toshiba mit seiner neuen HG-Serie an. Eine Ausnahme bildet lediglich das 512-Gigabyte-Modell mit einer Bauhöhe von 9,5 Millimetern - das Laufwerk passt dennoch in den Großteil aller derzeit erhältlichen Notebooks. Beim 1,8-Zoll-Format beschränkt sich Toshiba auf eine maximale Größe von 256 Gigabyte.

Die kleinste verfügbare Speichergröße beider Formfaktoren bildet jeweils ein Modell mit 64 Gigabyte. Die Leserate für die gesamte HG-Reihe gibt Toshiba mit 250 Megabyte pro Sekunde an, die Leistung liegt also nahe an der der neuen OCZ-Speicher. Größer fällt die Differenz bei der Schreibrate aus: Toshiba gibt hier nur 180 Megabyte pro Sekunde an. Preise für die neuen SSDs nennt Toshiba noch nicht.

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