Neue Flash-Medien bieten bis zu 512 Gigabyte Speicherplatz
CES 2010: SSD-Line Up von OCZ und Toshiba
Die lautlosen Solid-State-Drives sollen im Jahr 2010 endgültig den Durchbruch schaffen und die Preise in annehmbare Regionen fallen. OCZ und Toshiba stellen auf der CES ihre neuen SSD-Modelle vor. OCZ bringt neben drei neuen Produktreihen auch Flash-Festplatten für Server und eine externe SSD auf den Markt. Toshiba beschränkt sich auf zwei neue Modellreihen in vier verschiedenen Formgrößen.
OCZ: Breite Palette von externer SSD bis Server-Speicher
OCZ gehört zu den ersten Herstellern, die eine externe Solid-State-Drive vorstellen. Bislang konnten externe SSDs ihre hohen Datenübertragungsraten aufgrund der langsamen USB 2.0-Verbindungen nicht ausspielen. Der neue USB 3.0 Standard hingegen bietet bis zu zehnfach höhere Übertragungsgeschwindigkeiten, was den Einsatz externer Flash-Speicher für Anwender deutlich attraktiver macht. Die externe Solid-State-Drive erscheint in den drei Größen 64, 128 oder 256 Gigabyte. OCZ macht keine Angaben zu Transferleistungen, Preis oder Verfügbarkeit der neuen SSD-Geräte.
OCZs Vertex-Serie erhält im März 2010 gleich zwei neue Nachfolger - Vertex 2 Pro EX und Vertex 2 Pro. Das Technikmagazin "Techconnect" konnte bereits erste Informationen zur neuen Generation der 2,5-Zoll-SSDs zusammentragen. Beide Serien setzen auf den neuen SandForce SF-1500 Controller. Die Vertex 2 Pro EX arbeitet mit SLC-NAND-Chips, während OCZ bei der Vertex 2 Pro die weiter verbreiterten und günstigeren MLC-NAND-Chips verbaut. Die Schreibraten der Vertex 2 Pro gibt OCZ mit bis zu 260 Megabyte in der Sekunde an. Die Leserate liegt mit 270 Megabyte in der Sekunde nur unwesentlich höher. Erhältlich sein wird die SSD in den vier Größen 50, 100, 200 und 400 Gigabyte.
Die Vertex 2 Pro EX verfügt neben schnelleren Chips auch über eine Back-up-Batterie, um Datenverluste bei kurzen Stromausfällen zu vermeiden. Die Schreib- und Leseraten liegen knapp über denen der Vertex 2 Pro. OCZ gibt Geschwindigkeiten von 280 Megabyte in der Sekunde für Lese- und 270 Megabyte in der Sekunde für Schreibvorgänge an. Diese SSD wird vor allem im professionellem Bereich eingesetzt. Preise sind für beide Solid-State-Drive-Reihen nicht bekannt.
Noch spärlicher fallen die Informationen von OCZ zu den zwei anderen neuen SSD-Modellen aus. Der Hersteller gibt lediglich bekannt, dass in diesem Jahr sowohl eine neue Version für den PCI-Express-Slot als auch ein Modell für die SAS-Schnittstelle erscheint. Viele neue Mainboards verfügen bereits über mehrere PCI-Express-Slots, in Zukunft wäre daher durchaus denkbar, dass SSD-Platten Kartenslots anstelle der Gehäuseschächte belegen. Die SAS-Schnittstelle kommt hauptsächlich in Servern zum Einsatz. Beide Solid-State-Drives verfügen über MLC-NAND-Chips. Einen Termin oder Preis nennt OCZ nicht.


Die neue Generation der Solid State Drives von Intel lotet die Grenzen von Sata 2.0 aus. Noch dieses Jahr sollen die ersten Festplatten im Formfaktor 1,8 Zoll und 2,5 Zoll ausgeliefert werden. Insgesamt bringt der Chipriese sechs Festplatten auf den Markt.
Insgesamt vier neue Solid State Drive (SSD) bringt Toshiba im nächsten Jahr auf den Markt. Das leistungsfähigste Modell steckt in einem 2,5 Zoll großen Gehäuse und bietet eine Kapazität von 512 Gigabyte. Zwei weitere Modelle mit 64, 128 und 256 Gigabyte großem Speicher bietet Toshiba auch im kleineren 1,8-Zoll-Formfaktor an.
Beinahe wöchentlich stellen die Hersteller neue Solid State Drives (SSD) vor und die Preise sinken allmählich. Einen Nischenmarkt stellen bislang noch MiniPCIExpress SSDs dar. Der Hersteller OCZ Technology stellt nun vier solcher Solid State Drives zum einfachen Aufrüsten von Netbooks und UMPCs vor.
Solid State Disks (SSD) gehören bei vielen Netbooks zur Standardausstattung. Zumeist mit einer Speicherkapazität von acht oder 16 Gigabyte. Jetzt hat Toshiba ein ultraportables Notebook mit einer SSD-Kapazität von sage und schreibe 512 Gigabyte angekündigt. Das Portégé R600 (Dynabook SS RX2/WAJ) ist das erste Notebook, das eine Solid State Disk mit dieser Kapazität bietet.
Die neue Solid 2 Serie von OCZ setzt auf einen Indilinx Controller. Ab heute bietet OCZ die Reihe auch in Deutschland an. Hierzulande kommen vorerst drei Modelle mit Kapazitäten von 30 bis 120 Gigabyte in den Handel. Die Preise liegen zwischen 100 und 260 Euro.
Von Woche zu Woche sinkt der Preis für Solid-State-Drives. Gleichzeitig bieten die neuen Modelle mehr Geschwindigkeit und Speicherplatz. Corsair spendiert seiner Extreme-Serie nun ein neues Flaggschiff, die X256. Der Produktname deutet auf die Speicherkapazität von 256 Gigabyte hin. Die neue SSD verfügt - wie auch die anderen Modelle der Baureihe - über einen Controller von Indilinx.
Das Jahr 2009 steht nun doch im Zeichen der neuen und schnellen Schnittstellen Sata 3.0 und USB 3.0. Nach anfänglichen Verzögerungen erreichen erste Produkte die Marktreife. Zudem wurde auf dem Intel Developer Forum ein weiterer Standard vorgestellt: Die Mini-Sata-Schnittstelle dient eines Tages zum Anschluss von Festplatten an Notebooks.





