Sichern und Wiederherstellen mit wenigen Klicks

Anleitung: Registrierungsdatenbank sichern mit Regedit

Die Windows-Registrierungsdatenbank stellt den Kern des Betriebssystems dar und verwaltet alle auf dem Rechner installierten Programme. Die Anzahl der Einträge für einzelne Programme geht dabei häufig in die Hunderte. Beim Deinstallieren von Software bleiben viele davon bestehen und bremsen das System aus, ungewolltes Löschen hingegen kann zu Abstürzen führen. Regelmäßige Sicherungen ersparen dem Anwender daher viel Ärger.

Anleitung Regedit
Nach einem Klick auf "Speichern" erstellt Windows das Registrierungs-Backup.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Sicherung der Registrierung
  2. 2Registrierungssicherung importieren
  3. 3Registrierungseinträge löschen

Neu eingerichtete Software meldet dem System per Registrieungseinträgen, welche Aufgaben das Programm übernimmt und welche Dateien mit der neuen Anwendung geöffnet werden. Dabei beanspruchen schon einmal mehrere Programme das gleiche Dateiformat für sich, was mitunter zu überraschenden Ergebnissen nach einem Doppelklick, etwa auf eine Bilddatei, führen kann.

Besonders das Deinstallieren von Programmen führt jedoch häufig zu Schwierigkeiten: Beim Entfernen von Software bleiben vielfach verwaiste Einträge zurück, die das System ausbremsen. Eine fehlerhafte Deinstallationsroutine kann sogar dafür sorgen, dass Betriebssystem oder andere Programme nicht mehr richtig arbeiten. Das regelmäßige Sichern der Registrierungsdatenbank gestattet das Wiederherstellen ungewollt gelöschter Einträge.

Sicherung der Registrierung

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In Windows 7 und Vista führt der Weg zur Sicherung der Registrierung zunächst über den"Start"-Knopf. Das Eintippen von "regedit" in die Eingabezeile bringt den Eintrag des gleichnamigen Sytstemprogramms zum Vorschein. Der Klick auf "Ja" in der erscheinenden Benutzerkontensteuerung öffnet den "Registrierungs-Editor".

Zur Sicherung der Daten klickt der Anwender im neu geöffneten Fenster auf die Schaltfläche "Datei" und anschließend den Eintrag "Exportieren". Im Dateiauswahlfenster bestimmt der Nutzer dann den Speicherort und den Namen der Sicherung, beispielsweise das Erstellungsdatum, und bestätigt mit Klick auf die Schaltfläche "Speichern". Die Registrierungssicherung liegt nun im angegeben Verzeichnis und steht für einen späteren Import zur Verfügung.

Registrierungssicherung importieren

Zum Einspielen eines Registrierungs-Backups führt der Weg im geöffneten "Registrierungs-Editor" über die Einträge "Datei" und "Import". Im Dateiauswahlfenster gibt der Anwender den Pfad der Sicherungsdatei an und klickt auf "Öffnen". Daraufhin spielt Windows die Sicherung ein und stellt den Zustand zum Zeitpunkt des Backups wieder her.

Registrierungseinträge löschen

Zum Säubern der Registrierungsdatenbank bietet der Freewarebereich gute Lösungen, wie zum Beispiel CCleaner. Einen anderen Ansatz verfolgt der Revo Uninstaller, das Programm durchsucht nach der Deinstallation eines Programms den Rechner nach verwaisten Daten und Regisitrierungseinträgen und löscht diese bei Bedarf.

Hinweis: Für das Löschen von Einträgen der Registrierungsdatenbank gilt, egal ob der der Anwender den Vorgang manuell oder mit Hilfe eines entsprechenden Programms durchführt: Vor jedem Eingriff die Registrierung sichern und in Erfahrung bringen, zu welchen Diensten oder Programmen unbekannte Einträge gehören - zum Beispiel durch eine kurze Internetsuche.

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