LG Flatron W2486L im Test: PC-Monitor mit LED-Beleuchtung
Alle wichtigen Anschlüsse vorhanden
Im Bildschirmmenü des LG W2486L stellt der Nutzer Standardwerte wie Helligkeit, Kontrast und die Bildposition ein, kann aber auch die Schärfe, den Gammawert oder den Weißabgleich beeinflussen. Zusätzlich verfügt der Bildschirm über einen Näherungssensor und eine automatische Helligkeitsregelung, die beide für einen geringeren Stromverbrauch sorgen sollen.
Auf der Rückseite des LG Flatron W2486L befinden sich neben dem Stromanschluss fünf weitere Schnittstellen. Neben zwei HDMI-Buchsen je ein Steckplatz für VGA- und DVI-Kabel. Trotz fehlender Lautsprecher verfügt der Monitor über einen Kopfhöreranschluss, über den er Tonsignale ausgeben kann.
Im Standby-Modus verbraucht der LG W2486L weniger als ein Watt Strom. Im Betrieb steigt der Stromhunger allerdings auf höhere Werte als der anderer Bildschirme mit LED-Hintergrundbeleuchtung. Der Flatron benötigt je nach Helligkeit zwischen 14 und 26 Watt. Vergleichbare Geräte verbrauchen bis zu neun Watt weniger. Den guten Eindruck der Verarbeitung des W2486L schmälert die Abwesenheit von sämtlichen in Deutschland relevanten Prüfzeichen wie CE, GS oder dem TÜV-Siegel.
Fazit: Gutes Bild, schlechte Steuerung
Im Test überzeugt der LG Flatron W2486L mit einer guten Bilddarstellung sowie geringem Stromverbrauch, der allerdings etwas höher liegt als bei anderen Monitoren mit LED-Hintergrundbeleuchtung. Mit seinen Anschlüssen eignet sich das Gerät nicht nur als Computerbildschirm, sondern auch als Anzeige für DVD-Player mit HDMI-Kabel.
Im Internet verlangen die günstigsten Händler derzeit rund 310 Euro für den LG W2486L. Nutzer, die die Ausrichtung des Bildschirm oder seine Einstellungen nur selten ändern wollen oder müssen, können über die kompliziert geratene Gerätesteuerung hinwegsehen. Anwender, die häufig auf die Bedienung zurück greifen, sollten das Gerät vor dem Kauf ausgiebig ausprobieren.
