Breite Kartenpalette von Einsteigermodell bis High-End
AMD: Mobility-Radeon-HD-5000-Serie unterstützt DirectX-11
Im Desktop-Segment trat die neue 5.000er-Serie von ATI nicht zuletzt mangels Konkurrenz zu einem wahren Siegeszug an. Nun legt der Hersteller im mobilen Sektor nach und präsentiert zur CES einen ganzen Schwung von Mobility Radeon HD-5.000-Chips. Alle Grafikchips unterstützen den neuen Standard DirectX-11.
Das High-End-Segment der ATI-Mobility-Chips decken in Zukunft die Mobility-Radeon-HD-5870 und 5850 ab. Wie schon oft erreichen die mobilen Grafikkarten allerdings nicht die Leistung ihrer Desktop-Pendants, denn ATI-Besitzer AMD kürzt die Shader-Einheiten auf die Hälfte zusammen. Damit arbeiten die Laptop-Chipsätze mit 800 anstatt der 1.600 Shader-Einheiten der Desktop-Modelle. Die Taktfrequenz beträgt bis zu 700 Megahertz, das Speicherinterface arbeitet mit 128 Bit.
Als Speicher kommen wahlweise GDDR3- oder GDDR5-Module zum Einsatz. Die Chips verfügen über 1,04 Milliarden Transistoren. Nach Benchmarks von AMD soll die Leistung der beiden Flaggschiffe dennoch 20 Prozent über der einer Mobility Radeon HD 4870 liegen. Auch Nvidias Gegenstück Geforce GTX 280M lassen die beiden Chipvarianten nach AMD-Angaben hinter sich. Ein erstes Gaming-Notebook mit dem ATI Mobility-Radeon-HD-5870 Flaggschiff kündigte Asus mit dem G73Jh auf der CES in Las Vegas an.

Vergleich zwischen 5870 und GTX 280M
Die Mittelklasse der neuen Chipgeneration bilden die beiden Modellreihen Mobility-Radeon-HD-5700 und 5600. Diese unterteilen sich in die drei Modelle HD 5770, HD 5750 und HD 5650. Die Taktfrequenz beträgt lediglich 650 Megahertz bei einem Speicherinterface von 128 Bit. Im Einsteigersegment hingegen halbiert AMD auch das Speicherinterface auf 64 Bit. AMD bietet in diesem Bereich mit der HD 5470, HD 5450 und der HD 5430 drei Modelle an. Zum Spielen eignen sich die Grafikchips aufgrund der geringen Leistung jedoch nicht.

Technische Details
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Zudem kündigt AMD an, seine neuen mobilen Grafikkarten mit Catalyst-Referenztreibern zu unterstützen. Während Nvidia schon seit längerem direkten Treibersupport für Endkunden anbietet, mussten AMDs Laptop-Kunden auf neue Treiber der Notebook-Hersteller hoffen. Mit der Eyefinity-Technik lassen sich außerdem nun bis zu sechs Monitore gleichzeitig ansteuern. Die Grafikkarten der vorhergehenden 5.400-Serie kommen nur mit vier Monitoren gleichzeitig zurecht.
