Neue Kameras mit Bildstabilisator zeichnen auch HD-Videos auf
Panasonic Lumix: Fünf neue Kompaktmodelle angekündigt
Insgesamt fünf neue Lumix-Kompaktkameras, die allesamt auch HD-Videos aufzeichnen und über einen optischen Bildstabilisator verfügen, kündigt Panasonic für Ende Februar an. Neben der flachen Designkamera FP1 erscheinen die beiden günstigen Einsteigermodelle FS10 und FS11 sowie die etwas besser ausgestatteten Geräte FS30 und FS33.
Inhaltsverzeichnis
- 1Lumix FS30 und FS33: Großer Zoom und auf Wunsch mit Touchscreen
- 2Lumix FS10 und FS11
- 3Für zukünftigen Speicherstandard gerüstet
In dem nur 18,6 Millimeter dicken Gehäuse der Designkamera Lumix FP1 arbeiten ein Objektiv mit einer Brennweite von 35 bis 140 Millimetern - was einem vierfachen Zoomfaktor entspricht - und ein optischer Bildstabilisator. Mit ihrem CCD-Sensor mit einer Auflösung von 12,1 Megapixeln nimmt die Kamera nicht nur Fotos, sondern auch Videos in HD-Auflösung auf.
Die Helligkeit des 6,9 Zentimeter großen Bildschirms, der als Sucher dient, passt die Panasonic FP1 in elf Stufen automatisch an die Lichtbedingungen an. Die intelligente Automatik der Kamera wählt aus sechs Motivprogramme das am besten geeignete für die erkannte Szene aus. Darüber hinaus unterstützt das Gerät den Fotografen durch eine Gesichts- und eine Bewegungserkennungsfunktionen.
Panasonic Lumix FP1: Der Schieberegler schützt unter anderem das Objektiv.
Die Bedienung der FP1 soll nach Herstellerangaben sehr komfortabel ausfallen. Der Anwender ruft wichtige Einstellungen wie Autofokus-Feldauswahl, Serienbelichtung, Weißabgleich und Lichtempfindlichkeit durch Druck auf die Quick-Menü-Taste auf, ohne erst das Hauptmenü öffnen zu müssen. Nach Angaben von Panasonic ist die Lumix FP1 ab Februar 2010 erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung für die Designkamera, die in den Farben Schwarz, Blau und Silber zur Auswahl steht, beträgt 199 Euro.
Lumix FS30 und FS33: Großer Zoom und auf Wunsch mit Touchscreen
Die beiden neuen Lumix-Modelle FS30 und FS33 unterscheiden sich lediglich durch den verbauten Monitor. Während Panasonic in die FS30 einen herkömmlichen, knapp sieben Zentimeter großen Flüssigkristallbildschirm einbaut, bedient der Nutzer die FS33 über ihren 7,6 Zentimeter großen Touchscreen. Beide Kameras passen ihre Anzeigen an die Helligkeit der Umgebung an.
Fotos und Videos in HD-Auflösung nehmen beide Modelle der FS30-Serie mit einem CCD-Sensor auf, der eine Auflösung von 14 Megapixeln liefert. Dem Nutzer der beiden Kameras steht außerdem ein Objektiv mit achtfachem Zoom zur Verfügung. Dessen Brennweite liegt - umgerechnet ins Kleinbildformat - bei 28 bis 224 Millimetern.
Panasonic Lumix FS33: Der Touchscreen, der den Unterschied zur FS30 darstellt, befindet sich auf der Rückseite der Kamera.
Die FS30 und FS33 unterstützen den Nutzer beim Fotografieren mit einem optischen Bildstabilisator, einer Gesichts- und Bewegungserkennung sowie einer intelligenten Automatik, die aus sechs Motivprogrammen die passende Einstellung wählt.
Panasonic plant die Lumix FS30 Ende Februar in den Handel zu bringen. Sie soll 219 Euro Kosten, der Hersteller bietet das Gerät dann in den Farben Silber, Schwarz, Blau und Aubergine an. Etwas später, im März 2010, folgt die FS33 in den Farben Schwarz, Silber und Rot. Der empfohlene Verkaufspreis beträgt 249 Euro.
Lumix FS10 und FS11
Panasonic baut in seinen Einsteigermodelle Lumix FS10 und FS11 Bildsensoren mit unterschiedlicher Auflösung ein. Während der CCD-Chip der FS10 maximal 12,1 Megapixel liefert, löst der Sensor der FS11 bis zu 14,1 Megapixeln auf. Bei der übrigen Ausstattung gleichen sich die zwei Kameras wie Zwillinge.
Die Objektive der Lumix-FS10-Serie arbeiten mit einer ins Kleinbildformat umgerechneten Brennweite von 28 bis 140 Millimetern, das entspricht fünffachem Zoom. Als Sucher und zur Bildkontrolle dient jeweils ein 6,9 Zoll großer Flüssigkristallbildschirm.
Panasonic Lumix FS11: Einsteigermodell mit Farbauswahl.
Beide Kameras zeichnen neben Fotos auch Videos in HD-Auflösung auf. Die Automatik greift auf sechs verschiedene Motivprogramme zurück. Den Nutzer unterstützen die FS10 und FS11 beim Fotografieren zudem mit einem optischen Bildstabilisator sowie einer Gesichts- und einer Bewegungserkennung.
Panasonic plant, die Lumix FS10 und FS11 ab Februar 2010 anbieten. Die FS10 soll in den Farben Silber, Schwarz, Orange, Blau und Rosa zur Verfügung stehen und 169 Euro kosten. Der Preis für die wahlweise schwarze, silberne, rote, blaue oder rosa FS10 beträgt 189 Euro.
Für zukünftigen Speicherstandard gerüstet
Alle neuen Kameras unterstützen den leistungsfähigen Speicherkartenstandard SDXC. Panasonic bietet ab Februar die ersten Speichermedien dieser Art mit Kapazitäten von 48 und 64 Gigabyte an. Die Preise stehen noch nicht fest. Theoretisch können SDXC-Karten eine Speicherkapazität von zwei Terabyte erreichen.


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