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Anleitung: Windows 7-Rettungsdatenträger erstellen
Betriebssystem reparieren und wiederherstellen

von Mark Perseke Uhr veröffentlicht

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Windows 7 bietet in seinen Bordmitteln auch das Erstellen eines bootfähigen Rettungsdatenträgers an. Die System-Sicherheitskopie gestattet das Reparieren und Wiederherstellen einer beschädigten Windows-Installation per Wiederherstellungspunkt oder aus einem vorher angelegtem Systemabbild.

Windows 7 bietet in seinen Bordmitteln auch das Erstellen eines bootfähigen Rettungsdatenträgers an. Die System-Sicherheitskopie gestattet das Reparieren und Wiederherstellen einer beschädigten Windows-Installation per Wiederherstellungspunkt oder aus einem vorher angelegten Systemabbild.

Besonders für Anwender einer installierten Windowsversion ohne mitgelieferten Datenträger stellt der Rettungsdatenträger ein gutes Mittel zur Absicherung des eigenen Systems dar. Doch auch Nutzer mit vorhandener Windows-DVD erhalten mit den Backup-Silberscheiben zuverlässige Wiederherstellungsmedien.

Bei der anschließenden Wiederherstellung wählt der Anwender zwischen den Optionen "Reparieren", "Systemwiederherstellung" per Wiederherstellungspunkt und "Systemabbild-Wiederherstellung" per vorher angelegten Images. Treten nach einer Treiber- oder Softwareinstallation Probleme auf, genügt in vielen Fällen das Zurücksetzen des Systems auf einen Wiederherstellungspunkt. Bei Virenbefall oder Festplattendefekten stellt jedoch das Einspielen eines Systemabbilds die beste Methode zur Systemrettung dar. Es spielt bei Bedarf das Betriebssystem, alle Programme und Dateien sicher zurück. Das regelmäßige Anlegen kompletter System-Images sorgt daher für deutlich höhere Systemsicherheit.

Rettungsdatenträger im Handumdrehen erstellen

Zur Rettungsdatenträger-Brennfunktion gelangt der Anwender über den Start-Knopf und den Eintrag "Systemsteuerung" > "Sicherung des Computers erstellen" unter dem Menüpunkt "System und Sicherheit". Alternativ genügt nach dem Klick auf den Start-Knopf das Eintippen des Wortes "sicher" in das Suchfeld und die Wahl des obersten Eintrags "Sichern und Wiederherstellen".

Nach einem Klick auf die umrandete Schaltfläche erstellt Windows den Rettungsdatenträger nach einem weiteren Klick im Folgefenster.

In der linken Leiste des Systemsteuerungsfensters "Sichern und Wiederherstellen" findet der Nutzer den Menüpunkt "Systemreparaturdatenträger erstellen". Nach einem Mausklick auf den Eintrag legt der Anwender eine leere CD oder DVD ein und bestätigt den Start des Brennvorgangs mit einem Klick auf die Schaltfläche "Datenträger erstellen". Daraufhin brennt Windows die wichtigsten Wiederherstellungsdaten auf das Medium und quittiert den erfolgreichen Abschluss in einem neuen Fenster.

System reparieren und wiederherstellen

Startet Windows 7 nicht mehr wie gewünscht, hilft der Rettungsdatenträger beim Reparieren und Wiederherstellen des Systems. Dazu startet der Anwender das System direkt nach dem Anschalten des Rechners oder einem Neustart vom Datenträger aus. Der Rechner fordert den Nutzer beim Start von DVD oder CD zum Druck einer beliebigen Taste auf. Im anschließend erscheinenden Menü wählt der Nutzer den gewünschten Eintrag.

Die Option "Systemstartreparatur" sucht nach Problemen, die explizit den Systemstart betreffen. Dagegen setzt "Systemwiederherstellung" den Rechner in den Zustand der letzten Datensicherung zurück. Dazu wählt der Nutzer einen von Windows 7 automatisch angelegten oder manuell erstellten Wiederherstellungspunkt und dreht so quasi die Zeit zurück. Einträge für später installierte Programme gehen dabei allerdings verloren.

Windows 7 Rettungsdatenträger
Besonders die ersten drei Optionen des Rettungsdatenträgers helfen dem Anwender bei schwerwiegenden Systemfehlern.

Die Option "Systemabbild-Wiederherstellung" gestattet das Einspielen einer kompletten Systemsicherung, inklusive installierter Programme. Dabei werden alle vorgenommenen Änderungen, heruntergeladenen Dateien oder installierte Programme, die zeitlich nach Erstellungsdatum des Abbilds liegen, entfernt.

Die "Windows-Speicherdiagnose" prüft den verbauten Arbeitsspeicher auf mögliche Fehler. Startet der Computer aufgrund eines solchen Fehlers nicht, schafft in der Regel der Austausch des Arbeitsspeichers Abhilfe. Der Klick auf "Eingabeaufforderung" öffnet das DOS-Eingabefenster zur manuellen Befehlseingabe.

Datenrettung mit Windows-Bordmitteln

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Im Papierkorb befinden sich unter Windows alle Dateien, die Sie von der Festplatte gelöscht haben. Suchen Sie das Icon für den Papierkorb auf Ihrem Desktop und öffnen Sie diesen mit einem Doppelklick darauf. Achtung: Gelöschte Dateien von Speicherkarten oder USB-Sticks befinden sich nicht im Papierkorb. (Bild: Screenshot) (Quelle: Screenshot)

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Windows 7 bietet in seinen Bordmitteln auch das Erstellen eines bootfähigen Rettungsdaten-Trägers an. Die System-Sicherheitskopie gestattet das Reparieren und Wiederherstellen einer beschädigten Installation per Wiederherstellungs- Punkt oder Systemabbild.
http://www.netzwelt.de/news/81464-anleitung-windows-7-rettungsdatentraeger-erstellen.html
2014-05-09 18:15:36
http://img.netzwelt.de/dw120_dh90_sw0_sh0_sx0_sy0_sr4x3_nu0/article/2009/rett1-1262788930.jpg
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