Eigene Wiederherstellungspunkte erstellen und zurückspielen
Anleitung: Windows-7-Systemwiederherstellung
Wiederherstellungspunkte gestatten Windows-Anwendern das Zurückdrehen der Zeit auf dem heimischen Computer und ersparen so häufig die lästige Neuinstallation des Betriebssystems. Windows 7 setzt Wiederstellungspunkte automatisch, bietet dem Nutzer aber auch das Anlegen eigener Sicherungspunkte an.
Inhaltsverzeichnis
- 1Wiederherstellungspunkt erstellen
- 2System per Wiederherstellungspunkt zurücksetzen
- 3Keine Alternative zum Rettungsdatenträger
Windows 7 legt eigenständig Wiederherstellungspunkte vor wichtigen Eingriffen in das System an. Dazu zählen Installationen von Treibern, Programmen und Updates. Zusätzlich sichert das Betriebssystem den aktuellen Zustand einmal in jeder Woche. Das manuelle Erstellen eines eigenen Wiederherstellungspunktes erfordert nur wenige Mausklicks.
Um bereits vorsorglich Vorkehrungen treffen zu können, empfiehlt sich das Anlegen eines Windows-Rettungsdatenträgers. Weitere Möglichkeiten, einem schwerwiegenden Windows-Problem zuvorzukommen oder hinterher begegnen zu können, sind im Übersichts-Artikel Windows-7-Sicherung zu finden.
Wiederherstellungspunkt erstellen
Nach einem Rechtsklick auf das Desktopsymbol "Computer" wählt der Anwender den Eintrag "Eigenschaften". Alternativ führt der Weg über einen Klick auf den Start-Knopf, das Eintippen von "System" und die Wahl des gleichnamigen Eintrags in der Taskleiste. Ein Klick auf die Schaltfläche "Computerschutz" in der linken Spalte des neu geöffneten Fensters zeigt die "Systemeigenschaften" an.
Nach einem Klick auf "Computerschutz" gestattet das Folgefenster "Systemeigenschaften" das Erstellen eigener Wiederherstellungspunkte.
Im unteren Bereich des Fenstern gestattet das Betätigen der Schaltfläche "Erstellen" das direkte Anlegen eines neuen Wiederherstellungspunkts, der Anwender gibt dazu lediglich den Namen des Sicherungspunktes an. Das erfolgreiche Anlegen der Sicherheitskopie meldet Windows mit einem kurzen Hinweis.
Windows 7 legt in der Grundeinstellung lediglich Wiederherstellungspunkte für das Systemlaufwerk an, das in der Regel den Laufwerksbuchstaben "C:" trägt. Zum Erstellen von Wiederherstellungspunkten für weitere Partitionen wählt der Anwender dieses im "Systemeigenschaften"-Fenster aus, klickt auf die Schaltfläche "Konfigurieren" und aktiviert im nächsten Fenster die Einstellung "Systemeinstellungen und vorherige Dateiversionen wiederherstellen". Nach einem Klick auf "Übernehmen" gibt Windows den "Schutz"-Zustand für das gewählte Laufwerk mit "Ein" an.
Hinweis: Ein Wiederherstellungspunkt stellt keinen Ersatz für ein komplettes Systemabbild oder regelmäßige Backups wichtiger Dateien dar. Eine Systemrettung per Wiederherstellungspunkt setzt lediglich die Systemdateien und -einstellungen und die Benutzerdateien in einen früheren Zustand zurück. Im Falle eines Festplattendefekts oder einer Neuinstallation helfen sie jedoch nicht weiter. Einen vollständigen Schutz vor Datenverlust bietet die Kombination aus regelmäßigen Systemabbildern, Backups und Wiederherstellungspunkten.
Artikel: Übersicht: Die Beste Backup-Freeware
System per Wiederherstellungspunkt zurücksetzen
Zum Einspielen eines Wiederherstellungspunktes - etwa nach Fehlermeldungen des Betriebssystems - führt der Weg ebenfalls über die "Systemeigenschaften", die der Anwender wie beschrieben erreicht. Hier öffnet ein Mausklick auf die Schaltfläche "Systemwiederherstellung" das gleichnamige Fenster.
Direkten Zugriff auf die "Systemwiederherstellung" bietet der alternative Weg über den Klick auf die Windows-Start-Schaltfläche und das Eintippen von "System" in das Eingabefeld des Aufklapp-Menüs. Anschließend wählt der Anwender den nun angezeigten Eintrag "Systemwiederherstellung" aus.
Erstellte Wiederherstellungspunkte setzen das System nach wenigen Klicks in einen früheren Zustand zurück.
Als Grundeinstellung schlägt Windows 7 das Einspielen eines selbst angelegten Wiederherstellungspunktes vor. Das Auswählen manuell angelegter Sicherungskopien gestattet Windows 7 nach der Auswahl der Schaltfläche "Anderen Wiederherstellungspunkt auswählen" und Klick auf "Weiter". Anschließend wählt der Anwender den gewünschten Eintrag und bestätigt seine Eingabe erneut mit "Weiter". Danach setzt Windows das System auf den gewünschten Stand zurück.
Keine Alternative zum Rettungsdatenträger
Startet das Betriebssystem nach einem schwerwiegenden Problem gar nicht mehr, hilft allerdings auch ein Wiederherstellungspunkt nicht mehr weiter. Dann greift der Anwender am besten zum Windows 7-Datenträger oder zu einem Windows-Rettungsdatenträger, der das Reparieren und Wiederherstellen des Systems von CD oder DVD aus gestattet.
Artikel: Übersicht: Die Beste Backup-Freeware

Das für den privaten Gebrauch kostenlose Paragon Drive Backup 9.0 Free Edition erstellt Sicherungen der gesamten Datenablage einschließlich des Betriebssystems und aller installierten Programme. Die Anwendung erzeugt auch bootfähige Archive für die Systemwiederherstellung.
Windows 7 stellt dem Anwender unter dem Stichwort "Windows 7 Sicherung" einen umfangreichen Backupdienst zur Verfügung. Die System-Software leistet deutlich mehr als ihre Windows XP- und Vista-Pendants und macht in vielen Fällen den Griff zu Drittanbieter-Software überflüssig.
Windows 7 bietet in seinen Bordmitteln auch das Erstellen eines bootfähigen Rettungsdatenträgers an. Die System-Sicherheitskopie gestattet das Reparieren und Wiederherstellen einer beschädigten Windows-Installation per Wiederherstellungspunkt oder aus einem vorher angelegtem Systemabbild.
Die in Windows 7 enthaltene Funktion zur Erstellung von Systemabbildern legt Sicherheitskopien von Betriebssystem sowie sämtlichen Programmen und Dateien an. Ein solches Image vermeidet Datenverlust bei Festplattendefekt und stellt die gewohnte Arbeitsumgebung mit allen Inhalten schnell wieder her.
Abstürze und Datenverlust zählen zu den Albträumen eines jeden Computernutzers. Das regelmäßige Anlegen von Abbildern, Backups und Wiederherstellungspunkten schützt vor Datenverlust. Windows 7 bringt für all diese Aufgaben Systemprogramme mit, die in vielen Fällen den Einsatz weiterer Software überflüssig machen.
Windows 7 bietet einen Dienst zum Erstellen virtueller Laufwerke. Die erstellte VHD-Datei gestattet das Installieren und Testen von Programmen und sogar den Einsatz einer weiteren Windows 7-Version, ohne dass das Systemlaufwerk gefährdet wird. Mit wenigen Klicks entstehen auf Wunsch auch mehrere virtuelle Datenträger.
Ein Plus an Geschwindigkeit und Sicherheit schadet eigentlich nie. Das kostenlose Mz 7 Optimizer verspricht beides. Die übersichtliche Programmoberfläche des englischsprachigen Programms bietet viele kleine Dienste und Funktionen zum Überwachen und Verbessern der Systemgeschwindigkeit.





Beiträge
insgesamt 9 BeiträgeIch muss das unbedingt machen meine einzige Rettung doch bei mir kommt immer "die ausgewählte Sicherung wurde nicht gefunden..." ich weiß ja das das nicht geht weil ich die sicherung gelöscht habe gibt es aber eine...
Nein, das hilft nicht. Der Wiederherstellungspunkt setzt zwar verschiedene Einstellungen zurück, auf ihren Wert zum Zeitpunkt des Anlegens der Wiederherstellung, aber eine Sicherheit dafür, dass hinterher alle...
Hallo hab mir nen Virus/trojaner eingefangen. Ist der dann weg wenn ich eine früheren wiederherstellungspunkt wähle?
Zitat: ich habe kein admin konto ... Das Admin-Konto ist das von Windows-Standard-mäßig erzeugte Nutzer-Konto. Wenn du beim Einschalten deines PCs nicht zwischen...
ich habe kein admin konto das klappt dann nicht