CES 2010: Live-Blog aus Las Vegas

8. Januar 16:24 Uhr: Mehr Speicher und Spiele für Palms Pre

Letztes Jahr präsentierte der angeschlagene Smartphone-Hersteller Palm auf der CES das Modell Pre. Das Echo der Medien war gewaltig. In diesem Jahr schaffte Palm-Chef Jon Rubinstein es nicht, diesen Achtungserfolg zu wiederholen. Eine wirkliche Neuvorstellung gab es in Las Vegas nicht. An Hardware hatte der CEO lediglich den äußerlich unveränderten Palm Pre Plus im Gepäck.

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Palm auf der CES

Palm auf der CES: Mehr Speicher und Spiele für das Smartphone Pre. (Bild: Engadget.com)

Im Gegensatz zum auch in Deutschland erhältlichen Pre bietet der Pre Plus mit 16 Gigabyte nun doppelt so viel Speicherkapazität. Die vormals optionale und sehr praktische Akkuabdeckung zum kabellosen Laden des Smartphones gehört beim Pre Plus zum Lieferumfang. Gute Nachricht für alle Pre-Besitzer in Deutschland: Dank einer neuen Entwicklungsumgebung ist es Programmierern nun möglich, grafisch aufwändige Spiele für WebOS zu produzieren. Auf der CES wurde unter anderem der EA-Titel "Sims 3" sowie das Rennspiel "Need for Speed" gezeigt.

8. Januar 15:55 Uhr: Doppeltes Multitouch-Lottchen von MSI

Netbook, E-Book-Reader, Desktop-PC, Doppel-Tablet? MSI zieht die Blicke der Messebesucher jedenfalls mit einem Prototypen des "E-Readers" auf sich. Das Gerät besteht aus zwei zehn Zoll großen Multitouch-Displays. Eine Hälfte dient bei Bedarf als virtuelle Tastatur, die bei Eingaben eine Art haptisches Feedback liefern soll.

MSI Multitouch-Dual-Netbook

Die Antwort auf die Frage "Was ist besser als ein Multitouch-Monitor?" liefert MSI auf der CES.

Als Betriebssystem kommt Windows 7 zum Einsatz, die Rechenarbeit übernimmt ein Intel Atom-Z-Prozessor. Angaben zu Preis und Verfügbarkeit machte MSI noch nicht, lediglich die vage Aussage "noch in diesem Jahr" war den Verantwortlichen zu entlocken. Blickt man in die leuchtenden Augen der Standbesucher, wäre "ab sofort" wohl die bessere Antwort gewesen.

8. Januar 15:30: Hands-On Nvidia Tablet

Nicht weniger als acht Prozessoren von Nvidias neuer Tegra-Generation arbeiten im Inneren des Tablet-PCs, den Nvidia in Zusammenarbeit mit Firmen wie Motorola und IDC entwickelte. Einzelne Prozessoren lassen sich je nach Rechenbedarf zu- oder abschalten, was beeindruckende Akkulaufzeiten von bis zu 16 Stunden bei HD-Wiedergabe möglich machen soll. Auf der CES hatte netzwelt die Gelegenheit, das Referenzdesign des Tablets kurz auszuprobieren.

Nvidia-Tegra-Tablet

Die Zukunft der Netbooks? Referenz-Design eines Tablet-PCs am Stand von Nvidia.

Der gezeigte und äußerst leichte Tablet läuft mit dem Betriebssystem Android und benötigt dank der stromstarenden Tegra-2-Prozessoren keinen Lüfter. Filme laufen auf dem berührungsempfindlichen Bildschirm äußerst flüssig. Auch mit aufwändigen 3D-Spielen hat das Gerät keine Probleme. Leider war es auf Grund der Messe-Infrastruktur nicht möglich eine Internetverbindung herzustellen. Nvidia selbst wird den Tablet nicht verkaufen und liefert potentiellen Herstellern lediglich die Chips. Es wurde aber ausdrücklich betont, das entsprechende Produkte nicht mehr lange auf sich warten lassen.

8. Januar 15:00 Uhr: Neuer Asus EeePC 1005P und 1005PE

Im Inneren der beiden neuen Netbook-Modelle der Asus Eee-PC-Reihe 1005P und 1005PE arbeitet Intels neuer Atom-Prozessor N450. Dies soll Akkulaufzeiten von bis zu elf Stunden ermöglichen. Positiv: Bei beiden Netbooks setzt Hersteller Asus auf entspiegelte Displays mit einer Diagonalen von 25,1 Zentimetern. Selbst im grellen Messelicht hielten sich die Spiegelungen in Grenzen.

Asus EeePC 100PE

Soll bis zu elf Stunden lang durchhalten: Asus EeePC 100PE.

Das mit einem Verkaufspreis von 299 Euro etwas teurere Modell 1005PE bietet WLAN im N-Standard und 250 Gigabyte Festplatten-Kapazität. Käufer eines 279 Euro teuren EeePC 1005 müssen auf den schnellen N-Standard verzichten und mit 160 Gigabyte Speicher auskommen. Beide Netbooks sind ab sofort im Handel erhältlich.

8. Januar 14:30 Uhr: iPhone-Dock Edifier Luna 5 Wireless

Der chinesische Hersteller Edifier bringt seine Neuauflage der iPod-Dockingstation Luna 5 mit auf die CES. Das Soundsystem besteht aus zwei getrennten Einheiten. Ein kleines Dock nimmt iPods und iPhones entgegen. Die Verbindung zum eigentlichen Lautsprecher nimmt das Dock drahtlos via Bluetooth-Funk auf. Die Steuerung erfolgt über berührungsempfindliche Bedienelemente.

Edifier Luna 5 Wireless

Außen schick, innen noch geheimnisvoll: Edifier Luna 5 Wireless

Der auffällig gestaltete Lautsprecher kann in einer Entfernung von bis zu 20 Metern entfernt aufgestellt werden und erhält die Signale drahtlos vom iPhone oder iPod. Die Verarbeitung wirkt solide. Einen Blick unter die Stoffhülle gestattete das Standpersonal allerdings nicht. Ob es dort genau so gruselig wie beim von netzwelt getesteten Vorgängermodell zugeht, bleibt also vorerst das Geheimnis der Chinesen. Luna 5 Wireless kommt zunächst in Deutschland auf den Markt, anschließend ist der Verkauf in den USA und übrigen Ländern geplant. Ein Preis steht noch nicht fest.

8. Januar 11:20 Uhr: Nvidia stellt Full-HD-Tablet vor

Im Rahmen einer Pressekonferenz stellte der GPU-Spezialist Nvidia einen Tablet-PC vor, der zusammen mit den Firmen ICD, Verizon und Motorola entwickelt wurde. Der Mobil-Computer ist für drahtlose Inhalte aus dem kommenden 4G-Netwerk ausgelegt. Herzstück ist Nvidias neue Generation der Tegra-Plattform.

Nvida Tegar Tablet

Dank neuer Tegra-Generation bis zu 16 Stunden HD-Wiedergabe: Tablet-PC von IDC.

Nvidias neue Tegra-Generation besteht aus insgesamt acht Prozessoren, die gemeinsam oder unabhängig voneinander arbeiten können. Dies soll den Stromverbrauch senken und Akkulaufzeiten von bis zu 16 Stunden bei der Wiedergabe von HD-Material ermöglichen.

7. Januar 10:30 Uhr: Microsoft stellt Tablet-PC vor

Bereits am Eröffnungstag der CES betrat Microsoft-Chef Steve Ballmer die Bühne und stellte in einer Keynote gleich drei Tablet-PC-Modelle vor. Alle drei laufen mit dem Betriebssystem Windows Mobile und werden über einen Touchscreen bedient. Auf der Keynote präsentierte Ballmer ein Gerät von Hewlett Packard. Auch Archos und die Firma Pegatron produzieren im Auftrag des Software-Giganten Tablet-Modelle.

Die Bildschirmdiagonale des Hewlett-Packard-Modells beträgt knapp 10 Zoll. Zu weiteren technischen Daten hielt sich Ballmer bedeckt. Auch zu Preis und Verfügbarkeit der einzelnen Modelle machte er keine Angaben.

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