CES 2010: Live-Blog aus Las Vegas

10. Januar 13:16 Uhr: Surge - Solarstrom mit Apples Segen

Das iPhone- und iPod-Case "Surge" der Firma Novothink ist das erste von Apple zertifizierte Solar-Ladegerät für die beiden Geräte. Die aufsteckbare Hülle legt der Nutzer einfach für zwei Stunden in die Sonne. Das soll nach Herstellerangaben ausreichen, um Gesprächszeiten zwischen 30 bis 60 Minuten zu erreichen.

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Surge

Novothink Surge: Bei leergesaugtem Akku bitte einfach zwei Stunden in die Sonne legen.

Praktisch: den aktuellen Ladestand zeigt die Hülle mittels eingebauter LED an. Zwar wirkt die Hülle noch ein wenig sperrig. Dafür muss der Nutzer sie selbst dann nicht entfernen, wenn er das Apple-Gerät mit dem Computer verbindet. Dauertelefonierer oder Outdoor-Sportler müssen für Novothink Surge die stolze Summe von 70 Dollar auf den Tisch legen. Dafür ist das anschließende Laden des iPhone-Akkus völlig kostenlos. Ein gutes Gewissen gibt es obendrein gratis dazu.

10. Januar 13:00 Uhr: MSI UMPC-Konzept sieht einfach nur gut aus

Nein, das ist nicht das heiß herbeigesehnte Apple Tablet. Auch wenn das Aluminiumgehäuse und vor allem die markante Aussparung auf der Vorderseite des Gehäuses dies vielleicht vermuten lässt. Vielmehr handelt es sich um einen Protoypen eines UMPC von MSI. Mit technischen Daten hält der Hersteller sich vornehm zurück: "Das ist nur ein Konzept, daher verraten wir nicht viel über die technischen Details" heißt es am MSI-Stand.

MSI UMPC

Bislang nur als Konzept zu bestaunen: UMPC von MSI.

Schade, denn diesen Mini-Computer würden sich sicher viele gerne in die Tasche stecken. Nur der untere der beiden sieben Zoll großen Bildschirme reagiert auf Berührungen des Nutzers. Bei Bedarf wird eine virtuelle Tastatur eingeblendet. Sieht wirklich gut aus, aber ob es der Kleine jemals in den freien Markt schafft, steht in den Sternen.

10. Januar 12:11 Uhr: HyperMac - Extra-Power für iPods und iPhones

Der kalifornische Hersteller Sanho stellt auf der CES die externen Akku-Packs HyperMac für iPods und iPhone aus. Die stylishen Energiespender sind in ein Aluminium-Gehäuse gehüllt, das in den neun Farben des Apple iPod Nano erhältlich ist. Der Zusatz-Akku ist kompatibel zu den Apple-Modellen iPod Nano, iPod Touch sowie zu allen iPhone-Generationen.

HyperMac Mini

Zusatz-Energie für Apple-Geräte, gehüllt in trendiges Aluminium: HyperMac Mini.

Das Kabel lässt sich aus dem Gehäuse herausziehen - somit kann der Akku in der Hosentasche bleiben und unnötiges Entfernen des Steckers, was laut Hersteller schädlich für den iPod-Anschluss ist, entfällt. Auch für Apples MacBook-Modelle gibt es eigene HyperMac-Ausführungen. Die Version für iPod und iPhone-Modelle kostet 40 Dollar.

10 Januar 10:49 Uhr: Paro - die gruselige Therapeuten-Robbe

Überall dort, wo echte Haustiere verboten sind, soll die Roboter-Robbe Paro die Menschen glücklich machen. Etwa in Altersheimen oder auf der Kinderkrankenstation. Dabei sieht Paro selbst ein wenig krank aus. Wie beim Roboter-Dinosaurier Pleo sorgen auch bei Paro die unterschiedlichsten Sensoren für die Interaktion mit dem Menschen. So finden sich unter dem Plüschfell gleich acht Chips, die etwa Helligkeit, Stimmen, Berührungen oder Temperatur erfassen.

Paro

Verfolgt ein therapeutisches Ziel und ist in japanischen Krankenhäusern bereits ein Renner: Paro, die Robo-Robbe.

Mit der Zeit soll Paro lernen, was seinem Besitzer gefällt und was nicht. Streichelt man die Robo-Robbe, wenn sie etwas gut gemacht hat, versucht Paro diese Aktion öfters zu wiederholen, um wieder gestreichelt zu werden. Etwas rabiat erscheint hingegen die folgende Ansage des Herstellers: Bei einem Fehlverhalten soll man Paro kräftig schlagen, damit die Robbe eine Aktion nicht wiederholt. Robben schlagen? Das geht nun wirklich nicht. Selbst wenn sie aus Plüsch sind und fiese Stecker in der Nase haben.

10. Januar 11:15 Uhr: YoGen Charger spendet Kraft, wo die Sonne nicht scheint

Solar-Ladegeräte sind schön und gut. Aber was tun, wenn tagelang die Sonne nicht scheint? Der YoGen Charger lädt Handys, MP3-Player und Kameras mit Muskelkraft auf. Einfach ein paar Mal an der eingebauten Kordel ziehen, und schon erwachen müde Akkus wieder zum Leben. Das geht schnell und man ist unabhängig von der Sonneneinstrahlung.

YoGen Charger

Lädt Gagdtes per Muskelkraft auf - YoGen Charger.

Die Verbindung zum Gadget stellt der YoGen Charger mittels eines eingebauten Kabels her, welches bei Nichtgebrauch einfach wieder im Ladegerät verschwindet. Das Kabel endet in einem Mini-USB-Anschluss. Adapter für Handys und andere Gadgets gibt es natürlich auch. Dies alles bescherte dem YoGen Charger doch glatt einen CES-Award. Das preisgekrönte Ladegerät ist im Online-Shop des Anbieters erhältlich und kostet 40 Dollar.

10. Januar 10:30 Uhr: Parrot AR.Drone - Videospiel der anderen Art

Ein neues Kapitel der Videospiele will Parrot mit der AR.Drone aufschlagen. Der ultraleichte Quadricopter verfügt über zwei integrierte Kameras, die Live-Bilder auf das iPhone oder einen iPod Touch übertragen. Die Apple-Gadgets übernehmen auch die Steuerung der Drohne. Mehrere AR.Drone können in einem Spiel gegeneinander antreten, so lange sie sich im gleichen Netzwerk befinden. Auf der CES stellte Parrot neben dem Fluggerät auch eine Entwicklungsplattform für Spiele-Entwickler vor, die Augmented-Reality-Spiele für das Gadget schreiben können.

Parrot AR.Drone

Parrot AR.Drone: Demnächst soll die Software auch für andere Endgeräte als das iPhone und den iPod Touch erhältlich sein.

Mehrere Drohnen können sich im Flug gegenseitig erkennen. Auf dem Bildschirm der Spieler erscheinen dann etwa zusätzliche Informationen zu Lebenskraft und Waffen des Gegners. Auf der CES können Besucher die Drohne bereits in Aktion erleben. Lediglich an verfügbaren Spielen hapert es bislang noch. Dies soll sich laut Hersteller aber demnächst ändern, sobald sich genügend Entwickler gefunden haben, die an dem Open-Source-Projekt mitarbeiten wollen. Preis und Verfügbarkeit des Hightech-Spielzeugs sind noch nicht bekannt.

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