Die spannendsten Neuvorstellungen im Blick
CES 2010: Live-Blog aus Las Vegas
Vom 7. bis zum 10. Januar findet in Las Vegas mit der Consumer Electronic Show (CES) einer der wichtigsten Elektronik-Messen statt. Netzwelt ist vor Ort und berichtet in diesem Blog von allen Neuheiten rund um Smartphones, E-Books, Tablet-PCs und weiteren Highlights.
Inhaltsverzeichnis
- 111. Januar 13:15 Uhr: Sony HID-C10 - digitaler Bilderrahmen 2.0
- 211. Januar 12:00 Uhr: Moneual 701 - der HTPC-Blender
- 311. Januar 11:15 Uhr: Samsung MyFit spielt Musik und hilft Rauchern und Übergewichtigen
- 411. Januar 10:30: Eckt an - LG Lotus Elite
- 511. Januar 9:00 Uhr: JVC TH-BS7 - die dünnste Soundbar der Welt
- 611. Januar 8:15 Uhr: Intel Reader - digitale Lesehilfe
- 710. Januar 13:16 Uhr: Surge - Solarstrom mit Apples Segen
- 810. Januar 13:00 Uhr: MSI UMPC-Konzept sieht einfach nur gut aus
- 910. Januar 12:11 Uhr: HyperMac - Extra-Power für iPods und iPhones
- 1010 Januar 10:49 Uhr: Paro - die gruselige Therapeuten-Robbe
11. Januar 13:15 Uhr: Sony HID-C10 - digitaler Bilderrahmen 2.0
Bitte in Anwesenheit des Sony HID-C10 nicht das Wort "Digitaler Bilderrahmen" in den Mund nehmen. Der sieben Zoll große Touchscreen würde sich beleidigt in eine Ecke verziehen. In der Tat hat der schwarze Kasten weit mehr zu bieten als die Anzeige von Urlaubsbildern. Über WLAN verbindet er sich mit dem heimischen Netzwerk und gibt etwa Musik oder Videos von ausgewählten Online-Services wieder.
Internet-fähiger Bilderrahmen HID-C10 von Sony.
Zu diesem Zweck bietet der "Dash Personal Internet Viewer" eingebaute Stereo-Lautsprecher. Außerdem stehen laut Sony bereits über 1.000 kostenlose Mini-Programme für den HID-C10 zur Verfügung. Daher kann der schicke, digitale Bilderrahmen bei Bedarf auch die aktuelle Wettervorhersage einblenden oder vor Stau warnen. Hey - lauf doch nicht weg! Das mit dem Bilderrahmen war doch nur so daher gesagt...
11. Januar 12:00 Uhr: Moneual 701 - der HTPC-Blender
Die stolze Anzahl von 3.500 Swarovski-Steinen ziert diesen ungewöhnlichen HTPC. Ob "ungewöhnlich" nun schön oder nicht bedeutet, überlassen wir dem Auge des Betrachters. Jedenfalls würde sich der Moneual 701 Jewelry getaufte Multimedia-PC ganz hervorragend auch als Anhänger an einer Goldkette machen. Wenn er nicht über sechs Kilogramm schwer wäre.
Würde sich auch als Anhänger an einer Kette gut machen: Moneual 701 Jewelry.
Im Inneren sorgt ein Intel Core 2 Duo Prozessor von Intel für Vortrieb; Nvidias Grafikchip Geforce 9300 zaubert Bilder per HDMI an einen Fernseher, die wahlweise auch per eingebautem Blu-ray-Laufwerk eingespielt werden können. Als Massenspeicher dient eine 500 Gigabyte große Festplatte. WLAN und ein sieben Zoll großer Bildschirm stehen ebenfalls auf der Ausstattungsliste. Wie teuer das Schmuckstück ist, gab der Hersteller nicht bekannt. Vielleicht waren wir auch einfach nur von den vielen Steinen geblendet und haben den Preis schlichtweg übersehen.
11. Januar 11:15 Uhr: Samsung MyFit spielt Musik und hilft Rauchern und Übergewichtigen
Eigentlich ist der Samsung MyFit ein MP3-Player. Da es von dieser Gattung aber bekanntlich unzählige Geräte gibt, ließ sich der Hersteller etwas einfallen, um den MyFit von anderen Musik-Spielern abzuheben. Dafür sollen die "Wellness Management Tools" sorgen. Unter anderem behalten zwei Sensoren an der Geräte-Oberseite das Körperfett und den Stress-Level des Nutzers im Auge. Ein weiterer Sensor zählt die zurückgelegten Schritte und errechnet daraus die verbrannten Kalorien.
Spielt Musik und erzeiht den Nutzer zu einer gesunden Lebensweise: Samsung MyFit.
Auch die integrierte Software soll dem Nutzer dabei helfen, etwas Gutes für seine Gesundheit zu tun. Der "Water Intake Manager" achtet darauf, dass der Fitness-Willige genügend Flüssigkeit zu sich nimmt, während ein weiteres Programm den Besitzer beim Aufhören mit dem Rauchen unterstützt. Der Samsung MyFit wird mit einem acht oder 16 Gigabyte großen Speicher in der zweiten Jahreshälfte 2010 verfügbar sein. Einen Preis nannte Samsung noch nicht.
11. Januar 10:30: Eckt an - LG Lotus Elite
Das Smartphone Lotus Elite von LG ist ein typischer Fall von lieben oder hassen. Entweder man verliebt sich bereits auf den ersten Blick in das nahezu viereckige Klapp-Handy oder man geht ihm auf Lebzeiten aus dem Weg. Letzteres wäre ein wenig voreilig, denn bei genauerem Hinsehen entpuppt sich das Lotus Elite als interessantes Mobiltelefon.
Querkopf: Ob es das fast viereckige Lotus Elite von LG nach Deutschland schafft, ist noch unklar.
Die meisten Funktionen wie das Öffnen der Kamera, das Lesen von E-Mails oder Textnachrichten und das Abspielen von Video-Clips lassen sich über das berührungsempfindliche Front-Display bewerkstelligen. Dieses bietet eine beachtliche Diagonale von 2,4 Zoll. Klappt man das Handy auf, kommt eine vollwertige Tastatur zum Vorschein. Die einzelnen Tasten bieten einen guten Druckpunkt. Damit sollte auch dem Verfassen von längeren Texten nichts im Wege stehen. Ob es das LG Lotus Elite nach Deutschland schafft, steht noch nicht fest. Die auf der CES gezeigte Version des Handys unterstütze jedenfalls nicht das Telefonieren im deutschen GSM-Netz.
11. Januar 9:00 Uhr: JVC TH-BS7 - die dünnste Soundbar der Welt
Eine extrem schmale Lautsprecher-Leiste stellt JVC aus. Die Soundbar mit der Bezeichnung TH-BS7 ist so schmal, dass es schwierig ist, sie überhaupt zu fotografieren. Laut Angaben des Herstellers soll sie sogar die schmalste der Welt sein. Gemeint ist jedenfalls der schmale Streifen unterhalb des Fernsehers. Im Inneren der Lautsprecher-Leiste befinden sich vier Speaker sowie ein Verstärker mit einer Gesamtleistung von beachtlichen 180 Watt. Als wäre das noch nicht genug, packt JVC auch noch gleich Decoder für Dolby Digital und DTS mit in das kompakte Gehäuse.
Laut JVC die kleinste Soundbar der Welt - gemeint ist der schmale Streifen unterhalb des Fernsehers.
Drei optische und ein analoger Eingang nehmen Signale entgegen. Zum 4.1-System gehört außerdem ein Subwoofer, der von der Soundbar kabellos mit Signalen versorgt wird. Das kompakte Klangpaket ist bereits im Handel erhältlich und kostet etwa 600 Dollar. Eine gute Möglichkeit auf nerviges Strippenziehen im Wohnzimmer zu verzichten, wie wir finden. Über den Klang lässt sich leider nicht viel sagen, da der Messelärm eine objektive Aussage nicht zulässt.
11. Januar 8:15 Uhr: Intel Reader - digitale Lesehilfe
Neue Fernseher und Spiele in 3D erfreuen die meisten Besucher auf der CES. Menschen mit Sehschwäche dürften sich hingegen für den Intel Reader interessieren. Das Gerät, das ein wenig an eine zu groß geratene Digitalkamera erinnert, kann jede Art von Text fotografieren und diesen anschließend laut vorlesen. Das funktioniert erstaunlich gut, wie netzwelt bei einem kurzen Hands-On feststellen durfte.
Für Menschen mit Sehschwäce eine echte Hilfe: Intel Reader.
Die wahlweise männliche oder weibliche Stimme klingt nicht hundertprozentig echt, aber weitaus besser als zum Beispiel die gesprochenen Anweisungen von Navigationsgeräten. Die Lesegeschwindigkeit kann der Nutzer stufenlos regulieren. Optional ist auch eine Halterung erhältlich, die ein wenig an einen Dia-Projektor erinnert und in der der Intel Reader sicheren Halt findet. Der Reader ist ab sofort erhältlich und kostet die stolze Summe von 1.500 Dollar. Für die Halterung sind zusätzliche 400 Dollar fällig.
Motorola Backflip
Das Smartphone Motorola Backflip zeichnet sich durch eine neuartige Mechanik aus. Es besitzt ein Touchpad, das auf der Rückseite des Displays angebracht ist. Zudem enthält es eine Tastatur, die der Benutzer von hinten nach vorne klappen kann. So kann der Nutzer das Handy auch in zugeklappter Lage bedienen. Als Betriebssystem weist es das "Android Version: 1.5 Cupcake" auf und beinhaltet einen 528 MHz Prozessor.


Sagen Sie Ihre Meinung!