TFT-Gerät mit 11,5 Zoll E-Paper-Touchscreen angekündigt
Skiff Reader: Flexibler E-Reader als Zeitungsersatz
Das amerikanische Unternehmen Skiff arbeitet zusammen mit dem US-Mobilfunkanbieter Sprint und LG Display an einem E-Reader, der sich vor allem für das Lesen von Zeitungen und Magazinen eignet. Das gab das Unternehmen am Montag, dem 4. Januar 2010, bekannt. Das fertige Produkt soll auf der diesjährigen CES in Las Vegas vorgestellt werden.
Biegsames DIN A4-Display
Das Skiff-Gerät verfügt über einen 11,5 Zoll großen TFT-E-Paper-Touchscreen von LG Display. Die Bildschirmdiagonale beträgt umgerechnet knapp 30 Zentimeter. Die Anzeige bringt der Hersteller auf einer Metallfolie an, die in einem Magnesiumgehäuse steckt. Dadurch wird der 228,6 mal 279,4 Millimeter große und 6,8 Millimeter dicke E-Book Reader biegsam und wesentlich robuster als Geräte mit herkömmlichen E-Ink Displays.
Mit einer Auflösung von 1.200 mal 1.600 Pixel soll der Skiff Reader hochauflösende Grafiken, ansprechende Layouts und aufwändige Typografie darstellen können. Dank des großen Displays eignet sich der Skiff Reader unter anderem für die Anzeige digitaler Zeitungsinhalte. Wie viele Farben oder Graustufen das Display zeigt, gibt Skiff bisher noch nicht bekannt.
WLAN- und UMTS-Verbindung
Der Skiff Reader verfügt über vier Gigabyte internen Speicher und kann über SD-Karten mit dem SDHC 2.0-Standard erweitert werden. Digitale Zeitungen, Magazine, Bücher und andere Inhalte gelangen über USB 2.0, WLAN oder das eingebaute UMTS-Modem auf das Gerät.
Parallel zur Veröffentlichung des Skiff Reader plant der Hersteller nach eigenen Angaben, einen Online-Dienst namens Skiff Service für digitale Medien aufzubauen. In den USA hat Skiff dazu einen mehrjährigen Vertrag mit dem Mobilfunkanbieter Sprint unterzeichnet, um das regelmäßige Herunterladen von Zeitungen ohne PC langfristig sicher zu stellen. Auch andere Hersteller sollen in Zukunft von dem Skiff-Dienst profitieren.
Über den eingebauten Lautsprecher oder den Kopfhöreranschluss können Anwender aber auch Audioinhalte wie Musik oder Hörbücher abspielen. Die Akkulaufzeit des Geräts soll nach Angaben des Herstellers rund eine Woche betragen. Das Aufladen des Litium Ionen Akkus dauert angeblich zwei bis drei Stunden.
Bislang ist noch nicht bekannt, ob das Gerät auch in Deutschland erhältlich sein wird. Auch Preise nannte der Hersteller noch nicht. Das Gerät soll noch in diesem Jahr über Sprint Shops und die Webseite des Mobilfunkanbieters verkauft werden. Nach eigenen Angaben versucht der Hersteller, auch andere Vertriebswege zu erschließen.


Mit einem neuen E-Book-Reader "Daily Edition" kündigt Sony ein weiteres Konkurrenzmodell zum Amazon Kindle an. Das Lesegerät mit der Bezeichnung "Daily Editon" enthält ein UMTS-Modem. Damit können Benutzer Bücher, Zeitungen und Zeitschriften aus Sonys hauseigenem Online-Shop über Mobilfunk direkt auf das Gerät herunterladen.
Das kalifornische Unternehmen Spring Design bietet demnächst einen E-Book Reader mit Namen "Alex" an. Das Gerät arbeitet mit zwei Displays und ist das erste E-Book, auf dem das Android-Betriebssystem läuft. Neben E-Books soll das Lesegerät auch Webseiten anzeigen.
Wer Lust auf ein neues Netbook, einen E-Book-Reader oder einen superflachen Tablet-PC hat, kommt an der Consumer Electronic Show (CES) nicht vorbei. Ab Donnerstag öffnet die Messe in Las Vegas ihre Pforten. Netzwelt stellt vorab die ersten Trends der Messe vor.
Das amerikanische Unternehmen Entourage präsentiert anlässlich der CES in Las Vegas einen aufklappbaren E-Book Reader mit dem Namen Edge. Das Gerät besteht aus zwei Bildschirmen und funktioniert sowohl als E-Book Reader als auch als Tablet-PC.
Der Hardware-Hersteller Asus stellt pünktlich zur CeBIT seinen ersten E-Book Reader mit der Bezeichnung DR-900 vor. Mit einem neun Zoll großen Touchscreen soll das Gerät besonders zum Lesen von Zeitungen geeignet sein. Außerdem glänzt das Gerät mit einer WLAN-Verbindung und optionalem 3G-Empfänger.
Statt Glas als Trägermedium könnten Hersteller von E-Readern in Zukunft Papier nutzen. Dadurch werden die Geräte rollbar und können einfach entsorgt werden. Ein amerikanischer Professor hat die Technologie entwickelt.
Gemeinsam mit Hanvon kündigte Qualcomm einen neuen E-Book-Reader an, der mit einem Mirasol-Display ausgestattet ist. Erhältlich ist der Hanvon C18 allerdings vorerst nur in China.




