Neue Prozessor-Generation arbeitet noch effizienter

Intel: Neue Notebookprozessoren mit integrierter GPU

Intel: Neue Notebookprozessoren mit integrierter GPU Elf neue Notebookprozessoren kündigt Intel zum Jahresanfang an. Dabei führt der Chiphersteller die wohl größte Neuerung des ganzen Jahres auf dem Prozessormarkt ein: Die neuen Intel-CPUs arbeiten mit einer integrierten Grafikeinheit.

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Neben den neuen Notebookprozessoren kündigt das Unternehmen noch die Veröffentlichung von sieben Desktop-CPUs an. Angesichts der zunehmenden Bedeutung von Notebooks verwundert das Verhältnis nicht. Die neuen Notebookprozessoren auf Basis des "Arrandale"-Kerns verfügen allesamt über zwei physikalische Rechenkerne und Hyperthreading - arbeiten also zusätzlich mit zwei simulierten Kernen.

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Bis auf die Modelle der Core i3-Serie verfügen zudem alle Prozessoren über einen Turbomodus. Wird mehr Rechenleistung benötigt, taktet sich die CPU automatisch hoch - je nach Prozessor um bis zu 50 Prozent. Dieser Turbo-Modus funktioniert auch bei der Grafikeinheit (GPU). Die Regelung erfolgt dynamisch und hängt stark von der Software ab. Wird der Prozessor kaum belastet, taktet die Grafikeinheit höher und umgekehrt.

Die Thermal Design Power (TDP) der Prozessoren bewegt sich zwischen 18 und 35 Watt. Nach dieser TDP richtet sich auch der Takt der Grafikeinheit. Prozessoren, die Intel mit 18 oder 25 Watt deklariert, takten die GPU auf maximal 500 Megahertz. Bei Topmodellen mit einer TDP von 35 Watt arbeitet die Grafikeinheit mit bis zu 766 Megahertz.


Verteilung des Turbo-Modus

Bei der Unterscheidung der neuen Notebook-Prozessoren helfen einige neue Buchstabenkürzel: Prozessoren, die Intel mit einer TDP von 18 Watt spezifiziert, weisen nach der dreistelligen Zahlenkombination noch das Buchstabenkürzel "UM" auf. Modelle mit 25 Watt kennzeichnet der Hersteller mit dem Kürzel "LM". Die "Stromfresser" führen hingen nur ein "M" hinter den drei Zahlen. Die ersten Notebooks auf Basis der neuen Plattform werden im Rahmen der CES in Las Vegas vorgestellt.

Notebookprozessoren
Name CPU-Takt/Turbo GPU TDP
Core i7 620M 2,66 / 3,33 GHz 766 MHz 35W
Core i7 640LM 2,13 / 2,93 GHz 500 MHz 25W
Core i7 620LM 2,00 / 2,80 GHz 500 MHz 25W
Core i7 640UM 1,20 / 2,26 GHz 500 MHz 18W
Core i7 620UM 1,06 / 2,13 GHz 500 MHz 18W
Core i5 540M 2,53 / 3,06 GHz 766 MHz 35W
Core i5 520M 2,40 / 3,06 GHz 766 MHz 35W
Core i5 520UM 1,06 / 1,86 GHz 500 MHz 18W
Core i5 430M 2,26 / 2,53 GHz 766 MHz 35W
Core i3 350M 2,26 GHz / – 766 MHz 35W
Core i3 330M 2,13 GHz / – 766 MHz 35W

Chipsätze: Vom Desktop-PC abgekupfert

Zu den neuen Prozessoren gibt es auch fünf neue mobile Platinen-Chipsätze, die allesamt Pendants ihrer Desktop-Vorbilder sind. Die Ausstattung beider Ausführungen ähnelt sich stark, somit bietet selbst der "kleinste" Chipsatz für ein Notebook mehr als ausreichende Leistung. Der HM55 stellt beispielsweise vier Sata 2.0-Schnittstellen und zwölf USB 2.0-Ports zur Verfügung. Auf Sata 3.0 und USB 3.0 verzichtet Intel bislang noch. Bis auf den PM55 bieten zudem alle neuen Chipsätze GPU-Unterstützung an, wodurch der Intel PM55 hauptsächlich in höherpreisigen Spielenotebooks zu finden sein dürfte.


Die neuen Chipsätze für Notebooks

Desktop-Prozessoren: Mit Grafikeinheit

Zusätzlich zu den elf Notebook-Prozessoren stellt Intel sieben Desktop-Prozessoren vor, die ebenfalls über eine integrierte Grafikeinheit verfügen. Die GPU funktioniert jedoch nur dann, wenn das Mainboard auch über einen der drei neuen Chipsätze verfügt - zu erkennen am "H" am Namensanfang.

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