Große Blende, geringes Bildrauschen und gelungene Bedienung

Canon Powershot S90 im Test: Lichtstarke Kompaktkamera

Die Powershot S90 von Canon verfügt über ein für eine Kompaktkamera sehr lichtstarkes Objektiv. Als Ergebnis liefert der Fotoapparat überzeugende Aufnahmen mit geringem Bildrauschen. Die Bedienung erleichtert der praktische Drehring am Objektiv der S90.

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Canon Powershot S90: Die Powershot S90 von Canon verfügt über ein für eine Kompaktkamera sehr lichtstarkes Objektiv. Als Ergebnis liefert der Fotoapparat überzeugende Aufnahmen mit geringem Bildrauschen. Zum Video: Canon Powershot S90

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Großer Bildsensor und manuelle Einstellungen
  2. 2Drehring am Objektiv
  3. 3Geringes Bildrauschen und viele Details
  4. 4HDMI-Schnittstelle zur Datenübertragung
  5. 5Fazit: Qualität hat ihren Preis

Großer Bildsensor und manuelle Einstellungen

Der 1/1,7 Zoll große CCD-Sensor der Canon Powershot S90 liefert eine Auflösung von maximal zehn Megapixeln. Ein Digic-4-Bildprozessor verarbeitet die Daten. Damit setzt Canon auf die gleiche Technik wie in seinem hochwertigsten Kompaktmodell Powershot G11, von dem sich die S90 aber in der restlichen Ausstattung deutlich unterscheidet.

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Das Objektiv der Canon S90 verfügt über einen 3,8-fachen Zoom. Die Brennweite reicht von 28 bis 105 Millimetern. Die maximale Blendenöffnung liegt bei 2.0 - bei den meisten Digitalkameras sind Werte von mindestens 3.2 üblich. Während sich die Linse beim Zoomen vergleichsweise langsam bewegt, arbeitet der Autofokus für Gelegenheitsaufnahmen ausreichend schnell. Der eingebaute Bildstabilisator sorgt dafür, dass auch Bilder mit längeren Belichtungszeiten nicht verwackeln.

Der drei Zoll große Bildschirm auf der Rückseite der Powershot S90 dient als Sucher der Kamera. Die Auflösung liegt bei 461.000 Bildpunkten, die Helligkeit regelt der Nutzer bei Bedarf in fünf Stufen. Im Gegensatz zur Anzeige der G11 lässt sich der Monitor der S90 nicht bewegen.

Bei der Canon S90 kann der Fotograf wählen, ob die Kamera die Einstellungen regelt oder ob der Anwender einzelne Werte wie Blende oder Belichtungszeit vorgibt oder den Apparat komplett manuell bedient. Eine Gesichtserkennung sowie voreingestellte Werte für 17 verschiedene Aufnahmesituationen sollen dem Nutzer das Fotografieren erleichtern. Auf Wunsch speichert die S90 Fotos nicht nur komprimiert im JPEG-Format, sondern auch in Canons Rohdatenformat CR2.

Drehring am Objektiv

Canon versieht die Powershot S90 mit einem ungewöhnlichen Bedienelement: Der Drehring am Objektiv gestattet dem Nutzer je nach Einstellung entweder die Lichtempfindlichkeit, die Belichtungskorrektur, den Fokus, den Weißabgleich oder die Brennweite zu verändern. Vor allem letztere Einstellung kommt Spiegelreflexfotografen entgegen, die ein Kompaktmodell als Zweitkamera suchen und es von ihrer Hauptkamera gewohnt sind, mit einer Hand an das Objektiv zu greifen.

Canon Powershot S90 im Test

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Zoomwippe und Auswahlrad sowie alle Tasten und das Steuerkreuz auf der Rückseite der S90 erreicht der Anwender problemlos mit der rechten Hand. Sowohl der Auslöser als auch die Knöpfe verfügen über deutliche Druckpunkte, nur das Rädchen am Rande des Steuerkreuzes dürfte für eine präzisere Steuerung etwas schwergängiger ausfallen.


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