Multimedia-Rechner mit Einsteiger-Grafikkarte

Cuda-System im Test: Atelco Quadcore-Rechner mit Geforce GT240

Vor rund zwei Monaten stellte Nvidia die Einsteigergrafikkarte Geforce GT240 vor. Dank Nvidias Cuda-Technik entlastet die Karte den Prozessor nicht nur bei der Grafikdarstellung, der Chip übernimmt auch andere Rechenaufgaben. Im Gespann mit einem Quadcore-Testrechner aus dem Hause Atelco muss die rund 70 Euro teure Karte zeigen, ob auch Multimedia-Rechner von einem günstigen Cuda-Pixelbeschleuniger profitieren.

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Atelco-PC - Die Frontanschlüsse des Towers mit Einschaltknopf
Die Frontanschlüsse des Towers mit Einschaltknopf

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Technik: Nur Markenkomponenten
  2. 2Cuda-Karte: Das Technik-Ass von Nvidia
  3. 3Lautstärke und Stromverbrauch: Nerviger Boxed-Kühler
  4. 4Anschlüsse: Zehnmal USB
  5. 5Fazit: Sehr hoher Preis

Technik: Nur Markenkomponenten

Der von Atelco zusammengestellte Testrechner kostet im Handel knapp 750 Euro, in dem Gerät arbeiten durchgehend nur Markenkomponenten. Die Wahl beim Gehäuse fiel auf den robusten Midi-Tower Antec Three Hundred. Dank des 200-Millimeter-Lüfters an der Oberseite eignet sich das Gehäuse auch für hitzige Komponenten. Als Hauptplatine kommt mit dem MSI P55-CD53 ein Sockel-1156 Mittelklasse-Mainboard zum Einsatz. Die Rechenarbeit teilen sich ein Intel Core i5-750-Prozessor mit 2,67 Gigahertz und die neue Geforce GT240-Grafikkarte. Die Einsteigergrafikkarte eignet sich nur bedingt für Spieler - in höheren Auflösung und mit hohen Details geht dem Pixelbeschleuniger schnell die Luft aus.

Atelco-PC
3D Mark Vantage (high)3339
S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat (1680 x 1050)34,0 FPS
Resident Evil 5 (1680 x 1050)45,8 FPS
Far Cry 2 (1680 x 1050)29,7 FPS
3D Mark Vantage (performance)5560
S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat (1280 x 1024)47,0 FPS
Resident Evil 5 (1280 x 1024)66,8 FPS
Far Cry 2 (1280 x 1024)34,7 FPS
Cinebench R10 32bit (1 CPU)4399
Cinebench R10 32 bit (x CPU)14143
HDD Tune Minimum43,3 MB/sek.
HDD Tune Maximum144,0 MB/sek.
HDD Tune Durchschnitt106,7 MB/sek.
HDD Tune Zugriffszeit14,1 ms

Zwei der vier Speicherbänke belegen insgesamt vier Gigabyte DDR3-RAM des Herstellers Adata. Als permanenter Speicher dient eine Samsung Spinpoint F3-Festplatte mit einem Terabyte Kapazität, die auch für größere Videosammlungen ausreichen sollte. Daneben kommt ein DVD-Brenner von LG mit der Typbezeichung "GH22NS50" zum Einsatz. Als Netzteil arbeitet ein Be Quiet Straight Power der neuen Siebener-Reihe mit 480 Watt im Gehäuse. Dank des großzügig dimensionierten Netzteils, der freien RAM-Slots und den kaum belegten Mainboard-Steckplätzen lässt sich der Rechner beinahe beliebig erweitern. Beim Betriebssystem fiel die Wahl auf Windows 7 Home Premium in der 64-Bit-Version.

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