Günstige DSLR-Kameras von Canon, Nikon, Sony, Pentax und Olympus
Vergleichstest: Einsteiger-Spiegelreflexkameras bis 650 Euro
Die günstigsten digitalen Spiegelreflexkameras bieten in der Regel bereits eine deutlich bessere Bildqualität und eine umfangreichere Kontrolle über die Einstellungen als Kompakt- und Bridgekameras. Dafür beherrschen alle DSLR-Modelle höhere Zoomstufen oder Makroaufnahmen erst nach dem Zukauf der passenden Objektive.
Inhaltsverzeichnis
- 1Nikon D3000: Gut, günstig und nur Fotos
- 2Canon EOS 500D: Videos in Full-HD
- 3Olympus E-620: Klapp-Bildschirm und Bildstabilisator
- 4Sony Alpha 500: Bildstabilisator und beweglicher Monitor
- 5Nikon D5000: HD-Videos und Klapp-Bildschirm
- 6Pentax K-x: Bildstabi, HD-Videos und HDR-Funktion
- 7Testsieger: Canon EOS 500D
- 8Preis-Leistung-Tipp: Nikon D3000
Nikon D3000: Gut, günstig und nur Fotos
Mit der D3000 bietet Nikon eine sehr günstige Spiegelreflexkamera (DSLR) an, deren Funktionsumfang sich auf das Wesentliche der Fotografie beschränkt: Die Aufnahme von Fotos. Auf Ausstattungsmerkmale wie Lächelautomatik, Videoaufzeichnung oder Livebild-Anzeige verzichtet der Hersteller bei diesem Modell.
Bei der hervorragenden Bildqualität der Aufnahmen der D3000 machen sich die Sparmaßnahmen von Nikon kaum bemerkbar. Angesichts des Preises von rund 400 Euro, für den Händler die Kamera zusammen mit einem Standard-Objektiv anbieten, sind kleinere Mängel in der Bedienung und bei der Leuchtkraft des Blitzes zu verkraften.
Nikon D3000 im Test
Wer will mit Blitz fotografiert sollte ein externes Licht anschaffen, da der interne Blitz nur wenig Leuchtkraft hat.
Das Objektiv mit einer Brennweite von 18 bis 55 Millimetern ist die Standard Linse von Nikon für DSLR-Kits.
Die zusätzlichen Kosten für ein Objektiv mit Bildstabilisator lohnen sich.
Da keine Videos übertragen werden müssen reichen der AV- und der USB-Anschluss aus.
Eine SD- oder SDHC-Speicherkarte bietet ausreichend Platz für zahlreiche Fotos.
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Canon EOS 500D: Videos in Full-HD
Canon verbaut in der EOS 500D den gleichen Bildsensor und -prozessor wie in dem Semi-Profi-Gerät EOS 50D. Entsprechend hoch fällt auch die Qualität der Aufnahmen der Einsteiger-DSLR aus. Im Gegensatz zum Profimodell zeichnet die 500D sogar Videos in Full-HD-Auflösung auf, verfügt aber über ein weniger robustes Gehäuse.
Daneben überzeugt die Canon EOS 500D mit einem gelungenem Bedienkonzept und umfangreicher Ausstattung. Das günstigste Kit, bestehend aus Kameragehäuse und einem 18-bis-55-Millimeter, bieten Internethändler für rund 640 Euro an.
Canon EOS 500D im Test
Der integrierte Blitz hellt zwar die Motive auf, liefert aber nicht die Leistung und Qualität eines externen Blitzgeräts.
Zu dem getesteten Kit gehörte ein Canon EF-S-Objektiv mit einer Brennweite von 18 bis 55 Millimetern und einem integriertem Bildstabilisator.
Der Raum zwischen Haltegriff und Objektiv ist für größere Finger etwas eng.
Der Bildschirm auf der Kamerarückseite ist drei Zoll groß und verfügt über eine Live-View-Funktion.
Über den Zubehörschuh kann die Kamera weiter aufgerüstet werden. Auslöser, Drehrad und ISO-Taste sind für die Bedienung durch den Zeigefinger vorgesehen.
Als Speicherkarte kommt eine der weit verbreiteten SD-Karten zum Einsatz.
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Olympus E-620: Klapp-Bildschirm und Bildstabilisator
Die Olympus E-620 bietet die umfangreichste Ausstattung unter den Einsteiger-Spiegelreflexkameras des japanischen Hersteller. Der im Vergleich zu anderen DSLRs kleine und leichte Fotoapparat verfügt über einen zur Seite ausklapp- und drehbaren Bildschirm sowie einen im Gehäuse eingebauten Bildstabilisator.
Im Internet kostet die Olympus E-620 einschließlich des günstigsten Objektivs derzeit rund 560 Euro. Für diesen Preis erhält der Käufer eine DSLR-Kamera, die mit hoher Bildqualität, umfangreicher Ausstattung und überzeugendem Bedienkonzept auch ambitionierte Hobby-Fotografen zufrieden stellt.
Olympus E-620 im Test
Der Monitor lässt sich so drehen, dass er von vor der Kamera aus zu sehen ist.
Spiegelreflexkamera mit 12 Megapixeln und Staubschutzfilter für den Bildsensor.
Der Monitor lässt sich für viele Situationen in die richtige Position bewegen.
Der Monitor lässt sich auch komplett weg drehen und ist so vor Beschädigungen geschützt.
Falls der integrierte Blitz nicht ausreicht kann ein Blitzgerät auf den Zubehörschuh geschoben werden.
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Nikon D3000
- großes 3 Zoll Display
- großartiger Preis für eine Einsteiger DSLR
- nicht sehr schwer
- keine großen neuerungen zu vorherigen Modellen
- kein Live View
- schwacher Buffer
Nikon D5000
- 720p Video-Aufzeichnung bei 24fps
- 2,7-Zoll-LCD-Gelenk
- gleicher Sensor wie die D90
- kein Autofokus während der Videoaufnahme in HD
- niedrig auflösendes Display (230K vs 920K die bei der D90)
- gar nicht so viel günstiger als die D90
Pentax K-x
- 11-Punkt Autofokus
- gute Qualität des Gehäuses
- kompakt und leicht
- verrückte farbige Gehäuse nur in Japan erhältlich
- Sucher zeigt die genutzten Autofokus Punkte nicht an
- arbeitet mit AA Batterien




Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 5 Beiträge
Hallo zusammen! Wie versprochen haben wir heute die Pentax K-x in den Vergleichstest mit aufgenommen. Unser Testgerät war "leider" nicht bunt. Viele Grüße Capa
Alles klar! Klingt ja so, als würde sie sich gut verkaufen... ;-) Danke für die Rückmeldung, das ist auch nicht selbstverständlich! Könnt ihr Pentax nicht nerven und fragen ob ihr eine der richtig coolen...
Zitat: Und wo ist die Pentax kx? Leider konnte Pentax uns vor Weihnachten kein Testgerät mehr zur Verfügung stellen. Der Test folgt dann im Januar und dann wird die Kx auch...
genau: Pentax K-x ist wirklich nahe an der idealen einsteigerkamera. Enorme High-ISO Möglichkeiten und durchdachte Bedienung.
Und wo ist die Pentax kx? Die hätte hier an erster Stelle gehört. HighIso-Qualitäten bei hohem Detailerhalt, schnell, kompakt, guter Monitor, ordentlicher Sucher, InKamera-HDR, weils so sehr in Mode ist: Video......