iRiver Story im Test: Koreanischer E-Book Reader

Audiowiedergabe und -Aufnahme

Der Seitenaufbau der auf dem E-Ink-Display angezeigten E-Books fällt mit bis zu drei Sekunden sehr langsam aus. Ändern sich nur einzelne Elemente bei der Menüführung oder Texteingabe, blendet der iRiver Story nur den entsprechenden Teil der Anzeige neu ein. Dadurch reagiert der E-Book Reader in diesen Fällen sehr schnell.

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Der iRiver Story enthält einen kompletten Audio-Player, mit dem Anwender MP3-, WMA- und OGG-Dateien über den integrierten Lautsprecher oder den Kopfhörerausgang abspielen können. Allerdings liefert der Lautsprecher weder hohe Lautstärke noch satten Klang.

Daneben gestattet das Gerät auch das Aufzeichnen von Memos. Die Sprachnotizen legt der E-Book-Reader im MP3-Format ab. Um einen verständlichen und rauscharmen Klang zu erhalten, muss sich der Nutzer den Kopf bei der Aufnahme aber sehr nah an das eingebaute Mikrofon bewegen.

Außerdem enthält der E-Book Reader eine Notiz- und Kalenderfunktion. Notizen lassen sich über die Tastatur relativ schnell eingeben. Auch hier profitiert der Anwender davon, dass das Gerät nicht nach jedem Buchstaben die komplette Anzeige neu aufbaut. Für entspanntes Schreiben sitzt allerdings der Druckpunkt der Tasten zu tief. Das Verknüpfen von Notizen mit Buchseiten bietet das Gerät leider nicht an.

iRiver Story im Test

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Auswahlmenü - Das Menü zur Auswahl der Bücher beschränkt sich auf das Wesentliche und ist sehr gut strukturiert.
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Das Menü zur Auswahl der Bücher beschränkt sich auf das Wesentliche und ist sehr gut strukturiert.

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Kleine Schrift - Bei vielen Büchern stellt der iRiver Story die Schrift zu klein dar. Eine Vergrößerung ist in vielen Fällen nicht möglich.
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Bei vielen Büchern stellt der iRiver Story die Schrift zu klein dar. Eine Vergrößerung ist in vielen Fällen nicht möglich.

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Darstellungsfehler - Vereinzelt werden Zeilen abgeschnitten oder von Seitenzahlen am rechten Rand überlagert.
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Vereinzelt werden Zeilen abgeschnitten oder von Seitenzahlen am rechten Rand überlagert.

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Deutsche Übersetzung - An eingen Stellen wurde die Menüführung falsch oder nicht in die deutsche Sprache übertragen.
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An eingen Stellen wurde die Menüführung falsch oder nicht in die deutsche Sprache übertragen.

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Tastatur - Die Tastatur hilft bei der Eingabe von Notizen und zur Steuerung des Menüs oder dem integrierten MP3-Player.
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Die Tastatur hilft bei der Eingabe von Notizen und zur Steuerung des Menüs oder dem integrierten MP3-Player.

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Anschlüsse - An der Unterseite befinden sich unter einer Blende ein Steckplatz für SD-Speicherkarten und der USB Anschluss. Daneben sind das eingebaute Mikrofon, der Einschaltknopf und der Kopfhörerausgang angeordnet.
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An der Unterseite befinden sich unter einer Blende ein Steckplatz für SD-Speicherkarten und der USB Anschluss. Daneben sind das eingebaute Mikrofon, der Einschaltknopf und der Kopfhörerausgang angeordnet.


Die Kalenderfunktion nennt iRiver "Tagebuch". Neben einer Monatsansicht steht dem Nutzer eine Tagesansicht zur Verfügung, die bis zu vier Einträge mit einer maximalen Länge von drei Zeilen aufnimmt. Weitere Informationen - etwa zu Zeit oder Ort - können nicht eingegeben werden.

Abgleich nur per USB

Die Synchronisation zwischen E-Book Reader und PC oder Mac erfolgt ausschließlich über das mitgelieferte USB-Kabel. Eine Anbindung über ein WLAN- oder UMTS-Netz steht nicht bereit. Software zur Synchronisation wie Sonys "eBook Library" liegt dem iRiver-Reader ebenfalls nicht bei. Immerhin arbeitet das Gerät mit dem kostenlosen Synchronisationsprogramm Adobe Digital Editions zusammen.

Außerdem erkennt Windows den iRiver Story als Wechseldatenträger. Damit lassen sich E-Books wie die Inhalte eines USB-Sticks auf den Rechner übertragen werden. Bei größeren Dateien muss sich der Anwender allerdings etwas gedulden, da der E-Book Reader mit der veralteten und langsamen USB-Version 1.1 arbeitet.

Zubehör: Fehlanzeige

Als Zubehör liefert Hersteller iRiver nur ein USB-Kabel für den Datenaustausch mit dem Rechner mit. Weder Schutzhülle noch Etui liegen in der Verpackung, weder Hersteller-Webseite noch Online-Händler führen entsprechendes Zubehör auf. Da die Maße des Geräts denen des Amazon Kindle 2 entsprechen, sollten der iRiver Story auch in entsprechende Taschen passen, die bereits zahlreiche Händler anbieten.

Fazit: Starker Funktionsumfang, schwache Software

Vom Funktionsumfang her macht der iRiver Story einen guten Eindruck. Allerdings weist die Software des Gerätes insbesondere bei Anzeige und Übersetzung noch zahlreiche Fehler auf. Interessenten sollten daher in jedem Fall mit dem Kauf warten, bis der Hersteller die Probleme behebt. Einen weiteren Grund zum Zögern vor dem Griff ins Regal stellt der noch relativ hohe Preis von rund 260 Euro dar.

Als Alternativen bieten sich derzeit der Kindle von Amazon oder der Sony Reader PRS-600 an. Beide Geräte sind auch in Deutschland erhältlich. Seit dem 15. Dezember steht außerdem der Txtr Reader zum Verkauf, der eine gute Shop-Anbindung über das Mobilfunknetz mit vielen deutschsprachigen Büchern bietet.

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