Palm Pre im Test: Der Hoffnungsträger des PDA-Pioniers
Ladestation Touchstone
Die aufpreispflichtige Ladestation mit dem Namen Touchstone ist ein sinnvolles Zubehör für Pre-Besitzer. Die runde Station gestattet das kabellose Aufladen des Handys mittels Induktion. Dazu ist eine spezielle Rückabdeckung für das Mobiltelefon notwendig, die es zusammen mit dem Touchstone im Paket für 60 Euro gibt.
Sobald das Pre in die Nähe der Ladestation kommt, richtet es sich dank eingebauter Magneten automatisch aus und der Ladevorgang beginnt. Wenn der Nutzer das Pre bei einem eingehenden Anruf von der Ladestation entfernt, nimmt das Telefon automatisch das Gespräch an. Umgekehrt aktiviert der Pre automatisch die Freisprech-Funktion, sobald der Nutzer das Gerät bei einem aktiven Telefonat auf den Touchstone legt.
Ein Pflichtkauf für Pre-Besitzer: Ladestation Touchstone.
Fazit
Der Palm Pre wirkt wie eine eingestürzte Hochzeitstorte: Der Inhalt schmeckt hervorragend, aber die Hülle wirkt wenig ansprechend und sorgt bei den Gästen für Unmut. Palms Betriebssystem WebOS ist die bislang beste Alternative zu Apples omnipräsenter iPhone-Software und hätte eine deutlich bessere Verpackung als das klapprige Pre-Gehäuse verdient.
Empfehlenswert ist der Pre auf Grund der mangelhaften Verarbeitung nicht. Der Slider-Mechanismus knirscht, die Ober- und die Unterschale sitzen mit zu großem Spiel aufeinander, die Tastatur ist in der Praxis kaum zu gebrauchen und schließt mit einer messerscharfen Kante ab. Mit Spannung erwartet netzwelt das nächste Palm-Gerät mit WebOS. Denn WebOS verdient eine zweite, dritte und auch vierte Chance.
Weitere Informationen
Dieser Artikel bezieht sich auf das Produkt Palm Pre. Im Datenblatt finden Sie weitere Technische Daten zu Palm Pre. Zusätzlich haben wir ein Special zu Apple iPhone vorbereitet.
