Kopierdienst erstellt auch komplette Systemabbilder
Anleitung: Backup mit Windows 7-Bordmitteln
Windows 7 stellt dem Anwender unter dem Stichwort "Windows 7 Sicherung" einen umfangreichen Backupdienst zur Verfügung. Die System-Software leistet deutlich mehr als ihre Windows XP- und Vista-Pendants und macht in vielen Fällen den Griff zu Drittanbieter-Software überflüssig.
Inhaltsverzeichnis
- 1Sicherung anlegen
- 2Umfang des Backups bestimmen
- 3Backup-Zyklus festlegen
- 4Backup wiederherstellen
- 5Fazit: Deutlich verbesserter Systemdienst
Der Windows-Borddienst sichert bei Bedarf regelmäßig Daten und gestattet auch das Erstellen eines kompletten Systemabbildes samt installierten Programmen. Auch das Wiederherstellen des Systems bei Problemen oder Datenverlust geht schnell von der Hand.
Sicherung anlegen
Den Sicherungsassistenten erreicht der Anwender durch Klicken auf den Start-Knopf und Eintippen des Wortes "Sichern". Die Taskleiste zeigt daraufhin den Eintrag "Sichern und Wiederherstellen" an, den ein Mausklick oder der Druck auf die "Enter"-Taste aktiviert.
Der schnellste Weg zum Windows 7-Backupdienst führt über die Eingabe in der Taskleiste.
Anschließend öffnet sich das "Sichern und Wiederherstellen"-Fenster, zum Anlegen einer Sicherung klickt der Anwender auf den Eintrag "Sicherung einrichten". Anschließend wählt der Nutzer den gewünschten Speicherort aus. Zur Auswahl stehen bis auf den Systemdatenträger alle internen Laufwerke, angelegte Partitionen, externen Festplatten, Blu-ray- oder DVD-Brenner sowie sämtliche freigegebenen Netzwerkordner.
Nach einem Klick auf "Weiter" wählt der Nutzer zwischen zwei Backup-Methoden. Die Einstellung "Auswahl durch Windows (empfohlen)" archiviert sämtliche Daten der Bibliotheken und der Windows-Standardordner AppData, Kontakte, Desktop, Downloads, Favoriten, Verknüpfungen, Gespeicherte Spiele und Suchvorgänge. Arbeitet auf dem Ziellaufwerk der Sicherung ein NFTS-Dateisystem, erstellt Windows 7 außerdem ein Systemabbild samt Betriebssystem, Programmen, Treibern und Registrierungseinträgen.
Das Aktivieren der Option "Auswahl durch Benutzer" gestattet das manuelle Festlegen der zu sichernden Ordner. Auch dieser Menüpunkt gestattet dem Anwender, bei Bedarf ein Systemabbild anzulegen. Nach Auswahl der Einträge "Auswahl durch Benutzer" > "Weiter" gelangt der Anwender zum Dateiauswahlmenü.
Umfang des Backups bestimmen
Sämtliche Bibliotheken und Festplatteninhalte stehen hier zur Auswahl für das Backup bereit. Die Pfeilsymbole vor einem Eintrag gestatten das Einsehen und Auswählen tieferer Ordnerebenen. Durch Setzen von Häkchen vor dem jeweiligen Eintrag fügt der Nutzer den Ordner dem Backup zu, die Auswahl bestätigt ein Mausklick auf "Weiter".
Hinweis: Möchte der Anwender nach der Wahl von "Auswahl durch Benutzer" anstelle eines Systemabbildes nur die Daten bestimmter Ordner sichern, deaktiviert das Entfernen des Häkchens vor dem Eintrag "Systemabbild von Laufwerk einschließen" den entsprechenden Dienst.

Wer regelmäßig Dateien und Verzeichnisse archiviert, erhält mit Ocster Backup ein komfortables Werkzug zur Datensicherung. Das kostenlose Programm legt per Mausklick passwortgeschütze Archive an und führt bei Bedarf auch geplante Backups durch.
Wiederherstellungspunkte gestatten Windows-Anwendern das Zurückdrehen der Zeit auf dem heimischen Computer und ersparen so häufig die lästige Neuinstallation des Betriebssystems. Windows 7 setzt Wiederstellungspunkte automatisch, bietet dem Nutzer aber auch das Anlegen eigener Sicherungspunkte an.
Windows 7 bietet in seinen Bordmitteln auch das Erstellen eines bootfähigen Rettungsdatenträgers an. Die System-Sicherheitskopie gestattet das Reparieren und Wiederherstellen einer beschädigten Windows-Installation per Wiederherstellungspunkt oder aus einem vorher angelegtem Systemabbild.
Die in Windows 7 enthaltene Funktion zur Erstellung von Systemabbildern legt Sicherheitskopien von Betriebssystem sowie sämtlichen Programmen und Dateien an. Ein solches Image vermeidet Datenverlust bei Festplattendefekt und stellt die gewohnte Arbeitsumgebung mit allen Inhalten schnell wieder her.
Abstürze und Datenverlust zählen zu den Albträumen eines jeden Computernutzers. Das regelmäßige Anlegen von Abbildern, Backups und Wiederherstellungspunkten schützt vor Datenverlust. Windows 7 bringt für all diese Aufgaben Systemprogramme mit, die in vielen Fällen den Einsatz weiterer Software überflüssig machen.
Netzwelt gibt eine Übersicht über kostenlose Backup-Programme und verrät, welches Tool sich am besten zum Sichern ihrer Daten eignet.
Das Anlegen von Backups schützt bei Festplattendefekten vor Datenverlust. Das kostenlose Areca Backup übernimmt die Aufgabe zuverlässig, legt vollständige, differenzielle oder inkrementelle Sicherungen an. Auf Wunsch werden diese anschließend komprimiert und mit einem Passwort versehen.





Beiträge
insgesamt 12 BeiträgeBevor ich dieses Backup nutze habe ich einen einfacheren Weg gewählt. Paragon Backup and Recovery™ 2013 Plus Edition benutzt. Windows alles Update gemacht, alle Programme installiert, Trash gereinigt und dann die...
Leider kann ich das nicht gebrauchen. Ich hab eine zweite Festplatte drin. Das Laufwerk D: wird leider nicht angezeigt.
Win 7 Backup ist schlichtweg Mist: 1) spätere Systemsicherung auf externe HDD überschreibt vorherige ohne Nachfrage und exacter Speicherplatz (Pfad, Unterverzeichnis, Sicherungsname) kann nicht...
Hallo ich habe auch mal eine Frage bin absoluter Laie hatte aber auch mal eine Datensicherund durchgeführt auf vier DVD`s. Meine Frage lautet was hat es jetzt gesichert? Ich hatte einen eigenen Pfad angelegt für...
Ich hab eine neue Netzwerk-Festplatte und wollte auf diese die Sicherung einrichten. Hab das ganz erstmal mit einem Ordner getestet und bin dabei auf folgendes Problem gestoßen: Von dem gesichteren Ordner wird...