Software-Hersteller schließt mehrere Sicherheitslücken
Adobe: Sicherheitsupdates für Flash Player und Adobe AIR
Der Software-Hersteller Adobe stellt ein Sicherheitsupdate für seine Wiedergabe-Software Flash Player bereit. Nach Angaben des Unternehmens schließt die neue Version 10.0.42.34 des Programms mehrere kritische Sicherheitslücken. Auch für Adobe AIR bietet das Softwarehaus einen entsprechenden Patch an.
Die Sicherheitsprobleme treten nach Angaben von Adobe bei allen Ausgaben des Flash Players bis zur Version 10.0.32.18 auf. Auch die Adobe-Laufzeitumgebung AIR, die auf Flash-Funktionen zurückgreift, stuft der Hersteller bis einschließlich zur Ausgabe 1.5.2 als unsicher ein. Die von Adobe als "kritisch" bezeichneten Sicherheitslecks gestatten Angreifern, die Anwendungen zum Absturz zu bringen und im schlimmsten Fall unbemerkt die Kontrolle über den Rechner zu übernehmen.
Adobe schließt sieben kritische Sicherheitslücken
Insgesamt listet das Unternehmen in seiner aktuellen Sicherheitsmitteilung sechs Schwachstellen auf, die unter anderem die Darstellung von JPEG-Daten und mehrere Speicher- und Berechnungsprobleme betreffen. Jedes der Sicherheitslecks kann dazu führen, dass Angreifer Schadcode auf betroffenen Rechnern ausführen können. Betroffen sind die Betriebssysteme Windows, Mac OS und Linux. Windows-Rechner laufen außerdem Gefahr, dass Angreifer Daten über eine ActiveX-Schnittstelle auslesen können.
Adobe fordert alle Nutzer der beiden Programme auf, die Anwendungen schnellstmöglich auf den neuesten Stand zu bringen. Dazu stellt das Softwarehaus entsprechende Updates zur Verfügung. Die Software-Flicken bringen den Adobe Flash Player auf die aktuelle Version 10.0.42.34, Adobe AIR trägt nach dem Update die neue Versionsnummer 1.5.3. Das Problem betrifft auch die Multimedia-Suiten CS3 und CS4, für die Adobe ebenfalls entsprechende Updates zur Verfügung stellt.
Keine G3-Unterstützung nach Adobe Flash 10.1
Außerdem weist das Unternehmen in der Mitteilung darauf hin, dass Adobe die Unterstützung für Macintoshs G3 Power-PC-Rechner nach der Veröffentlichung des Flash Player 10.1 einstellt. Nach Angaben von Adobe stellt der Flash Player 10.1, der in der ersten Jahreshälfte 2010 erscheinen soll, die letzte Ausgabe der Abspielsoftware mit G3-Unterstützung dar.

Kaum ein Browser, der ihn nicht hat: Der Adobe Flash Player ist auf 98 Prozent aller internetfähigen Computer installiert. Und jetzt bringt das Plugin Webinhalte ins hochauflösende Zeitalter: Mit der Version 9 unterstützt der Flash Player auch die Standards H.264 und HE-AAC. Ab heute steht die öffentliche Beta zum Download bereit.
Der Flash Player steht in Version 10 Beta ab heute in den Adobe Labs und im netzwelt-Archiv zum Download bereit. Als Quasi-Standard für Online-Video genießt der Flash Player eine hohe Verbreitung und bringt auch in der zehnten Auflage neue Funktionen mit.
Adobe veröffentlicht die Vorabversion des Flash Player 10.1 für die Betriebssysteme Windows, Max OSX und Linux, die Testversion steht bereits zum Download zur Verfügung. Außerdem stellt das amerikanische Unternehmen die Betaversion der überarbeiteten Laufzeitumgebung AIR2 vor.
Das Software-Unternehmen Adobe kündigt einen Patch für den Flash Player für den 10. Juni 2010 sowie für die PDF-Programme Adobe Reader und Acrobat für den 27. Juni an. Grund ist eine kürzlich bekannt gewordene kritische Sicherheitslücke, die bereits aktiv ausgenutzt wird.
Adobe beseitigt zahlreiche Sicherheitslücken in seinen PDF-Programmen Adobe Reader und Acrobat. Die Auffrischung wird allen Nutzer der Software dringend empfohlen.
Eine Sicherheitslücke im Adobe Flash Player und Reader ermöglicht Cyberkriminellen die Kontrolle über infizierte Rechner zu erlangen. Der Hersteller will bereits in der nächsten Woche einen Patch veröffentlichen. Bis dahin sollten die Nutzer keine Excel-Dateien mit Flash-Inhalten aus unbekannter Quelle öffnen.
Die erste Beta des Flash Player 11 bietet Unterstützung für 64-Bit-Betriebssystemen und -Webbrowser auf Windows-, Mac- und Linux-Betriebssystemen. Neu ist auch Stage3D - eine Schnittstelle zur beschleunigten Verteilung von Rechenprozessen an den Grafikchip.




