Desktop-Alternativen für das heimische Büro

Kaufberatung: All-In-One-Rechner oder Notebook?

Einen neuen Rechner für den Schreibtisch anzuschaffen fällt aufgrund der riesigen Auswahl nicht immer leicht. Als Alternative zu herkömmlichen Desktop-Geräten stehen mit All-In-One-PCs und Notebooks zwei sehr unterschiedliche Konzepte zur Auswahl.

Sony Vaio LV3SJ - Der Preis beträgt 1.820 Euro.
Der Preis beträgt 1.820 Euro.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Preis und Rechenleistung
  2. 2Bildschirm
  3. 3Mobilität
  4. 4Stromverbrauch
  5. 5Einsatzzweck

Der kantige Desktop-Rechner hat noch nicht ganz ausgedient, inzwischen stehen aber attraktive Alternativen bereit. Handliche Notebooks begleiten den Anwender vom Büro in die Wohnung, während All-In-One-Rechner großen Bildschirm und PC in einem Gerät vereinen. Bei beiden Geräten steht kein störendes Gehäuse mehr unter dem Schreibtisch, auch der Aufwand für die Verkabelung hält sich in Grenzen.

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Preis und Rechenleistung

Während Notebooks bis zu einem Preisbereich von etwa 800 Euro mehr Rechenleistung als vergleichbare All-In-One-Rechner bieten, wendet sich das Blatt bei einem Budget ab 1.000 Euro drastisch. Bei fast allen Notebooks dieser Preisklasse stecken angepasste Dualcore-Prozessoren im Gehäuse. In teuren All-In-One-Rechnern hingegen arbeiten mitunter auch Quadcore-Prozessoren. Bei der restlichen Hardware kommt in All-In-One-Rechnern oftmals ein Mix aus Notebook- und Desktop-Komponenten zum Einsatz.

Asus UL30A

Asus UL30A: Aktuelle Notebooks eignen sich durchaus für den Einsatz auf dem heimischen Schreibtisch.

Zum Spielen eignen sich sowohl All-In-One-Rechner als auch Notebooks nur bedingt. Oft stecken leistungsschwache Grafikchips oder mobile Grafikkarten auf der Platine. Bei den Schnittstellen sind sich die beiden Geräteklasse ebenbürtig, wer bestimmte Anschlüsse benötigt, sollte in jedem Fall einen Blick auf die Datenblätter der in Frage kommenden Modelle werfen.

Sony Vaio LV3SJ

Sony Vaio LV3SJ: All-In-One-Rechner bieten Bildschirm und PC in einem Gerät, kein störendes Gehäuse steht unter dem Schreibtisch.

Auch aus anderen Gründen will die Gerätewahl gut überlegt sein: Beide Geräteklassen lassen sich nur bedingt aufrüsten. Nahezu alle Notebooks gestatten den Austausch von Arbeitsspeicher und Festplatte, das trifft längst nicht auf jeden All-In-One-Rechner zu. Weitere Aufrüstmöglichkeiten bestehen in der Regel nicht.

Bildschirm

Dafür sammeln All-In-One-Rechner bei der Größe des Bildschirms Pluspunkte: Während in den meisten Notebooks Monitore mit einer Bildschirmdiagonale von 15 bis 17 Zoll zum Einsatz kommen, arbeiten in All-In-One-Rechnern Panels mit einer Größe von bis zu 27 Zoll. Umgerechnet in hiesige Maßeinheiten kommen Notebooks also auf 38 bis 43 Zentimeter Bildschirmgröße, während die Anzeigen von All-In-One-Modellen knapp 70 Zentimeter erreichen können. Dabei gilt bei All-In-One-Rechnern: Je höher der Preis, desto größer der Bildschirm.

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