Video und Fotos des 12,1-Zoll-Tablet veröffentlicht
Aus CrunchPad wird JooJoo: Erste Bilder vom Surf-Tablet
Für maximal 300 Dollar wollte Techcrunch-Gründer Michael Arrington das Crunchpad anbieten - einen Tablet-PC zum bequemen Surfen im Netz. Jetzt bestätigt Arrington das Ende des Projekts. Doch sein ehemaliger Partner plant, ein ähnliches Gadget unter dem Namen JooJoo auf den Markt zu bringen. Das amerikanische Magazin Cnet.com hatte die Gelegenheit, den JooJoo auszuprobieren und Videos und Fotos vom Gerät anzufertigen.

Über 1,5 Jahre sorgte das so genannte CrunchPad im Web für Interesse. Die Idee, mit einem dünnen, tastaturlosen Tablet-Computer statt mit einem relativ schweren Notebook ins Netz zu gehen, gefiel offenbar vielen Nutzern. Dann erklärte Michael Arrington, Gründer des Technik-Magazins Techcrunch und Vater des CrunchPad, in seinem Blog das Ende des Projektes.
Arrington nennt Gier, Eifersucht und mangelhafte Kommunikation als Gründe für das Scheitern des CrunchPad. Seine Sicht auf den beinahe tragisch anmutenden Projektverlauf von der Idee bis zum endgültigen Aus für das CrunchPad beschreibt Arrington in einem Blog-Post. Den Link dorthin finden Sie am Ende des Beitrags im Kasten Links zum Artikel.
Dafür kündigt nun der ehemalige Arrington-Partner Chandra Rathakrishnan an, den Tablet-PC in veränderter Form unter dem Namen JooJoo auf den Markt zu bringen. Sein Unternehmen Fusion Garage nimmt bereits Vorbestellungen für das JooJoo entgegen. Der Tablet-PC mit einer Bildschirmdiagonalen von 12,1 Zoll steht demnach für 500 Dollar - umgerechnet etwa 340 Euro - zum Verkauf. Der Versand soll in etwa acht bis zehn Wochen erfolgen. Arrington hingegen betonte stets, das Crunchpad dürfe nicht teurer als 300 Dollar werden, um auch nur halbwegs Chancen auf dem Markt zu haben.
Im Cnet-Video stellt Fusion Garage-CEO Chandra Rathakrishnan das JooJoo ausführlich vor. (Quelle: Cnet.com)
Die Steuerung des JooJoo erfolgt ausschließlich über den kapazitiven Touchscreen, der maximal 1.366 x 768 Bildpunkte darstellen kann. Die Eingabe von Text übernimmt eine virtuelle Tastatur. Außerdem bietet der JooJoo eine eingebaute Kamera, ein Mikrofon, zwei Lautsprecher, einen USB-Port und einen SD-Kartenleser. Ein vier Gigabyte großer Speicher ist ebenfalls vorhanden. Angaben zum Prozessor-Typ machte Fusion Garage-CEO Chandra Rathakrishnan hingegen nicht. Allerdings soll es nach Angaben von Cnet.com nicht möglich sein, andere Programme als den Internet-Browser auf dem Tablet-Computer zu installieren.

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