HD-Videokamera mit 30-fachem Zoom
Sanyo Xacti TH1 im Test: HD-Camorder für 200 Euro
Der Sanyo-Camcorder Xacti TH1 kostet lediglich 200 Euro und nimmt Videos in HD-Auflösung auf. Das Einsteigermodell bietet durchweg brauchbare Bildqualität, angesichts des niedrigen Preises stören die kleinen Mängel des Geräts nur wenig.
Sanyo Xacti TH1: Die Sanyo Xacti TH1 bietet für einen Preis von rund 200 Euro durchaus ansehnliche Aufnahmen. Auch die Bildqualität der HD-Videos kann für den Preis überzeugen. Außerdem verfügt der Camcorder über einen sehr gut arbeitenden, automatischen Weißabgleich. Zum Video: Sanyo Xacti TH1
Inhaltsverzeichnis
- 130-facher Zoom für HD-Videos
- 2Bedienung mit Daumen und Zeigefinger
- 3Kontrastreiche HD-Videos, Defizite in der Schärfe
- 4HDMI, AV, USB und SDHC
- 5Fazit: Preis und Leistung stimmen
30-facher Zoom für HD-Videos
Sanyo baut in den Xacti TH1 einen 1/6 Zoll großen CMOS-Sensor ein. Die maximale Auflösung von 1,1 Megapixeln genügt für die Aufzeichnung von Videos im HD-Format mit 1.280 x 720 Pixeln. Das Objektiv des Camcorders bietet einen 30-fachen optischen Zoom. Der elektronische Bildstabilisator sorgt für ruhigere Aufnahmen, ohne dass die Bildqualität darunter leidet.
Der Sanyo TH1 unterstützt den Nutzer mit einer Gesichtserkennungsautomatik und abgespeicherten Einstellungen für Aufnahmen von schnellen Bewegungen, Porträts, auf Schnee und Strand sowie im Dunkeln. Neben der Programmautomatik stehen dem Anwender sowohl Zeit- als auch Blendenautomatik sowie die manuelle Einstellung der Belichtungswerte zur Verfügung.
Der drei Zoll große, klapp- und drehbare Monitor der TH1 weist nur eine Auflösung von 230.000 Bildpunkten auf. Dadurch wirkt das Bild pixelig. Der Blickwinkel liegt mit rund 80 bis 90 Grad im bei Camcordern dieser Preisklasse üblichen Bereich. Die Farbwiedergabe des Bildschirms liegt sehr nah an den Farbtönen der späteren Aufnahme.
Bedienung mit Daumen und Zeigefinger
Die Bedienung des Sanyo Xacti TH1 erfolgt bequem mit einer Hand. Alle vier Tasten und den kleinen Joystick erreicht der Nutzer mit dem Daumen der rechten Hand. Je ein Knopf dient zur Aufnahme eines Fotos, beziehungsweise zum Starten und Beenden der Videoaufzeichnung. Die anderen beiden Schalter rufen das übersichtliche Menü auf und geben die bereits angefertigten Aufnahmen wieder.
Der praktische Joystick dient nicht nur zur Navigation im Menü, der Mini-Steuerknüppel lässt sich auch programmieren. Auf Wunsch weist der Anwender jeder der vier Schaltrichtungen eine Funktion zu. Die Bedienung der Schalter - von der leichtgängigen Zoomwippe abgesehen - bedarf einiger Anstrengung. Das sorgt mitunter für ungewollte Bewegung des Bildausschnitts.
Der TH1 gestattet dem Nutzer die manuelle Einstellung von Lichtempfindlichkeit, Belichtungszeit, Blende und Weißabgleich. Allerdings erreicht der Fotograf die entsprechenden Einträge nur umständlich über das Menü. Dafür lassen sich einige der Funktionen dem programmierbaren Joystick zuweisen.






