Freeware sichert Betriebssystem, Programme und Daten
Anleitung: Systemabbild mit Paragon Drive Backup
Das für den privaten Gebrauch kostenlose Paragon Drive Backup 9.0 Free Edition erstellt Sicherungen der gesamten Datenablage einschließlich des Betriebssystems und aller installierten Programme. Die Anwendung erzeugt auch bootfähige Archive für die Systemwiederherstellung.

Inhaltsverzeichnis
- 1Installation und Produktschlüssel
- 2Abbild des kompletten Systems
- 3Speicherort und Dateinamen bestimmen
- 4Der Backupvorgang
- 5Überprüfen des Archivs
- 6Systemwiederherstellung
- 7Rettungs-CD erstellen
- 8Fazit: Systemsicherungen im Handumdrehen
Für weitere Arten der Datensicherung bietet Netzwelt eine Übersichtsseite mit den besten BackUp-Freeware.Programmen für verschiedene Anwendungsszenarien. Zur Bestimmung des geeignetsten Speichermediums, hilft der Ratgeber "Backup-Strategien: Der passende Backup-Datenträger".
Installation und Produktschlüssel
Die Installationsdatei beansprucht 76 Megabyte Festplattenspeicher, das Programm selbst belegt 130 Megabyte. Die Anwendung arbeitet unter den 32- und 64-Bit-Varianten von Windows 2000 bis Windows 7. Nach einem Doppelklick auf die heruntergeladene Datei startet die Installationsroutine. Ein Klick auf die Schalfläche "Kostenlose Seriennummer anfordern" ruft die Webseite des Herstellers auf, die ein Formular zum Anfordern der Seriennummer bereit stellt.
Nach Eingabe von Vor- und Nachnamen sowie der E-Mailadresse sendet Paragon den Produktschlüssel und die Seriennummer an das angegeben E-Mail-Konto. Die erhalten Daten gibt der Nutzer in die entsprechenden Felder der Installationsroutine ein. Zum Abschluss der Installation ist ein Neustart erforderlich, danach erwartet den Anwender auf dem Desktop das passende Programmsymbol.
Abbild des kompletten Systems
Nach einem Doppelklick auf das Desktopsysmbol erscheint das Hauptmenü von Paragon Drive Backup. Von hier aus greift der Anwender auf alle gewünschten Funktionen zu. Zum Erstellen eines Backups genügt eine Klick auf den Eintrag "Partition oder Festplatte sichern". Danach startet der Sicherungsassistent, ein Klick auf "Weiter" führt den Nutzer zur Auswahl der zu sichernden Partition.
Das Setzen eines Häkchen vor dem Eintrag der Partition fügt diese dem Backup zu. Zum Erstellen eines bootfähigen Backups aktiviert der Nutzer zusätzlich die Einträge "Erste Spur der Festplatte (Sektor 0)" und "Master Boot Record". Das so erstellt Backup gestattet im Falle eines Festplattendefekts oder Virenbefalls die Wiederherstellung des kompletten Systems.
Um unangenehme Überraschungen zu vermeiden, gibt Paragon Drive Backup nach der Auswahl des Backup-Umfangs am unteren Bildrand die geschätzte Größe des Backupsarchivs an. Ein ein Klick auf die Schalfläche "Weiter" führt zum nächsten Schritt.

Speicherort und Dateinamen bestimmen
Im neuen Fenster legt der Anwender den Speicherort und den Namen des Archivs fest. Dabei stehen die eigenen Festplatten und Partitionen, Wechselmedien wie externe Festplatten oder ein vorhandenen Netzwerk zur Auswahl. Unter dem Speicher-Auswahlfenster gestattet die Zeile "Archivname" das Benennen des Backups. Das Datum der Backup-Erstellung stellt in der Regel eine gute Wahl da. Nach einem Klick auf die Schaltfläche "Weiter" startet der Backupvorgang.
Welches Speichermedium am besten geeignet ist, unterscheidet sich je nach Anwendungsgebiet. Der Ratgeber "Backup-Strategien" zeigt die verschiedenen Möglichkeiten und hilft bei der Findung des individuell am besten passenden Speichemediums.
Tipp: Das Abbild des Systemlaufwerks sollte möglichst auf einer externen Festplatte gesichert werden. Beim Speichern auf dem gleichen Laufwerk geht das Backup bei einem Festplattendefekt ebenfalls verloren.







Beiträge
insgesamt 2 BeiträgeIch habe den Kapersky als Schützprogramm, trotzdem hat der Computer sich einen Virus eingefangen (beim Googleaufruf erscheint eine russische Webseite, beim YOU TUBE-Aufruf erscheint die Sanduhr und es geht nicht...
Bei Xp sp2 os backups hatte ich konstant 2 kleine Fehler erhalten. (fehlende Farbe in der taskbar + ein Warnfenster ) Dies kann dann auch noch bei fehlerhaften sektoren auf der Festplatte passieren