Video-Schnittprogramm mit großem Funktionsumfang

Software-Test: Pinnacle Studio HD 14 Ultimate Collection

Software-Test: Pinnacle Studio HD 14 Ultimate Collection Pinnacle Studio 14 bietet Einsteigern und fortgeschrittenen Privatanwendern umfangreiche Funktionen für den Video-Schnitt. Das Programm importiert Filme, hilft beim Schnitt und Bearbeiten und spielt anschließend das Material aus. Daneben hilft die Software auch bei der Menüerstellung für CD, DVD oder Blu-ray.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Lieferumfang und Installation
  2. 2Oberfläche und Bedienung
  3. 3Videos, Fotos und Musik importieren
  4. 4Schnittfunktionen für Bild und Ton
  5. 5Effekte, Blenden und Musikbibliothek
  6. 6Systemanforderungen
  7. 7Analoge und digitale Filmformate
  8. 8Unterstützte Dateiformate
  9. 9Fazit: Gelungenes Einsteiger-Programm

Lieferumfang und Installation

Neben dem reinen Schnittprogramm stellt die Pinnacle Studio HD Ultimate Collection Box verschiedene Plug-ins für die professionelle Videobearbeitung bereit. Darunter finden sich Funktionen wie ToonIt, Knoll Light Factory, Trapcode Shine und Particular. Außerdem liegt der Schachtel noch ein grünes Hintergrundtuch für anspruchsvolle Chroma-Key-Effekte bei.

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Die Installation von Pinnacle Studio HD nimmt bis zu 20 Minuten in Anspruch. Vor der Programminstallation prüft Pinnacle Studio die Systemkomponenten, installiert bei Bedarf Windowssystemkomponenten und richtet Video-Plug-Ins ein. Anschließend ist ein Systemneustart erforderlich.

Oberfläche und Bedienung

Ähnlich wie die Oberfläche der kostenlosen Pinnacle-Software Video Spin gliedern sich auch die Menüs der Kaufversion in drei Arbeitsbereiche: Projektverwaltung und -bearbeitung, Vorschaumonitor und Timeline. Unterhalb des Kontextmenüs finden sich die drei Schaltflächen "Importieren", "Bearbeiten" und "Film erstellen", die den Anwender Schritt für Schritt durch das Programm führen und ihm dabei die Einstellungen vorführen.

Die Arbeitsfläche wirkt aufgeräumt und übersichtlich, allerdings fällt das Vorschaufenster etwas klein aus. Die Arbeitsbereiche können nicht nach den Vorlieben des Nutzers angeordnet oder in der Größe verändert werden, immerhin zeigt das Programm das Vorschaufenster auf einem zweiten Monitor auch als Vollbild an.


Filme importieren: Die "Studio Import"-Funktion hilft dabei, das richtige Medium zu finden, und erkennt automatisch externe Geräte.

Videos, Fotos und Musik importieren

Mit Hilfe der Funktion "Studio Import" bringt der Anwender mühelos Inhalte von externen Geräten auf den PC: Das Programm erkennt per USB oder FireWire angeschlossene Camcorder, Digitalkameras und Mobiltelefone. Auch das Importieren von Full HD-Material gelingt ohne Schwierigkeiten, das Gleiche gilt für alle übrigen unterstützten Formate. Auf dem PC gespeicherte Dateien fügt der Nutzer bequem per Drag-and-Drop dem aktuellen Video-Projekt hinzu.

Schnittfunktionen für Bild und Ton

Aufgrund der benutzerfreundlichen Arbeitsoberfläche findet sich der Anwender schnell zurecht. Sobald die Clips in der Timeline liegen, bietet die "Video-Tool-Box" das Einbinden von Videoeffekten und Titeln an. Über die gleiche Schaltfläche erzeugt der Anwender Standbilder und fügt Video-Overlay- und Chroma Key-Effekte ein. Auf Wunsch erzeugt das Programm auch Videoclips mit Musikuntermalung, dazu wählt der Nutzer lediglich das passende Stück aus der Musikbibliothek aus. Das Programm erzeugt auf Wunsch auch Schnitte und Blenden passend zur Musik - die Zusatzfunktion liefert durchaus gute Ergebnisse.


Filme bearbeiten: Mit der "Video-Tool-Box" bearbeitet der Nutzer die einzelnen Clips. Oberhalb der Timeline wird sie per Klick auf das Kamerasymbol aktiviert.

Ähnlich komfortabel geht die Bearbeitung der Tonspur von der Hand: Über die "Audio-Tool-Box" fügt der Anwender in der Timeline Musikstücke ein, passt die Lautstärke an oder entfernt Tonrauschen. Blenden und Soundeffekte ruft der Nutzer über die Projektverwaltung auf. Per Drag-and-Drop fügt der Anwender diese der Timline hinzu. Allerdings bietet das Programm - wie seine Vorgänger - nur zwei Video- und Audiospuren zur Bearbeitung an.

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