Flatrate-Angebote von vier Providern im Überblick

Unter der Lupe: VDSL-Tarife der Internet-Anbieter

Neben der Telekom haben auch 1&1, Vodafone und O2 Tarife für das turboschnelle Internet im Portfolio. Nachteil für Bandbreitenhungrige: Die Provider-Angebote sind nur regional verfügbar. Netzwelt gibt einen Überblick.

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Der VDSL-Ausbaustatus der Telekom macht deutlich, dass das schnelle Internet vor allem ein Großstadtprodukt ist. (Bild: Screenshot)
Der VDSL-Ausbaustatus der Telekom macht deutlich, dass das schnelle Internet vor allem ein Großstadtprodukt ist. (Bild: Screenshot)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1VDSL-Angebote im Überblick: Schnelles Internet ab 40 Euro
  2. 2VDSL - vorerst ein Großstadtprodukt
  3. 3Anbieter-Webseiten geben Auskunft
  4. 4VDSL-Alternative: Kabel-Internet

Vor zehn Jahren waren Internet-Leitungen für Privatkunden mit einer Geschwindigkeit bis zu 50.000 Kilobit pro Sekunde kaum vorstellbar. Auch der Datenbedarf der Anwendungen hielt sich in Grenzen: Online-Videos in hochauflösender Qualität standen damals kaum oder gar nicht zur Verfügung, zudem leistete sich nicht jede Internetseite bandbreitenhungrige und rechenintensive Flash-Videos.

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Heute dagegen werden riesige Datenmengen über das Internet transportiert. Auf Empfängerseite steigt damit der Bedarf nach einer schnellen Zugangsleitung. Das gilt für Fernsehen übers Internet, Youtube und Online-Videotheken genauso wie für den Fall, dass sich in einem Haushalt viele Multimedia-Nutzer einen Anschluss teilen müssen. In Frage kommen dann vor allem die schnellen VDSL-Leitungen der Provider.

VDSL-Angebote im Überblick: Schnelles Internet ab 40 Euro

Während DSL mit einer Geschwindigkeit von bis zu 6.000 Kilobit pro Sekunde schon für 25 Euro zu haben ist, sind die VDSL-Tarife noch etwas teurer. Die günstigsten Pakete sind ab rund 30 Euro zu haben und mit einer Geschwindigkeit von bis zu 50.000 Kilobyte pro Sekunde ausgestattet. VDSL-Tarife sind bei den Anbietern Telekom, 1&1, Vodafone und O2 buchbar.

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Eine Preisschlacht wie auf dem DSL-Markt wird es bei den VDSL-Anschlüssen vermutlich nicht geben. Das liegt an den relativ hohen Gebühren, die die Konkurrenten der Telekom an den Konzern abtreten müssen. Denn um die Infrastruktur kümmert sich in der Regel nicht der jeweilige Anbieter, sondern der Ex-Monopolist: Die Telekom stellt die Leitungen bereit und kümmert sich bei Störungen auch um die Fehlerbehebung. Einige Anbieter wie etwa Vodafone erschließen Hauptverteiler aber selbst mit VDSL im Rahmen ihres Nahausbaus.  

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