"Headtime" soll für Entspannung sorgen und Lernfähigkeit steigern

Gadget-Globus: Koreanische Kopfmassage

Das koreanische Technologie-Unternehmen Kintech hat einen Massage-Helm entwickelt, der die Folgen des stressigen Arbeitsalltags abmildern soll. Mit mehr als 60 kleinen Massagebällen bearbeitet die Cyber-Haube die Kopfhaut des Anwenders - eine Massage der anderen Art.

Gadget-Globus: Koreanische Kopfmassage
Eine Lern-Massage könnte die Leistung von Schülern und Studenten steigern. (Quelle: aving.net)

Der "Headtime" wurde entwickelt, um die Auswirkungen der alltäglichen Arbeitsbelastung zu mildern. Das tragbare Kopf-Massagegerät kann überall eingesetzt werden. Der Anwender trägt das UFO-förmige Gerät wie eine Massagehaube auf dem Kopf. 29 Silizium- und 34 Keramik-Bälle bearbeiten mit verschiedenen Programmen die Kopfhaut des gestressten Anwenders.

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Massage mit Musikuntermalung

Der Vorgang ähnelt einer Kopfmassage im Friseursalon. Die Koreaner belassen es jedoch nicht nur bei einer Massage: Aus den integrierten Boxen dringen Naturgeräusche an das Ohr des Nutzers, die Klangkulisse soll für noch bessere Entspannung sorgen. Der Anwender hat dabei die Wahl zwischen Regen-, Vogel- oder Wellengeräuschen. Ein beruhigendes LED-Licht soll ebenfalls der inneren Ruhe des Anwenders zu Gute kommen.

Die Steuerung übernimmt eine kleine Fernbedienung, die Zugriff auf verschiedene Massage-Programme bietet. Der Hersteller sieht zahlreiche Einsatzmöglichkeiten für sein Anti-Stress-Produkt: Der Massage-Helm soll die Konzentration von Studenten fördern, gegen Kopfschmerzen helfen und die Lernfähigkeit fördern. Auf das Aussehen dürfte das eigenwillig gestaltete Gerät vermutlich keinen positiven Einfluss zeigen.

Gadget-Globus: Koreanische Kopfmassage
Ein Tee zur Massage gefällig? Headtime ist mobil und lässt sich auch ins Teehaus mitnehmen. (Quelle: headtime.co.kr))

Eines ist garantiert: An Aufmerksamkeit wird es weder helmtragenden Studenten noch Büromenschen mangeln. Die Produkt-Homepage zeigt allerdings auch entspannte Hausfrauen und Kinder, die sich zu Hause eine wenig "Headtime" gönnen. Ob das kuriose Stück jemals das koreanische Festland verlassen wird, steht leider noch nicht fest. Auch zum Preis macht der Hersteller bislang keine Angaben.

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