Videokamera für Standard-Auflösungen

Sony SX30E im Test: Günstiger Camcorder mit Touchscreen

Wer einen günstigen Camcorder sucht, stößt schnell auf Sonys DCR-SX30E. Das Einsteiger-Modell des japanischen Herstellers kostet rund 190 Euro und zeichnet Videos in Standard-Auflösung auf. Zur Ausstattung der Kamera gehören ein vier Gigabyte großer interner Speicher und ein Zeiss-Objektiv mit 60-fachem Zoom. Im Test zeigt sich schnell, dass die Bildqualität dem niedrigen Preis entspricht.

Sony SX30E: Das Einsteiger-Modell des japanischen Herstellers kostet rund 190 Euro und zeichnet Videos in Standard-Auflösung auf. Zur Ausstattung der Kamera gehören ein vier Gigabyte großer interner Speicher und ein Zeiss-Objektiv mit 60-fachem Zoom. Zum Video: Sony SX30E

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Großer Zoom, kleiner Sensor
  2. 2Handliche Kamera mit kleinem Touchscreen
  3. 3Bildqualität: Enttäuschende Videos
  4. 4Vier Gigabyte Speicherplatz
  5. 5Fazit: Lieber ein paar Euro mehr ausgeben

Großer Zoom, kleiner Sensor

Werbung

Der 1/8 Zoll kleine CCD-Sensor der Sony SX30E liefert eine maximale Auflösung von 800.000 Pixeln. Das genügt für Aufnahmen im Standard-Format PAL mit 768 x 576 Pixeln - mit dieser Auflösung arbeiten ältere Fernseher, auch die meisten Fernsehsender strahlen ihre Sendungen noch in diesem Format aus.

Das Zeiss-Objektiv der SX30E bietet einen 60-fachen Zoom, der sich allerdings nur mit Hilfe eines Stativs sinnvoll nutzen lässt. Aufnahmen aus der Hand kann der Nutzer bei hoher Vergrößerung nicht ruhig halten, kleinste Bewegungen bringen den Bildausschnitt dann zum Wackeln. Der Autofokus der Optik stellt sich mit leichter Verzögerung auf neue Motive ein.

Handliche Kamera mit kleinem Touchscreen

Die Sony SX30E bietet dem Nutzer einen "Easy"-Modus in dem die Kamera alle Einstellungen vornimmt. Alternativ kann der Anwender unter anderem Belichtung, Fokus, Weißabgleich oder Zwischenblenden selbst festlegen. Ein Großteil der Bedienung des Sony SX30E erfolgt über den ausklappbaren, 2,7 Zoll großen Touchscreen.

Die Bildschirm-Schaltflächen fallen für größere Hände allerdings zu klein aus. Zudem bietet der Monitor nur einen kleinen Blickwinkel, spiegelt stark und leuchtet schwach. Teilweise strapaziert das leicht verwirrend strukturierte Menü die Geduld des Anwenders, der für die Änderung einiger Einstellungen sehr viele Eingaben vornehmen muss.

Die physikalischen Bedienelemente der SX30E hingegen überzeugen: Der Hobbyfilmer erreicht Zoomwippe und Aufnahmeknopf bequem mit Daumen und Zeigefinger der rechten Hand, ohne den Griff um die Kamera zu verändern. Je nachdem wie weit der Anwender den Zoomregler bewegt, verändert sich die Vergrößerungsleistung des Objektivs zügig oder langsam.

Kommentieren