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Software-Test: Microsoft Office 2010 Beta (Update)

Microsoft stellt seit kurzem die Beta-Version von Office 2010 zum kostenlosen Download bereit. Der Test der neuen Büro-Suite zeigt, wie der Konzern die Konkurrenz auf Abstand halten will: Neben dem neuen Design bietet das Büro-Paket schnellere Anwendungen, umfangreiche Zusatzfunktionen und eine gelungene Online-Integration. Das Update vom 26. Januar "Erste Informationen zu Systemanforderungen" finden Sie am Ende des Beitrags.

Microsoft Office 2010
Office 2010: Die überarbeitete Werkzeugleiste steht in allen Anwendungen zur Verfügung. (Bild: Microsoft)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Download und Installation
  2. 2Zugriff auf die wichtigsten Büro-Programme
  3. 3Neue Oberfläche für alle Office-Anwendungen
  4. 4Zusammenarbeit und Kommunikation
  5. 5Microsoft Word: Bessere Bildbearbeitung
  6. 6Microsoft Access: Blitzschneller Start
  7. 7Microsoft Powerpoint: Neue Medien-Funktionen
  8. 8Microsoft Office Web Applications
  9. 9Preise zwischen 119 und 499 US-Dollar
  10. 10Fazit: Gelungene Vorschau
  11. ...aufklappen
  12. 11Update vom 26. Januar 2010: Erste Informationen zu Systemanforderungen

Microsoft Office stellt mit den Anwendungen Word, Excel und Powerpoint das führende Büropaket für den privaten und geschäftlichen Einsatz. Zwar gewinnen OpenOffice und andere freie Lösungen immer mehr Marktanteile, die Anwendungen können allerdings nur eingeschränkt mit dem Funktionsumfang des aktuellen Microsoft Office 2007 mithalten. Seit der Veröffentlichung von Office 2008 für den Mac arbeitet Microsoft intensiv an Microsoft Office 2010. Die Technical Preview hat der Konzern aus Redmond bereits im Mai 2009 vorgelegt - und nun die erste Beta-Version freigegeben.

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Download und Installation

Die Testausgabe von Office 2010 steht für jedermann auf der Microsoft-Website bereit. Für den Download der knapp 650 Megabyte großen Installation benötigt der Anwender lediglich ein kostenloses Windows-Live- oder Passport-Konto. Damit erhält der Nutzer eine Lizenznummer, mit der er Microsoft Office 2010 ein Jahr lang kostenlos nutzen darf.

Die Bürosoftware arbeitet auf allen Windows-Rechnern, auf denen das Betriebssystem Windows XP oder neuer läuft. Für den Test kommt ein System mit Windows Vista Home Premium zum Einsatz. Der übersichtliche Installationsassistent entspricht im Wesentlichen dem der alten Office-Version, nach knapp einer halben Stunde ist auf den meisten Systemen alles erledigt.

Tipp: Im Gegensatz zu anderen Installationsprogrammen fragt das Office-Setup den Anwender nicht nach der Lizenznummer. Das Eingabefeld für die Produktaktivierung versteckt sich im Menü von Word 2010.

Zugriff auf die wichtigsten Büro-Programme

Microsoft Office 2010 wird wahrscheinlich in drei Ausgaben erscheinen - damit strafft Microsoft wie schon bei Windows 7 das Portfolio. Für Privatanwender steht die Beta-Version als so genannte "Professional"-Version bereit. Das Software-Paket enthält mit Word, Excel, PowerPoint, Access, Outlook, Publisher, Onenote, Infopath sowie Sharepoint Workspace die wichtigsten Büroprogramme für Privatanwender. Die letzte Anwendung ersetzt Groove aus Office 2007 und baut die Unterstützung für Sharepoint aus. Dazu kommt noch das "Office Communicator" genannte Hilfsprogramm für Instant-Messaging und Zusammenarbeit.

Alle Programme zusammen nehmen nach der Installation knapp drei Gigabyte auf der Festplatte ein. Für Entwickler bietet Microsoft über den hauseigenen MSDN- beziehungsweise Technet-Dienst noch die Beta-Ausgabe der "Professional Plus"-Version an, die neben den genannten Anwendungen die Programme Visio, Project, Publisher, Sharepoint Designer und einige andere Dienste enthält.

Neue Oberfläche für alle Office-Anwendungen

Nach dem Start von Microsoft Office 2010 fällt zuerst die neu gestaltete Oberfläche auf. Eine Gelb-Grau-Kombination ersetzt das bekannte Blau der Office-Produkte, außerdem arbeitet die neue Oberfläche nun komplett mit der Ribbon-Technik. Damit nähert sich das Büropaket dem Design von Windows 7 an - und Microsoft erfüllt endlich die Forderung, Betriebssystem und Office-Suite vernünftig aufeinander abzustimmen.

Microsoft Office 2010
Office 2010: Die Oberfläche erfährt eine gründliche Überarbeitung.

In der Fensterleiste von Office 2010 weist ein kleines Symbol in der jeweiligen Office-Farbe - beispielsweise Blau für Word und Grün für Excel - auf das aktuelle Programm hin. Den aus Office 2007 bekannten Office-Button ersetzt ein Menü, das der Anwender über einen Klick auf den Menüpunkt "Datei" erreicht. Dort hat Microsoft alle wesentlichen Funktionen zur Verwaltung von Dokumenten gebündelt: Neben Vorlagen für neue Dokumente findet der Anwender dort auch die Exportfunktion für das PDF-/XPS-Format. Über den Eintrag "Freigeben" lädt der Nutzer - je nach Office-Programm und Dokumenttyp – die geöffnete Datei zu Office Live oder auf einem Sharepoint-Server hoch.

Forum

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 4 Beiträge

Beim ersten Eindruck dachte ich nur: Zum Kotzen!. Komme von Office 2000 und hatte keine Erfahrung mit 2007. Vollkommen überladene Symbolleisten, in denen man alles mühsam suchen muss. Word ist...

Das neue Design mag ja hübsch sein, ist leider ein "Griff ins Klo". Durch die umständlichen Registerkarten muss man mit der Maus erst von links nach rechts und zurück fahren um irgendeine Funktion auszuwählen...

Hallo Hardy210860, das ist richtig - Office 2010 macht wirklich einen guten Eindruck. Ob das dann aber mehrere hundert Euro als Kaufpreis rechtfertigt, muss man echt selbst entscheiden - einen kleinen...

Dieses Office 2010 ist ein sehr gutes vor allem ist es schöner zu handhabentes Arbeitsprogramm wen man viel mit Wort oder Exel arbeiten muß. Bin echt erstaunt das es so was gutes gibt, und das ich es nutzen kann. Es...

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