RIM Blackberry Storm 9520 mit SurePress und WLAN

Der Dreh mit dem Klick: Blackberry Storm 2 im Test

Der Blackberry Storm, das erste RIM-Smartphone ohne "echte" Tastatur, war ein Sturm im Wasserglas. Der anfängliche Hype wich auf Grund zahlreicher Bugs schnell Ernüchterung. Mit dem Blackberry Storm 2 will der Hersteller nun alles besser machen. Gravierende Schwächen bringt aber auch die Neuauflage mit.

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RIM Blackberry Storm 9520: Der Blackberry Storm 9520 gefällt durch solide Verarbeitung, umfangreiche Ausstattung und zahlreiche Multimedia-Funktionen. Der innovative Touchscreen ist eine willkommene Alternative zu herkömmlichen Displays und erleichtert in fast allen Fällen die Handhabung. Zum Video: RIM Blackberry Storm 9520

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Der Dreh mit dem Klick
  2. 2Tippen und Texten
  3. 3Ausstattung
  4. 4Office
  5. 5Surfen im Netz
  6. 6Praxis
  7. 7Fazit

Der Hersteller Research in Motion (RIM) und die Marke Blackberry rufen bei den meisten Menschen Assoziationen zu flinken Fingern hervor. Denn nicht selten sieht man Geschäftsleute in öffentlichen Verkehrsmitteln wie von Sinnen auf die Tastaturen ihrer RIM-Smartphones einhämmern. Die Geschwindigkeit in der sie E-Mails, Notizen oder Kalendereinträge verfassen ist beeindruckend.

Dann stellte RIM vor einem Jahr mit dem Blackberry Storm das erste RIM-Smartphone mit berührungsempfindlichem Bildschirm vor. Im Gegensatz zu anderen Touchscreens lies sich der Bildschirm des Storms physikalisch herunterdrücken.

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RIM Blackberry Storm 2 (9520)

RIM Blackberry Storm 2 (9520): Die Neuauflage ist äußerlich vom Storm 1 kaum zu unterscheiden.

Das Klicken und Klackern in U- und S-Bahnen hörte daher also nicht auf - aber mit der Eingabe-Frequenz der Buchstaben ging es deutlich bergab. Denn die meisten Nutzer wurden nicht warm mit dem Prinzip, kamen mit der ungenauen Steuerung des Storms nicht zurecht. Viele Software-Bugs erschwerten das Arbeiten mit dem innovativen Smartphone zusätzlich.

Der Dreh mit dem Klick

Auch der Bildschirm des neuen Blackberry Storm 9520 gibt auf Fingerdruck spürbar nach. RIM verbesserte gegenüber dem Vorgängermodell die Aufhängung des 3,25 Zoll großen Displays. Jetzt ruht die Anzeige auf vier statt nur einem Aufhängungspunkt. Eine spürbar bessere Rückmeldung ist die Folge.

In der Tat gehen Eingaben auf dem berührungsempfindlichen Bildschirm mit der Neuauflage spürbar einfacher, schneller und treffsicherer von der Hand. Das Berühren des Displays gleicht der Steuerung eines Maus-Cursors. Der Nutzer blättert auf diese Art und Weise durch das Menü, wählt Einträge aus und bestätigt diese durch einen mechanischen Druck. Bei der Eingabe von Text stellt der Storm 2 eine virtuelle Tastatur zur Verfügung, die je nach Ausrichtung des Gerätes im Hoch- oder Querformat erscheint.

Tippen und Texten

Die Eingabe von langen Texten auf dem Blackberry Storm 9520 mit Hilfe der virtuellen Tastatur funktioniert gut. Endlich erkennt der Storm auch Eingaben von zwei Fingern gleichzeitig. Es ist also möglich, etwa die Shift-Taste gedrückt zu halten und gleichzeitig Buchstaben zu tippen. Nach ein paar Tagen Übung hat der Nutzer den Dreh mit dem Klick raus und die Daumen fliegen nur so über den Bildschirm. Tatsächlich ist die "SurePress" genannte Eingabe-Technologie auf die Bedienung mit zwei Daumen ausgelegt. Keine Sorge - auch Menschen mit dickeren Daumen kommen mit der Tastatur zurecht.

Unabhängig vom Daumenumfang - so schnell wie mit einer physikalischen Tastatur dürfte kaum jemand mit SurePress Texte verfassen können. Bis auf den ersten Blackberry Storm sind daher sämtliche anderen Smartphones von RIM besser zur Eingabe von langen Texten geeignet. Darüber sollten sich Käufer im Klaren sein. Im Vergleich zu reinen virtuellen Tastaturen ohne SurePress, wie sie etwa das iPhone oder Modelle von HTC bieten, gewinnt der Storm 2 deutlich an Boden.

RIM Blackberry Storm 2

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