PC-Bildschirme mit geringem Stromverbrauch
Vergleichstest: Monitore mit LED-Hintergrundbeleuchtung
Leuchtdioden benötigen für die Beleuchtung eines Bildschirms weniger Strom, liefern kräftigere Farben und erhellen die Anzeige gleichmäßiger als herkömmliche Leuchtstoffröhren. Bei Laptops gehört eine LED-Hintergrundbeleuchtung zur Standard-Ausstattung, aber auch unter den PC-Monitoren wächst die Zahl der Modelle mit stromsparender Lichtquelle.
Inhaltsverzeichnis
- 1Eizo Flexscan EV2313W: Arbeitsgerät
- 2Acer S243HL: Design-Schmuckstück
- 3AOC V22+ Verfino: Kommunikationstalent
- 4Benq V2400 Eco: Blumentopf
- 5LG Flatron W2486L: Sensortasten
- 6Asus MS238H: Designerstück
- 7Testsieger: Eizo Flexscan EV2313W
Eizo Flexscan EV2313W: Arbeitsgerät
Der Eizo Flexscan EV2313W lässt keine Wünsche offen. Er bietet eine hervorragende Bildqualität und ist sehr beweglich: Drehen, neigen, in der Höhe verstellen und die Anzeige um 90 Grad kippen. Ein spezieller Sensor, der den Monitor automatisch verdunkelt und abschaltet, hilft neben der LED-Hintergrundbeleuchtung ebenfalls beim Strom sparen.
Der Bildschirm misst 23 Zoll und liefert eine maximale Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln. Neben je einer VGA- und DVI-Schnittstelle verfügt der EV2312W über einen "Display Port"- und keinen HDMI-Anschluss. Optisch eignet er sich deutlich besser für das Arbeits- als für das Wohnzimmer. Derzeit kostet der Eizo EV2313W im Handel rund 440 Euro.
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Acer S243HL: Design-Schmuckstück
Mit dem S243HL gelang den Designern von Acer ein Schmuckstück, das nicht nur aufgrund seines ungewöhnlichen Designs die Blicke auf sich zieht. Die 24 Zoll große Anzeige im 16:9-Format liefert bei einer maximalen Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln eine sehr gute Bildqualität.
Die Bedienung des aktuell etwa 350 Euro teuren Acer S243HL erfordert - wie viele andere Bildschirme auch - eine kurz Eingewöhnungszeit. Der Nutzer kann nur die Neigung des Monitors verstellen. Neben einem VGA-Anschluss stattet der Hersteller den Monitor mit zwei HDMI-Schnittstellen aus.
Acer S243HL im Test
Zwar nicht mittig, aber der schwere Fuß sorgt für einen sicheren Stand.
Der Lautsprecher ist im Standfuß integriert, ebenso wie die Bedientasten.
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AOC V22+ Verfino: Kommunikationstalent
Das taiwanische Unternehmen AOC bietet mit dem V22+ Verfino einen sehr flachen Bildschirm im 16:10-Format mit LED-Hintergrundbeleuchtung an. Neben einem fehlerfreien Bild und einer komfortablen Bedienung bietet der Monitor eine Webcam und ein Mikrofon, die sich für Videochats und Telefonate über das Internet eignen.
Der Nutzer kann bei dem 22 Zoll großen Bildschirm nur die Neigung verstellen. Mit einem aktuellen Straßenpreis von rund 195 Euro handelte es sich bei dem AOC V22+ Verfino um das günstigste Gerät im Test, das zudem den niedrigsten Stromverbrauch aufweist.
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Benq V2400 Eco: Blumentopf
Benq führt mit dem V2400 Eco Natur und Technik zusammen. Dank LED-Hintergrundbeleuchtung verbraucht der Bildschirm vergleichsweise wenig Strom und bietet in seinem Standfuß auch noch einem kleinen Pflänzchen Platz. Alternativ eignet sich die Einbuchtung auch zur Aufbewahrung von Büroklammern und anderen Kleinkram.
Der 24 Zoll große Monitor liefert bei einem Seitenverhältnis von 16:9 eine maximale Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln. Der Benq V2400 Eco weist sowohl bei der Bildqualität als auch bei der Bedienung kleine Mängel auf. Online bieten Händler den Bildschirm für etwa 240 Euro an.
Benq V2400 Eco im Test
Der Plastik-Rasen lässt sich aus der Mulde herausnehmen, so dass sie als Ablage oder für einen kleinen Blumentopf genutzt werden kann.
Die fünf Tasten zu Bedienung des Monitors an der rechten Seite des Geräts.
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LG Flatron W2486L: Sensortasten
Der 24 Zoll große Flatron W2486L von LG überzeugt im Test mit einer farbkräftigen und fehlerfreien Bilddarstellung. Für einen Monitor mit LED-Hintergrundbeleuchtung verbraucht der Flatron vergleichsweise viel Strom - aber immer noch deutlich weniger als herkömmliche Bildschirme mit Full-HD-Auflösung.
Weniger Positiv fällt der Eindruck aus, den das Bedienkonzept der LG W2486L hinterlässt. Die Steuerung über die Sensortasten gestaltet sich unkomfortabel. Der aktuell für rund 310 Euro erhältliche Monitor eignet sich dadurch nur für Nutzer, die nur selten die Einstellungen verändern müssen.
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Asus MS238H: Designerstück
Der 23 Zoll große MS238H ist der erste Monitor von Asus mit LED-Hintergrundbeleuchtung. Der Bildschirm mit Full-HD-Auflösung stammt aus der MS-Serie des taiwanischen Herstellers. Diese Modellreihe kommt ohne Standfuß aus. Die Geräte stehen mit der kompletten Unterkante auf dem Tisch und verfügen nur über eine Stütze an der Rückseite,
Der Stromverbrauch des MS238H lag im Test etwas höher als bei anderen LED-Monitoren. Die Bedienung über die Sensortasten gestaltete sich unerwartet angenehm. Die Anzeige überzeugte im Test zudem mit ihrer guten Bildqualität. Der Nutzer muss bei dem Bildschirm von Asus jedoch mit je nur einem HDMI- und VGA-Anschluss auskommen.
Asus MS238H im Test
23 Zoll großer Bildschirm mit Full-HD-Auflösung und LED-Hintergrundbeleuchtung.
Selbst bei maximaler Neigung nach vorne befindet sich der Bildschirm noch in Rücklage.
Rückansicht mit runden Standfuß und ohne Löcher für eine Wandhalterung.
Nur ein HDMI- und ein VGA-Anschluss, die 3,5-mm-Buchse gibt Ton aus, sofern das HDMI-Kabel in zum Monitor liefert.
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Testsieger: Eizo Flexscan EV2313W
Die beste Bildqualität der Monitore in diesem Vergleichstest bietet eindeutig der Eizo Flexscan EV2313W, der zudem mit seiner großen Anpassungsfähigkeit überzeugt und dem Nutzer die umfangreichste Kontrolle über die Bildeinstellungen lässt. Mit einem Preis von rund 440 Euro handelt es sich allerdings auch um das teuerste Gerät des Tests.
Mit etwa 195 Euro kostet der Preistipp AOC V22+ Verfino weniger als halb so viel wie der Testsieger und bietet zudem den niedrigsten Stromverbrauch aller getesteten Geräte. Gleichzeitig fällt die Bedienung angenehm komfortabel aus und das Bild weist keine Fehler auf. Mit der eingebauten Webcam und dem Mikrofon eignet sich der Bildschirm zudem für Videochats und -telefonate über das Internet.
LG W2486L
- 1080p Auflösung
- dünn - nur 1.1 Zoll dick
- dünne Blende
- irreführender Name - es sind 23 Zoll
- 16:9 ist ein schlechtes Verhältnis für die meisten Anwendungen
- teuer für ein TN-Panel - man kann für den gleichen Preis ein gleich großes IPS-Panel haben


Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 3 Beiträge
Modell Asus MS238H hinzugefügt. Testsieger bleiben unverändert.
Zitat: schade, dass kein wort über die blickwinkelabhängigkeit von farbe und kontrast gesagt wird. außerdem sollte man für einen sinnvollen vergleich erwähnen, ob displays spiegeln oder...
schade, dass kein wort über die blickwinkelabhängigkeit von farbe und kontrast gesagt wird. außerdem sollte man für einen sinnvollen vergleich erwähnen, ob displays spiegeln oder nicht.