Gaming-Maus mit "Daumenschrauben"
Razer Imperator im Test: Ergonomische Spieler-Maus
Auf der schwedischen Dreamhack, der größten LAN-Party der Welt, präsentiert Razer seine neueste Kreation, die Gaming-Maus Imperator. Die neue Maus des Peripherie-Herstellers eignet sich ausschließlich für Rechtshänder und verfügt über zwei verstellbare Daumentasten.
Inhaltsverzeichnis
- 1Ergonomie: Bewährte Form
- 2Treiber und Technik: Übersichtlich und äußerst präzise
- 3Fazit: Gute Spiele-Maus zum hohen Preis
Ergonomie: Bewährte Form
Die Bauform der Imperator erinnert stark an Konkurrenzmodelle von Logitech und Roccat, das Design hat sich Jahre hinweg auch bei Spielern bestens bewährt. Ergonomisch hinterlässt die Razer Imperator daher einen guten Eindruck. Das Gehäuse fällt jedoch etwas kurz aus - Spielern mit großen Händen könnte das bei langen LAN-Partys Probleme bereiten. Die Oberfläche bietet dank Gummibeschichtung guten Halt, die glatten Seitenflächen erhalten keinen Gummi-Überzug. Auch die Daumenmulde fällt großzügig aus und unterstreicht den positiven Eindruck.
Die Razer Imperator bietet neben zwei Haupttasten und Mausrad noch vier frei belegbare Tasten. Eine echte Neuerung stellen die beweglichen Daumentasten dar, die dem Anwender gestatten, die Maus an seine Handform anzupassen. Dazu dient ein Schieber an der Unterseite, der fünf verschiedene Positionen anbietet. Direkt daneben findet sich der Umschalter für die Profile. Oberhalb des Mausrades platziert Razer zwei weitere Tasten - vorzugsweise zur Umschaltung der Mausgeschwindigkeit genutzt. Die Bedienung des Mausrads überzeugt dank hochwertiger und nahezu lautloser Rasterung.
Treiber und Technik: Übersichtlich und äußerst präzise
Die übersichtliche Oberfläche des Treibers für die Imperator-Maus gibt schnellen Zugriff auf alle wichtigen Einstellungen. Das ansprechend gestaltete Menü gestattet unter anderem das schnelle Einbinden von Makro-Befehlen und dient zum Ein- und Ausschalten der Mausbeleuchtung.
Razer Imperator
Der Treiber bietet alle erdenklichen Funktionen und wirkt dennoch aufgeräumt.
Im Inneren der Razer Imperator arbeitet ein Precision 3.5G-Laser-Sensor. Die gleiche Technik kommt bereits in der Razer Mamba zum Einsatz. Als Ergebnis tastet das Eingabegerät absolut zuverlässig alle für Mäuse geeigneten Oberflächen ab. Die Maus bietet überdies einen Onboard-Speicher, der sich auch beim Wechsel des Rechners die Einstellungen merkt und eine erneute Treiberinstallation überflüssig macht.
Fazit: Gute Spiele-Maus zum hohen Preis
Die Razer Imperator verbindet bewährtes Design und ausgereifte Technik, die verstellbaren Daumentasten kommen der Ergonomie zu Gute. Die Maus liegt gut in der Hand, das Gehäuse ist jedoch etwas zu kurz geraten - problematisch für Spieler mit großen Händen. Das übersichtliche Treibermenü bietet schnellen Zugriff auf alle nötigen Einstellungen. Die unverbindliche Preisempfehlung für die neue Razer-Maus liegt bei 70 Euro. Ein stolzer Preis - Modelle anderer Hersteller mit der gleichen Bauform werden einiges günstiger gehandelt und bieten zum Teil mehr Tasten.

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 1 Beitrag
zu teuer für ne maus -.-*