Purer Bildschirm-Luxus zum vernünftigen Preis
Strahlende Größe: Apple iMac 27 Zoll im Test
Für Apple-Fans ist der iMac Design-Objekt, Arbeitstier und Multimedia-Zentrale gleichermaßen. Aber auch manche Apple-Kritiker liebäugeln mit dem All-In-One-Rechner. Vor allem das größte Modell mit riesigem 27-Zoll-Bildschirm übt mächtig Anziehungskraft aus.
Apple iMac 27 Zoll: Mit dem neuen iMac gelingt Apple im wahrsten Sinne des Wortes ein ganz großer Wurf. Die Verarbeitung ist perfekt, die Leistung bereits in der Grundausstattung mehr als ausreichend und die Anziehungskraft des Design-Gehäuses lässt auch nach mehrwöchigem Einsatz nicht nach. Zum Video: Apple iMac 27 Zoll
Inhaltsverzeichnis
- 1Verarbeitung: Kein Haar in der Suppe
- 2Ausstattung: Alles unter der Alu-Haube
- 3Ergonomie: Wenig Spielraum
- 4Praxis: Flüsterleise, aber warm
- 5Installierte Software: Alles für Arbeit und Freizeit
- 6Welchen iMac hätten Sie denn gerne?
- 7Fazit: Ein ganz großer Wurf
Wahre Größe: Die Bildschirmdiagonale von 27 Zoll bietet genügend Platz für Dokumente, Fotos oder Filme. Bei Bedarf zeigt der iMac auch alles gleichzeitig an.
Was für eine Erscheinung - auf dem Schreibtisch nimmt der Apple iMac mit 27 Zoll Bildschirmdiagonale viel Raum ein. Er schafft gleichzeitig aber auch Ordnung. Alles, was zu einem modernen Computer gehört, steckt im gelungenen Aluminiumgehäuse. Wird der All-In-One-Rechner über WLAN ins Internet eingebunden, benötigt er gerade einmal ein einziges Kabel - das für die Steckdose.
Sämtliche Eingabegeräte nehmen drahtlos über Bluetooth Verbindung zum iMac auf. Zusammen mit dem Gerät liefert der Hersteller aus Cupertino die neue Magic Mouse aus. Die beiliegende Tastatur, Apples Wireless Keyboard, arbeitet ebenfalls drahtlos. Ihr fehlt der Ziffernblock, daher fällt sie besonders kompakt und leicht aus, gedacht für die bequeme Bedienung des iMacs vom Sofa aus.
Verarbeitung: Kein Haar in der Suppe
An der Verarbeitungsqualität des Apple iMac gibt es nicht das Geringste auszusetzen. Alle Nahtstellen zwischen Glas und Aluminium sitzen perfekt, und selbst der filigrane Standfuß erweist sich als robust. Die Lüftungsschlitze an Ober- und Unterseite des iMacs sind direkt aus dem Gehäuse gestanzt - vorbildlich.
Im oberen Bildschirm-Teil sitzt kaum sichtbar eine Webcam mit einer Auflösung von 640 x 480 Bildpunkten. An der Gehäuseseite bringt Apple einen Kartenleser sowie einen DVD-Brenner an. Ein Blu-ray-Laufwerk bietet der Hersteller nicht an.
Ausstattung: Alles unter der Alu-Haube
Dabei schreit die Anzeige des iMacs geradezu nach hochauflösendem Bildmaterial: Auf dem Display des 27-Zoll-Modells tummeln sich sage und schreibe 2.560 x 1.440 Bildpunkte im kinofreundlichen 16:9-Format. Dies sind etwa drei Mal so viele Pixel, wie auf einem handelsüblichen 19-Zoll-Monitor Platz finden.
Apple setzt zudem auf ein LCD mit LED-Hintergrundbeleuchtung und IPS-Panel. Hohe Farbtreue und ein gestochen scharfes Bild sind die Folge. Nur bei schnellen Bewegungsabläufen treten ab und an Unschärfen auf. Auch der maximale Blickwinkel auf den Bildschirm fällt ausreichend groß aus. Apple gibt hier einen Wert von 178 Grad in der Horizontalen und in der Vertikalen an, der sich im Test bestätigt.
Apple iMac 27 Zoll
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Bild vergrößern Pure Größe und tolles Design: Die 27 Zoll große Bildschirmdiagonale macht in Kombination mit dem perfekt verarbeiteten Gehäuse auf dem Schreibtisch ordentlich was her. - Bild 2 von 9
Bild vergrößern Das Display ist nicht entspiegelt. Fenster oder Lampen im Rücken des Anwenders finden sich daher immer auch auf dem Monitor wieder. - Bild 3 von 9
Bild vergrößern Die drahtlose Tastatur gehört zum Lieferumfang. Es lässt sich angenehm darauf tippen, jedoch fehlt es ihr an einem separaten Ziffernblock. - Bild 4 von 9
Bild vergrößern Für die Energieversorgung der Tastatur sind drei AAA-Batterien verantwortlich, die sich über den seitlichen Schacht austauschen lassen. - Bild 5 von 9
Bild vergrößern Über den seitlichen Einzug nimmt der iMac DVD- und CD-Medien entgegen. Mit Blu-ray-Discs kommt er aber nicht klar. - Bild 6 von 9
Bild vergrößern Elegant und schlank: Sämtliche Technik des iMac steckt im Monitor-Gehäuse. - Bild 7 von 9
Bild vergrößern Ergonomie: Lediglich die Neigung lässt sich einstellen. - Bild 8 von 9
Bild vergrößern Aufgeräumter Rücken: Die vier USB-Ports sind zu knapp bemessen. - Bild 9 von 9
Bild vergrößern Neben den USB-Ports finden Audio-Ein- und Ausgänge sowie Firewire- und Minidisplay-Port-Anschlüsse Platz.







Beiträge
insgesamt 6 BeiträgeDie Auflösung der iSight ist 1280 px x1024 px wie in den neuen MacBook Pro auch. Jungs, mindestens ein Foto mit Photo Booth machen und nachschauen.
@Bananenhaupt Ok, bezüglich des Links lag die Ignoranz wohl ganz auf meiner Seite, das kommt aber auf jeden Fall daher weil es extremst nervig ist, ständig zwischen den dämlichen Werbepopup-Links (z.B. dem...
Was auch noch erwähnt sein sollte: Genau dieses Modell weist momentan erhebliche Fehler auf! Es mehren sich die Meldungen, dass wohl diverse Chargen dieses Modells fehlerhaft sein sollen. Darunter sind angeblich...
Zitat: Der Beitrag wäre an sich eigentlich ok, aber die wirklich geniale Magic Mouse mit einem einzigen lapidaren Satz einfach so abzutun, ohne näher auf ihre Besonderheiten einzugehen ist schon...
Mir fehlt die Angabe, wieviel Watt die Kiste im Arbeitsdienst verbraucht! Und was das bei einem achtstündigem Arbeitstag im Jahr so ausmacht. Ich finde wirklich, dass heutzutage jeder Testbericht auch dieses...