Anbieter setzt auf eigenes Netz
Mobilfunk: O2 beendet Roaming-Vereinbarung mit T-Mobile
Die Telefónica-Tochter O2 verzichtet künftig auf das Roaming-Netz von T-Mobile. Der Vertrag mit dem Anbieter läuft Ende des Jahres 2009 aus. Nach Aussagen von O2 müssen Kunden keine Einbußen fürchten: Das eigene Netz sei stark genug.

Nach einem Bericht der Wirtschaftszeitung "Euro am Sonntag" beendet der Mobilfunkanbieter O2 seine Roaming-Kooperation mit T-Mobile zum Ende des Jahres. O2-Pressesprecher Albert Fetsch bestätigt gegenüber netzwelt, dass die Übereinkunft zum Ende des Jahres 2009 ausläuft. "Wie brauchen keinen anderen Roaming-Partner mehr", sagte Fetsch.
Nach eigenen Angaben verfügt O2 inzwischen über eine Netzabdeckung, die mit der der größten Mobilfunk-Anbietern hierzulande - Vodafone und T-Mobile - vergleichbar ist. So soll das O2-Netz auch nach dem Auslaufen der Zusammenarbeit sicherstellen, dass O2-Kunden auch in ländlichen Gebieten sowohl Gespräche im O2-Netz führen als auch mobil über den Anbieter im Internet surfen können.
Nur wenige Telefongespräche über T-Mobile-Netz
Fetsch berichtet, dass O2 in den letzten Jahren 3,5 Milliarden Euro in den Ausbau seiner Infrastruktur investiert hat. Der größte Teil der Ausgaben sei in das Mobilfunknetz geflossen, nur ein vergleichsweise geringer Betrag in den Festnetz-Ausbau. Ende 2009 will das Unternehmen damit eine nahezu vollständige Versorgung im GSM- und UMTS-Bereich erreichen. Deutlich weniger als ein Prozent der Telefongespräche würden derzeit über T-Mobile abgewickelt, heißt es bei O2.
Die Abkürzung GSM steht für "Global Standard for Mobile Communications" und bezeichnet den Standard der zweiten Mobilfunkgeneration. Das Format wurde für die Sprachübertragung entwickelt und gesattet lediglich schmalbandige Übertragungsraten auf ISDN-Niveau. Das mobile Breitband basiert dagegen auf dem Mobilfunkstandard der dritten Generation UMTS, dem "Universal Mobile Telecommunication System".
Einsparungen durch Roaming-Umstellung
Unter UMTS steht neben der GSM-Erweiterung EDGE mit Datenraten von bis zu 220 Kilobit pro Sekunde auch sehr schnelles Internet zur Verfügung. Das O2-Netz arbeitet nach Aussagen von Fetsch dazu mit dem UMTS-Standard HSDPA oder "High Speed Downlink Packet Access", der Breitband-Geschwindigkeiten von bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde im Download bietet.
O2 hatte den Roaming-Vertrag mit T-Mobile vor zehn Jahren abgeschlossen. Damals hieß die Telefónica-Tochter noch Viag Interkom; mit der Abmachung wollte das Unternehmen schnell eine hohe Netzabdeckung erreichen. O2 sparte sich zudem die hohen Investitionskosten für den Ausbau des Mobilfunknetzes.
In den letzten Jahren baute O2 die Roaming-Lösungen aber zunehmend ab und investierte in die eigene Infrastruktur. In den letzten ländlichen Gebieten wird das T-Mobile-Roaming nach Aussagen von O2 im Dezember 2009 eingestellt. Unter Berufung auf Analysten schreibt "Euro am Sonntag", dass der Mobilfunkanbieter durch die Umstellung 150 bis 170 Millionen Euro einspare.

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jetzt weiss ich auch warum ich keine verbindung mit meinem surfstick habe mich belügt o2 auch ständig(standardausreden) werde auch kündigen und mir einen anderen betreiber suchen die bei o2 sind echt...
Da bin ich mal gespannt! War bis Ende letzten Jahres Kunde von O2. Im meiner ländlichen Heimat wurde von heute auf morgen das D1-Roaming eingestellt. Die Hotline von O2 hat von einer Störung gesprochen. Dann wurde...
Kein Wunder das kaum noch ein O2 Kunde über T-Mobile telefoniert, das GSM Roaming wurde bis auf wenige Ausnahmen schon Ende letzten Jahres deaktiviert. Nur UMTS Roaming war noch möglich. Bei Fonic Kunden war eh kein...