Flash Player-Beta mit Hardware-Beschleunigung

Kurztest: Flash Player 10.1 und Onboard-Grafik

Kurztest: Flash Player 10.1 und Onboard-Grafik Hochauflösendes Filmmaterial eignet sich nicht für die Wiedergabe auf Netbooks oder Nettops. Dieser Satz galt bislang zumindest für Internet-Videos in Adobes Flash-Format. Die neue Ausgabe 10.1 des Flash Player soll dank Grafik-Beschleunigung Abhilfe schaffen, netzwelt nimmt die Beta-Version unter die Lupe.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Kein HD-Genuss auf Netbooks und Nettops
  2. 2Neuer Flash Player gegen ruckelnde Bilder
  3. 3Beta-Version noch mit Problemen
  4. 4Datenmengen belasten Youtube-Server

Letzte Woche gab es in Sachen Full-HD und Internet eine kleine Revolution: Adobe veröffentlicht die erste Betaversion des Flash Players 10.1 mit Grafikkarten-Unterstützung, und das größte Videoportal Youtube streamt ab sofort auch in Full-HD-Auflösung.

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Kein HD-Genuss auf Netbooks und Nettops

Derzeit steht allerdings nur ein kleiner Ausschnitt des Youtube-Angebots in voller 1.080p-Auflösung zur Verfügung. Einer der Gründe: Der Anbieter stellt erst nach und nach seinen Bestand an hochauflösendem Material online, denn auch Full-HD-Filme landeten vormals in verkleinerter Auflösung auf den Youtube-Servern.

Zur Anzeige der hochauflösenden Version eines Flash-Films dient die "HQ"-Schaltfläche unten rechts in der Menüleiste des Flash Player. Doch nach dem Umschalten kommt für viele Netbook- und Nettop-Anwender die unerfreuliche Überraschung: Viele leistungsschwache Rechner geben das Filmmaterial nur mit deutlichem Ruckeln wieder, auf älteren Geräten verkommt der Videogenuss zur Diaschau. Die Rechenleistung etwa eines Intel-Atom-Prozessors genügt nicht für die Anzeige des hochauflösenden Materials.

Neuer Flash Player gegen ruckelnde Bilder

Das soll die neue Ausgabe 10.1 des Flash Player ändern: Die Grafikkarte übernimmt Teile der Videoberechnung, das entlastet den Prozessor des Rechners. Vor allem Netbook- und Nettop-Nutzer profitieren von der Hardware-Unterstützung. Die Beta-Version des neuen Abspielprogramms nahm netzwelt unter die Lupe.

Getestet wurde auf zwei Netbooks und einem All-In-One-Rechner. Für die Netbook-Fraktion am Start: Das Samsung N510 und das Nokia Booklet 3G, in beiden Rechnern arbeitet ein Atom-Prozessor mit 1,60 Gigahertz in der Einkern-Ausführung. Das Samsung N510 bietet als Grafiklösung einen Nvidia Ion-LE-Chip, der unter Windows XP läuft. Nokia bestückt sein Booklet mit Windows 7, auf der Platine steckt ein handelsüblicher Intel GMA500-Grafikchip. Das Testfeld beschließt der All-In-One-Rechner Eee Top ET2002T von Asus, in dem ein Zweikern Atom-Prozessor und ein Nvidia Ion-Chip unter Windows 7 ihren Dienst verrichten.

Als Testvideo dient der HD-Trailer zum Kinofilm "Transformers 2 - Die Rache". Das Video durchlief auf jedem Testgerät jeweils mehrere Durchgänge mit den fünf Web-Browsern Internet Explorer 8, Google Chrome, Apple Safari, Opera und Mozilla Firefox.

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